• IT-Karriere:
  • Services:

Bayern: Mobilfunklücken schließen ist laut Telekom extrem teuer

Die letzten 10 Prozent zu versorgen, ist genauso teuer wie die ersten 90 Prozent. Das erklärte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. Und einige Gemeinden wollten gar keine Mobilfunkanlagen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausbau auf dem Land
Ausbau auf dem Land (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom will zwei Prozent mehr Bevölkerungsabdeckung beim Mobilfunk in Bayern erreichen. "Das klingt nicht nach viel Steigerung, aber die letzten 10 Prozent zu versorgen, ist genauso teuer wie die ersten 90 Prozent", sagte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie Telekom Deutschland. Die Telekom habe derzeit eine Flächenabdeckung von über 83 Prozent im Freistaat.

Stellenmarkt
  1. Landratsamt Reutlingen, Reutlingen
  2. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld

Goldenits betonte: "Bis Ende 2020 sollen es über 88 Prozent sein. Dabei muss man sich vor Augen halten, dass über 36 Prozent der Fläche in Bayern mit Wald bedeckt sind."

Die Telekom habe in Bayern damit begonnen, 100 Mobilfunklöcher zu schließen. Über den eigenen Ausbau hinaus würden 100 Funklöcher geschlossen, die der Telekom von der Landesregierung angezeigt werden und die dies auch bezahlt.

Telekom: Funklöcher schließen dauert lange

Laut Goldenits steht die Telekom mit allen Gemeinden in Kontakt. "Bei der Hälfte der Gemeinden liegen uns konkrete Standortvorschläge vor. Für 23 Standorte haben wir einen Anmietvertrag abgeschlossen und können jetzt in die Realisierung gehen." Ein Standort, ein Mast bei Lutzingen, wird in den nächsten Wochen bereits in Betrieb gehen. In der Regel braucht die Telekom derzeit 12 bis 24 Monate, um einen Standort zu realisieren. Die Absprache mit den Kommunen dauert "viele Monate".

"Bei etwa jeder zehnten Gemeinde - und auch das will ich nicht verschweigen - stoßen wir mit unserem Angebot, die Funkversorgung zu verbessern, auf Widerstand. Das mag paradox klingen, aber der Wunsch nach Mobilfunk korrespondiert nicht immer mit der Bereitschaft, einen Standort auf der eigenen Flur bereitzustellen", sagte Goldenits.

Auch mit Blick auf 5G ist der Ausbau der bestehenden Infrastruktur laut Goldenits wichtig. Die Standorte werden für das Ausrollen von 5G benötigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. 9,99€
  3. 17,99€
  4. 4,19€

plutoniumsulfat 21. Nov 2018

Ihr meint doch das gleiche. Lieber erst mal 4G auf die weißen Flecken werfen, bevor die...

M.P. 21. Nov 2018

Stimmt nicht immer. Wenn ich sage "Ich will keinen Krieg" dann bedeutet das bestimmt...

SanderK 21. Nov 2018

Ich bin da vom Denken her Einfacher. Ich hoffe, ich stehe Einfach nicht darunter, wenn...

Role88 21. Nov 2018

Bei uns ist weder VDSL noch 3G bzw. 4G von der Telekom vorhanden. ( ADSL max. DSL 3000...


Folgen Sie uns
       


Samsung QLED 8K Q800T - Test

Samsungs preisgünstiger 8K-Fernseher hat eine tolle Auflösung, schneidet aber insgesamt nicht so gut ab.

Samsung QLED 8K Q800T - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /