Golem-Wochenrückblick Im Facebook-Skandal stellt sich Mark Zuckerberg kritischen Fragen und überzeugt mit informationsarmen Antworten. Bedroht wurde das Internet auch an anderer Stelle: Ein Stromausfall am DE-CIX sorgte für Aussetzer.
Erstmals hat ein deutsches Gericht das soziale Netzwerk Facebook zur Wiederherstellung eines gelöschten Nutzerbeitrags verpflichtet. Mit dem NetzDG hat das aber nichts zu tun.
In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Wenn Mark Zuckerberg sein T-Shirt gegen Anzug und Krawatte tauscht, scheint es ernst um Facebook bestellt. Das vorab verbreitete Statement über sein "idealistsches Unternehmen" dürfte die US-Parlamentarier aber nicht besänftigen.
In der Debatte über eine mögliche Beeinflussung von Wahlen durch gezielte Werbung will Facebook mehr Transparenz erzwingen. Virale Kampagnen über anonyme Profile sollen ebenfalls erschwert werden.
Golem-Wochenrückblick Wir sehen uns Steven Spielbergs Gamer-Film an, Facebook reagiert allmählich auf sein wachsendes Datenschutzproblem und Intel macht eine Kaffeepause.
Es kann durchaus praktisch sein, wenn das eigene Unternehmen die Kommunikationskanäle kontrolliert. Facebooks Firmenchefs wissen das für ihre Zwecke auszunutzen.
Nicht nur im Datenskandal um Cambridge Analytica könnten Zigmillionen Facebook-Nutzer zusätzlich betroffen sein. Das soziale Netzwerk schränkte nun die Suchfunktion ein, nachdem ein umfangreicher Missbrauch entdeckt wurde.
Die neuen EU-Regeln der Datenschutz-Grundverordnung seien angeblich bereits mehrheitlich in den Privatsphäre-Einstellungen von Facebook integriert. Weltweit sollten sie aber nur "im Geist" umgesetzt werden.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg rechnet nach dem Datenskandal nicht mit einer schnellen Lösung der aktuellen Datenschutzprobleme: "Ich wünschte, ich könnte all diese Probleme in drei oder sechs Monaten lösen, aber ich denke, die Realität ist, dass es bei einigen dieser Fragen einfach länger dauern wird."
Eigentlich sollten alle mit dem Datenskandal verbundenen Informationen gelöscht werden. Der britische Channel 4 aber hat Interviews mit US-Bürgern geführt und dabei aufbereitete Daten von Cambridge Analytica verwendet - mit Details und auch einigen falschen Informationen.
Theoretisch droht Facebook in den USA ein Bußgeld von 2.000.000.000.000 US-Dollar. Auch wenn der aktuelle Datenskandal vielleicht nicht illegal war, könnte die US-Behörde FTC auf weitere Probleme stoßen.
Das soziale Netzwerk Facebook ist weiter massiver Kritik ausgesetzt. Das sorgt dafür, dass einzelne Nutzer sich sehr genau anschauen, was im Netzwerk passiert. Einer entdeckte dabei, dass die App sich Daten der Telefonhistorie über Jahre sicherte. Ars Technica bestätigt dies und Facebook weicht aus.
Kann Facebook überhaupt kontrollieren, was mit den Nutzerdaten geschieht, die über die API abfließen? Der Bundestagsausschuss Digitale Agenda will das von dem Netzwerk wissen und wundert sich über fehlende Antworten.
Ein einstudierter PR-Stunt und eine lahme Entschuldigung - mehr hat Mark Zuckerberg zum Skandal um 50 Millionen zweckentfremdete Facebook-Nutzerdaten bisher nicht geliefert. Nutzer und Politik dürfen sich das nicht weiter bieten lassen.
Gleich zwei smarte Lautsprecher mit Display will Facebook auf den Markt bringen und damit in Konkurrenz zu Amazon und Google treten. Aber die Vorstellung ist auf Juli 2018 verschoben worden.
