• IT-Karriere:
  • Services:

Telekom-Chef: 5G überall ist wie "Privatjets für alle"

Die Forderung nach einer 5G-Versorgung in jedem Winkel ist aus Sicht von Telekom-Chef Höttges völlig überzogen. Keiner frage, wie dies ermöglicht werden solle, aber es werde gefordert. Dies sei genauso sinnvoll, wie Privatjets für alle zu verlangen, sagte er in Nürnberg.

Artikel veröffentlicht am ,
5G Antenne ganz nackt
5G Antenne ganz nackt (Bild: Deutsche Telekom)

Der Chef der Deutschen Telekom, Tim Höttges, hat auf dem Digital-Gipfel der Bundesregierung im Beisein von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) die Anforderungen an das 5G-Netz kritisiert. Höttges sagte: "Ich bin für Privatjets für alle. Wenn man die Forderungen nach 5G hört - man fordert als Politiker eine 5G-Versorgung in jedem Winkel bis zur Milchkanne und überall. Und sagt, die Privatwirtschaft soll das bezahlen. Und das sind Privatjets, die jeder bekommen kann, aber bei denen keiner die Frage stellt, wie es geht."

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt Stuttgart, Stuttgart
  2. Westermann Gruppe, Braunschweig

Hintergrund für diese ironische Bemerkung war wohl ein Aussage von Scheuer am 29. November 2018 auf der Jahrestagung des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (Breko) in Berlin, 5G müsse "so schnell wie möglich Flächendeckung erreichen" und es müsse so schnell wie möglich ausgerollt werden. Die nächste Frequenzversteigerung erfolge im Jahr 2023. Die Anwesenden sollten "schon mal Geld bereithalten".

Scheuer betonte bei der Gelegenheit auch: "Die Frequenzauktion ist nicht der Abschluss des 5G-Ausbaus. Um wirkliche Abdeckung zu erreichen, müssen weitere Schritte folgen." Dennoch bleibe das Schließen von Funklöchern die Hauptaufgabe.

Jochen Homann, Chef der Bundesnetzagentur, sagte ebenfalls auf der Breko-Jahrestagung "Was jetzt versteigert wird, hat sehr kurze Reichweiten." Weitere Vergaben würden folgen.

Die Diskussion über Flächendeckung war nach den Worten von Homann "physikalisch fehlgeleitet. Die Reichweite liegt bei ein paar Hundert Metern, vielleicht bei einem Kilometer". Flächendeckung würde hier sehr viele neue Funkstationen im hohen Hunderttausender Bereich erfordern, und das für jeden Netzbetreiber.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,59€
  2. 14,99€

bombinho 06. Dez 2018

Huch, welche Ueberraschung. Welches ist denn bisher erreicht worden? ;)

bombinho 06. Dez 2018

Sicher? Wozu eigentlich? Werden jaehrlich mehr Arbeitskraefte beschaeftigt? Bisher ist...

bombinho 06. Dez 2018

Bei solchen Statements von ihm bleibt sowas unweigerlich als Nachgeschmack.

bombinho 06. Dez 2018

4G ~ 5G, lediglich bei 4G ist noch der konventionelle Netzaufbau unten drunter und 5G hat...

M.P. 06. Dez 2018

Dass die Funkzellen in dicht besiedelten Gebieten klein sein müssen, liegt aber auch auf...


Folgen Sie uns
       


Android Smartphone als Webcam nutzen - Tutorial

Wir erklären in einem kurzen Video, wie sich das Smartphone für Videokonferenzen unter Windows nutzen lässt.

Android Smartphone als Webcam nutzen - Tutorial Video aufrufen
PC-Hardware: Warum Grafikkarten derzeit schlecht lieferbar sind
PC-Hardware
Warum Grafikkarten derzeit schlecht lieferbar sind

Eine RTX 3000 oder eine RX 6000 zu bekommen, ist schwierig: Eine hohe Nachfrage trifft auf Engpässe - ohne Entspannung in Sicht.
Eine Analyse von Marc Sauter

  1. Instinct MI100 AMDs erster CDNA-Beschleuniger ist extrem schnell
  2. Hardware-accelerated GPU Scheduling Besseres VRAM-Management unter Windows 10

No One Lives Forever: Ein Retrogamer stirbt nie
No One Lives Forever
Ein Retrogamer stirbt nie

Kompatibilitätsprobleme und schlimme Sprachausgabe - egal. Golem.de hat den 20 Jahre alten Shooter-Klassiker No One Lives Forever trotzdem neu gespielt.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper

  1. Heimcomputer Retro Games plant Amiga-500-Nachbau
  2. Klassische Spielkonzepte Retro, brandneu
  3. Gaming-Handheld Analogue Pocket erscheint erst 2021

IT-Teams: Jeder möchte wichtig sein
IT-Teams
Jeder möchte wichtig sein

Teams bestehen in der IT häufig aus internen und externen, angestellten und freien Mitarbeitern. Damit alle zusammenarbeiten, müssen Führungskräfte umdenken.
Von Miriam Binner

  1. Digital-Gipfel Wirtschaft soll 10.000 zusätzliche IT-Lehrstellen schaffen
  2. Weiterbildung Was IT-Führungskräfte können sollten
  3. IT-Profis und Visualisierung Sag's in Bildern

    •  /