Unitymedia: Gigabit City Düsseldorf ist fertig

Nach Bochum ist in Nordrhein-Westfalen Düsseldorf für Docsis 3.1 ausgebaut worden. Monatlich kostet der Zugang bei Unitymedia 100 Euro.

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Winni Rapp, Chef von Unitymedia (mitte)
Winni Rapp, Chef von Unitymedia (mitte) (Bild: Unitymedia)

Düsseldorf ist nach Bochum die zweite Gigabit City des Kabelnetzbetreibers Unitymedia in Nordrhein-Westfalen. Das gab das Unternehmen am 3. Dezember 2018 bekannt. Rund 320.000 Haushalte mit Kabelanschluss können ab sofort den Internetzugang mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 1 GBit/s im Download buchen.

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Für Neukunden kostet der Gigabit-Tarif mit bis zu 1 GBit/s im Download und bis zu 50 MBit/s im Upload monatlich 100 Euro bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. In Bochum hatte es in der Anfangsphase einen Sonderpreis für den Tarif 2Play Fly 1000 plus Kabelfernsehen (Horizon TV) für monatlich 60 Euro kosten. Ohne Kabelfernsehen war der Tarif mit 50 Euro ausgepreist. Die Preisaktion war bis zum 31. Juli 2018 befristet.

Für den Ausbau hat Unitymedia in den vergangenen Monaten sein Kabelnetz in Düsseldorf mit gigabitfähigen Netzelementen ausgestattet, den neuen Datenübertragungsstandard Docsis 3.1 implementiert und für die Kunden aktiviert.

Winni Rapp, Chef von Unitymedia, sagte: "Wer superschnell im Internet unterwegs sein möchte, ist bei uns bestens aufgehoben." Der frühere Unitymedia-Chef Lutz Schüler erklärte im Juli 2018, nach Bochum und Frankfurt führe der Kabelnetzbetreiber sowohl die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen Düsseldorf als auch Köln in den Gigabit-Bereich. In Köln ist bereits der Stadtnetzbetreiber Netcologne mit FTTB und G.fast aktiv. Die Zahl der Haushalte, an denen das Netz verfügbar ist, hatte unlängst die Anzahl von 1 Million überschritten. "Wir ziehen Glasfaser in unsere Zellen", sagte Schüler. "Auf der letzten Meile müssen wir nicht buddeln. Das schafft der Klingeldraht der Telekom eben nicht." In beiden Städten seien in den vergangenen Jahren jeweils 50 Millionen Euro investiert worden.

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In Bochum habe der Gigabitzugang noch nicht extrem viele Kunden, hat Golem.de aus unternehmensnahen Kreisen erfahren. Darum sei es bei dem Ausbau auch gar nicht vorrangig gegangen. "Wir wollten das Netz zukunftsfähig machen", sagte ein Insider.

"Interxion in Düsseldorf ist der wohl größte Datenumschlagplatz in Nordrhein-Westfalen. Hier wird der Internetverkehr der lokalen Kunden mit den internationalen Plattformen zusammengeführt. Für Privathaushalte sind Übertragungsraten von 1.000 MBit/s ein großer Schritt, für Unternehmen ein entscheidendes Standortkriterium und klarer Wettbewerbsfaktor", betonte Mareike Jacobshagen, Marketing Manager Interxion.

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M.P. 04. Dez 2018

wenn überhaupt ...

Gormenghast 04. Dez 2018

Ich kann dieses ewige Geplärre alternativer Fakten nicht mehr hören. Guckst Du hier und...

M.P. 03. Dez 2018

Öffentlich erreichbare Server, deren tägliches Brot es ist, viel Kundschaft möglichst...

M.P. 03. Dez 2018

Ach, auch von einem Bestandskunden würde man gerne 100 ¤ pro Monat kassieren, statt der...



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