Sie sind keine Außenseiter, sondern haben Karriere bei Firmen wie Facebook und Google gemacht: Die Mitglieder eine Gruppe namens Center for Humane Technology warnen eindringlich vor Social Media - und haben erstaunlich praktische Tipps, wie wir uns vor Sucht schützen können.
Facebook hat den Umsatz um fast 50 Prozent gesteigert. Doch die Aktie fällt, weil die Nutzer weniger Zeit auf den Seiten des sozialen Netzes verbracht haben.
In seinen Bemühungen, den News-Feed zu verbessern, will Facebook in Zukunft mehr Nachrichten von lokalen Medienanstalten anzeigen. Dass dieser Schritt wie von Facebook angekündigt quasi automatisch qualitativ hochwertigere News garantieren soll, ist allerdings fraglich.
Altes Geld schimpft über (relativ) neue Technologiefirmen: Starinvestor George Soros hat sich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos ausgiebig über Facebook geäußert. Auch vom Bitcoin hält der Milliardär herzlich wenig.
Wie können Verlage von den hohen Gewinnen der IT-Konzerne profitieren? Verleger Rupert Murdoch macht einen Vorschlag, der eine Art Leistungsschutzrecht für Qualitätsmedien bedeuten würde.
Echokammern und Fake News: Ein hochrangiger Manager von Facebook hat sich auffallend kritisch zu den Auswirkungen des sozialen Netzwerks auf demokratische Prozesse geäußert. Samidh Chakrabarti präsentiert aber auch erste Lösungsansätze.
Facebook will mit einem neuen Schritt die Qualität der im Nutzerfeed angezeigten Nachrichtenquellen verbessern: Die User selbst sollen künftig bewerten, ob ein Medium vertrauenswürdig ist oder nicht. Positiv bewertete Quellen sollen priorisiert werden.
Weniger Nachrichten, mehr persönliche Inhalte - selbst auf Kosten der Verweildauer: Mark Zuckerberg kündigt größere Umstellungen unter anderem in der Timeline von Facebook an.
Es gibt neue Informationen zu Facebooks eigenem smarten Lautsprecher mit Display. Er soll Portal heißen und vor allem für Videotelefonate gedacht sein. Das Gerät mit 15-Zoll-Display könnte dieses Jahr für 500 US-Dollar erscheinen.
Nicht Laufen oder Lesen, sondern Facebook wieder in Ordnung bringen: Das ist 2018 die persönliche Herausforderung Mark Zuckerbergs. Auch Themen wie die Ballung von Macht durch Staaten und große Technologiefirmen stehen auf seiner Agenda.
Facebook hilft Politikern auf der ganzen Welt aktiv dabei, Wahlen zu gewinnen. Auch vor einer Zusammenarbeit mit rechten Parteien und umstrittenen Regierungen macht das Werbeunternehmen dabei offenbar nicht halt. Ethikregeln, die das verhindern könnten, gibt es wohl keine.
Schlechte Laune, aber auch ernsthafte Erkrankungen wie Depressionen: Forscher von Facebook haben sich zu den Risiken des Netzwerks für die geistige Gesundheit geäußert. Wer den Gefahren entgehen möchte, müsse ihrer Meinung nach nicht abschalten - sondern besonders aktiv sein.
Der ehemalige hochrangige Facebook-Manager Sean Parker übt ebenso harte wie grundsätzliche Kritik an sozialen Netzwerken. Besonders über die psychischen Auswirkungen auf Kindern sorgt er sich.
Facebook hat im abgelaufenen Quartal mit Onlinewerbung einen gigantischen Gewinn erzielt. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer wuchs auf 2,07 Milliarden.
Kein angeschlossener PC, kein eingeschobenes Smartphone: Das Virtual-Reality-Headset Oculus Go soll autark funktionieren und Anfang 2018 für rund 200 US-Dollar in den Handel kommen. Auch zum eigentlichen Rift-Nachfolger gibt es Neuigkeiten.
Bei Facebook-Aktien wird es künftig keine neue Anteilsklasse ohne Stimmrechte geben: Mark Zuckerberg hat entsprechende Pläne aufgegeben. Eigentlich wollte sich der Facebook-Gründer so trotz Aktienverkäufen seinen Einfluss im Unternehmen sichern. Die Begründung für den Sinneswandel ist pragmatisch.
