Abo
  • IT-Karriere:

Entertainment-Plus-Abo: Sky-Q-Kunden bekommen Netflix-Abo vergünstigt

Netflix wurde direkt in den Pay-TV-Dienst Sky Q integriert. Ein neu aufgelegtes Sky-Abo bringt Netflix zu einem vergünstigten Preis. Allerdings müssen sich Sky-Kunden immer für zwei Jahre binden, während Netflix monatlich kündbar ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Netflix-Integration in Sky Q ist da.
Netflix-Integration in Sky Q ist da. (Bild: Sky)

Wer sowohl Sky als auch Netflix nutzen möchte, kann Letzteres vergünstigt bekommen, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Sky hat die im Frühjahr 2018 angekündigte Netflix-Integration für Pay-TV-Kunden bereitgestellt. Im Zuge dessen steht eine Variante des Sky-Serienabos Entertainment zur Verfügung, das Entertainment Plus heißt. Bestehende Netflix-Konten sollen sich problemlos in das neue Abo integrieren lassen.

Stellenmarkt
  1. Mercer Timber Products GmbH, Saalburg-Ebersdorf
  2. Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin

Generell steht die vergünstigte Netflix-Nutzung nur für Sky-Q-Kunden bereit. Wer den reinen Streamingdienst Sky Ticket nutzt, erhält keine Möglichkeit der vergünstigten Netflix-Nutzung. Zudem gibt es die preisreduzierte Netflix-Version nur im Paket mit dem Sky-Serienabo. Das Filmabo Sky Cinema und das Sportabo werden nicht mit der Netflix-Integration angeboten. "Eine Integration von Netflix in andere Sky-Pakete ist zunächst nicht geplant", sagte Sky auf Nachfrage von Golem.de.

Wer das Sky-Abo Entertainment Plus bucht, kann im Vergleich zu den Kosten der Einzelabos 3 Euro monatlich sparen. Allerdings hat das neue Sky-Abo eine Laufzeit von zwei Jahren, während Netflix sonst normalerweise monatlich gekündigt werden kann. Wer weiterhin eine monatliche Kündigungsmöglichkeit für Netflix haben möchte, kann das Abo weiterhin direkt bei Netflix buchen und auf den Sky-Q-Receivern nutzen. Sky verlangt für Entertainment Plus monatlich regulär 33 Euro; darin enthalten ist das Netflix-Standard-Abo im Wert von 11 Euro. Das normale Sky-Serienabo kostet 25 Euro im Monat, so dass sich eine monatliche Ersparnis von 3 Euro ergibt.

Netflix Premium Abo kann dazugebucht werden

Im Netflix-Standardabo werden alle Filme sowie Serien des Streamingdienstes in Full-HD-Auflösung bereitgestellt und es ist möglich, auf bis zu zwei Geräten parallel zu streamen. Gegen einen monatlichen Aufpreis von 3 Euro kann das Netflix-Premium-Abo gebucht werden. Dann werden Inhalte auch in 4K bereitgestellt und es können bis zu vier Streams parallel genutzt werden. Sky verspricht, dass das Premium-Abo jederzeit gekündigt werden kann und dann auf das Standardabo gewechselt wird. Das Premium-Abo kostet einzeln 14 Euro - der Aufpreis entspricht also dem normalen Netflix-Preisaufschlag.

Wer bereits Netflix-Kunde ist, kann sein Konto in Entertainment Plus integrieren. Innerhalb von Sky Q kann er ein bestehendes Netflix-Konto integrieren, parallel dazu ist auch eine Aktivierung über eine entsprechende Sky-Webseite möglich, verspricht Sky. Sobald das Netflix-Konto mit Sky verbunden ist, erfolgt die Abrechnung über die in Sky hinterlegte Zahlungsmethode. Wer Entertainment Plus später kündigt, kann das Netflix-Konto weiterhin verwenden; dann wird die im Netflix-Konto hinterlegte Zahlungsmethode verwendet.

Apps für Spotify und Dazn in Sky Q integriert

Auf den Sky-Q-Receivern ist Netflix direkt integriert. Wer Sky Q auf einem der unterstützten Smart-TVs oder Streaminggeräte nutzt, muss darauf die Netflix-App installieren, um auch die Netflix-Inhalte nutzen zu können. Sky bietet hier keine einheitliche Bedienung auf verschiedenen Geräten an. Derzeit steht die Sky-Q-App für das Streaminggerät Apple TV ab der vierten Generation sowie für Samsungs Smart-TVs mit Tizen zur Verfügung. Andere Plattformen werden von Sky nicht unterstützt.

In die Sky-Q-Receiver wurden außerdem Apps für Spotify und Dazn integriert, um diese Dienste direkt auf dem Sky-Q-Receiver nutzen zu können. Spezielle Abopakete gibt es dafür allerdings nicht.

Nachtrag vom 20. November 2018, 9:50 Uhr

Noch bis zum 23. November 2018 vermarktet Sky das Entertainment-Plus-Abo in einer speziellen Aktion. Wer das Abo bis zum Stichtag bucht, erhält es dauerhaft für 20 Euro pro Monat.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Seasonic Focus Gold 450 W für 46,99€ statt über 60€ im Vergleich)
  2. 92,60€
  3. (aktuell u. a. Notebooks)
  4. 999€ (Vergleichspreis 1.111€)

Accolade 20. Nov 2018

Oktober 2015 habe ich ich Sky vergünstigt d.h. komplett mit allen HD Sender für 19,99...

Greensryche 20. Nov 2018

Sky-Q steht wohl für Sky-Quit spätestens in 2 Jahren Vor einiger Zeit war zu lesen das...

dabbes 20. Nov 2018

natürlich wissen die das, darum gibts ja auch Sky Ticket. Die meisten werden sich so...


Folgen Sie uns
       


Pixel 3a und 3a XL - Test

Das Pixel 3a und das PIxel 3a XL sind Googles neue Mittelklasse-Smartphones. Beide haben die gleiche Kamera wie das Pixel 3.

Pixel 3a und 3a XL - Test Video aufrufen
Black Mirror Staffel 5: Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten
Black Mirror Staffel 5
Der Gesellschaft den Spiegel vorhalten

Black Mirror zeigt in der neuen Staffel noch alltagsnäher als bisher, wie heutige Technologien das Leben in der Zukunft katastrophal auf den Kopf stellen könnten. Dabei greift die Serie auch aktuelle Diskussionen auf und zeigt mitunter, was bereits im heutigen Alltag schiefläuft - ein Meisterwerk! Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Streaming Netflix testet an Instagram erinnernden News-Feed
  2. Start von Disney+ Netflix wird nicht dauerhaft alle Disney-Inhalte verlieren
  3. Videostreaming Netflix will Zuschauerzahlen nicht länger geheim halten

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    Digitaler Knoten 4.0: Auto und Ampel im Austausch
    Digitaler Knoten 4.0
    Auto und Ampel im Austausch

    Auf der Autobahn klappt das autonome Fahren schon recht gut. In der Stadt brauchen die Autos jedoch Unterstützung. In Braunschweig testet das DLR die Vernetzung von Autos und Infrastruktur, damit die autonom fahrenden Autos im fließenden Verkehr links abbiegen können.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. LTE-V2X vs. WLAN 802.11p Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
    2. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
    3. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

      •  /