• IT-Karriere:
  • Services:

Buglas: Stadtnetzbetreiber wollen Open Access für 5G-Netze

Kommunale Netzbetreiber haben eigene Pläne für lokale Mobilfunknetze. Anderen Netzbetreibern soll Open-Access-Zugang gewährt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Wolfgang Heer vom Buglas beim Nokia Innovation Day
Wolfgang Heer vom Buglas beim Nokia Innovation Day (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die kommunalen Glasfasernetzbetreiber wollen eigene 5G-Netze aufbauen und im Open Access betreiben. Das sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Glasfaseranschluss (Buglas), Wolfgang Heer, am 14. November 2018 auf dem Nokia Innovation Day in Stuttgart. Einer der Netzbetreiber, Wilhelm.tel, habe bereits ein flächendeckendes WLAN in Norderstedt. Alle Access Points seien mit Glasfaser angeschlossen.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Leipzig
  2. über SCHAAF PEEMÖLLER + PARTNER TOP EXECUTIVE CONSULTANTS, Nordrhein-Westfalen

"Die Frequenzen im Bereich 3,7 GHz bis 3,8 GHz im Antragsverfahren werden gegen eine Gebühr vergeben. Wie viel das ist, hat die Bundesnetzagentur noch nicht verraten", erklärte Heer. Dazu komme die Verpflichtung, innerhalb von zwölf Monaten auszubauen. Werde das nicht gemacht, seien die Frequenzen wieder weg.

Heer sagte Golem.de: "Mit Open Access in regionalen 5G-Netzen meinen wir, dass die Buglas-Mitglieder, die selbst regionale Lizenzen erhalten und 5G ausbauen, Dritten gegen Entgelt einen Zugang zum jeweiligen regionalen Netz gewähren würden. Also beispielsweise den Mobilfunkern oder aber auch anderen Betreibern lokaler 5G-Netze. Hintergrund ist, dass sich damit die entsprechenden Netzausbau-Investitionen schneller amortisieren lassen, der Zugangsanfrager dort nicht selbst ausbauen muss und somit ein doppelter oder mehrfacher Netzausbau vermieden wird."

Dies sei insbesondere deshalb sinnvoll, weil ein flächendeckender Ausbau von 5G-Sendeanlagen eine enorme Aufgabe mit erheblichem Investitionsaufwand sei. "Wir hatten uns daher in den bisherigen Konsultationen auch für eine Diensteanbieterverpflichtung und National Roaming ausgesprochen", sagte Heer.

Buglas-Unternehmen würden bereits die Mobilfunkstationen anderer Netzbetreiber mit Glasfaser im Backhaul anbinden. Das Geschäft als selbstständiger Mobilfunkbetreiber sei jedoch lukrativer.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-74%) 15,50€
  2. 2,49€
  3. 19,99
  4. 52,99€

lincoln33T 15. Nov 2018

Stadtnetzbetreiber bauen fleissig, werden kurze Zeit später von einem Grossen überbaut...

schachbr3tt 15. Nov 2018

Sagen wir: Es funktioniert problemfrei, wenn sich alle einig werden und werden wollen...


Folgen Sie uns
       


Jedi Fallen Order - Fazit

Wer Fan von Star Wars ist und neben viel Macht auch eine gewisse Frusttoleranz in sich spürt, sollte Jedi Fallen Order eine Chance geben.

Jedi Fallen Order - Fazit Video aufrufen
Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

    •  /