Irgendwie muss Whatsapp die Übernahmekosten von 22 Milliarden US-Dollar ja wieder für Facebook einspielen: Der Messengerdienst will künftig Geld von Unternehmen - entwickelt dafür aber auch zwei neue Apps.
Facebook hat in einem Jahr die Zahl seiner Beschäftigten um 43 Prozent gesteigert. Rund 20.650 Mitarbeiter haben den Gewinn um 71 Prozent auf 3,89 Milliarden US-Dollar erhöht.
2018 will die Facebook-Tochter Oculus ein VR-Headset veröffentlichen, das ohne Kabel auskommt und mit 200 US-Dollar deutlich günstiger ist als das Rift. Das Stand-alone-Gerät soll noch 2017 angekündigt werden und einen Snapdragon-Chip nutzen.
Nun verwenden zwei Milliarden von aktuell 7,4 Milliarden Menschen mindestens einmal im Monat Facebook. Den Meilenstein feiert das Unternehmen mit weiteren Zahlen und neuen Funktionen.
Die VR-Filme des Oculus Story Studios wurden als Wegbereiter für eine neue Kunstform gefeiert. Nun macht Oculus-Besitzer Facebook das Studio dicht. Es gebe viele andere Entwickler, die man unterstützen wolle, heißt es zur Begründung.
Verwandte und Bekannte aus der Timeline von Facebook können sich nun in Spaces virtuell treffen - und weitere Kontakte per Messenger-Videotelefonat einladen. Auf der Entwicklerkonferenz F8 hat Mark Zuckerberg außerdem Neues zum Thema Augmented Reality angekündigt.
Vom Bastler zum exzentrischen Jungmillionär: Palmer Luckey hat die junge Virtual-Reality-Branche geprägt und Oculus VR gegründet. Nun verlässt er das Unternehmen mit unbekanntem Ziel.
GDC 17 Was würden höhere Auflösungen bei VR-Headsets bringen, die große Bedeutung von Videos für Oculus Rift und Gear VR: Golem.de hat mit Oculus-Mitgründer und Rift-Plattform-Chef Nate Mitchell über Virtual Reality gesprochen.
Mark Zuckerberg verschießt Spinnfäden wie Spider-Man: Mit diesem Bild zeigt der Facebook-Chef, dass Oculus an Handschuhen für Virtual-Reality-Anwendungen forscht.
Das VR-Headset Oculus Rift wird teuer für seine Erfinder und Entwickler: Sie haben einen Rechtsstreit verloren und müssen 500 Millionen US-Dollar an Zenimax zahlen. Im Mittelpunkt des Prozesses standen John Carmack und Palmer Luckey.
Update Das Einreiseverbot für Bürger aus sieben muslimischen Staaten hat im Silicon Valley Proteste hervorgerufen. Doch für die IT-Firmen könnten sich weitere Einreisebeschränkungen der Trump-Regierung als gravierender erweisen.
Der Rechtsstreit zwischen Zenimax und Oculus VR steht vor dem Abschluss. Inzwischen ist die Sache sogar noch eskaliert: Zenimax fordert insgesamt vier Milliarden US-Dollar. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung stehen John Carmack und Oculus Rift.
Update Nach dreieinhalb Jahren plagt Hugo Barra das Heimweh: Der ehemalige Google-Manager verlässt Xiaomi und zieht wieder zurück ins Silicon Valley. Dort will er an einem neuen Projekt arbeiten. Während Barras Zeit bei Xiaomi expandierte das Unternehmen in mehrere Märkte außerhalb Chinas.
Donald Trump steht kurz vor seiner Vereidigung zum US-Präsidenten. Aber keine Sorge, Mark Zuckerberg bereitet sich schon darauf vor, sein Nachfolger zu werden. Eine Glosse.
Update Eigentlich sollten die großen US-amerikanischen IT-Konzerne vor dem NSA-Ausschuss Rede und Antwort stehen. Doch Google, Apple, Microsoft und Facebook wollen keine Firmenchefs nach Berlin schicken.