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Gasline: Telefónica mietet Glasfaser von Gasversorger

Die Telefónica braucht einen weiteren Partner, um ihre Mobilfunkstandorte besser anzubinden. Hier arbeitet der Betreiber, der kein eigenes Festnetz hat, schon mit mehreren Firmen zusammen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Netz braucht Glasfaser.
Das Netz braucht Glasfaser. (Bild: Telefónica Deutschland)

Telefónica Deutschland lässt rund 1.500 Mobilfunkstandorte an die Netzinfrastruktur von Gasline anbinden. Das gab das Unternehmen am 15. November 2018 bekannt. Gasline wird in den kommenden Jahren die Standorte des Netzbetreibers mit Glasfaser erschließen. Im Februar 2018 hatten nur 20 Prozent der Mobilfunkstationen der Telefónica eine Glasfaseranbindung.

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Die technische Anbindung erfolgt dabei zwischen der jeweiligen Basisstation vor Ort und dem nächsten zentralen Knotenpunkt im O2 Mobilfunknetz (Mobile Backhaul). Die Anschlüsse wird Telefónica Deutschland langfristig anmieten.

"Wir machen unser Netz fit für eine rapide steigende mobile Datennutzung, moderne Highspeed-Anwendungen und neue Geschäftsfelder", sagte Cayetano Carbajo Martín, Vorstand und Chief Technology Officer (CTO) von Telefónica Deutschland.

"Wir freuen uns, unsere erfolgreiche Partnerschaft mit Telefónica Deutschland mit diesem umfassenden Ausbauprogramm fortzusetzen und den Mobilfunkanbieter auch bei seinem 5G-Netzausbau mit unserem Backbone zu unterstützen", erklärte Gasline-Geschäftsführer Wolfram Rinner.

Die Gasline Telekommunikationsgesellschaft gehört deutschen Gasversorgungsunternehmen im Fern- und Regionalbereich und wurde 1996 gegründet. Über 80 Prozent der unbeleuchteten Netzkapazitäten sind im Schutz der Gasleitungstrassen verlegt, die in über 100 Städten an Telehäusern und PoPs (Points-of-Presence) angeschlossen sind. Weitere 4.000 Kilometer sollen bis 2020 ausgebaut werden.

Der Betreiber begann im Juli, einen Teil seiner LTE-Standorte von NGN Fiber Network mit Glasfaser anbinden zu lassen. Die Kooperationsvereinbarung über die Anbindung von mindestens 1.500 Mobilfunkstandorten wurde unterzeichnet.

Telefónica und auch Vodafone wollen einen Teil ihrer glasfaserbasierten Anbindung der Mobilfunkstandorte gemeinsam nutzen, hatte die Telefónica im Februar 2018 bekanntgegeben. Ab Juli 2018 soll die vorhandene Glasfasertechnologie von gemeinsamen oder benachbarten Mobilfunkstandorten der beiden Unternehmen mitgenutzt werden können. Im Oktober hatten die Deutsche Telekom und Telefónica vereinbart, mindestens 5.000 Mobilfunkstandorte der Telefónica an die Glasfaserinfrastruktur der Telekom anzubinden.

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