Facebook: Milliardenstreit um VR-Brille Oculus vor Gericht

John Carmack steht im Mittelpunkt eines Rechtsstreits mit der Firma hinter Bethesda, in dem es um die Anfangstage der VR-Brille Oculus Rift geht - und um sehr viel Geld.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Erste Präsentation des Oculus-Rift-Vorgängers
Erste Präsentation des Oculus-Rift-Vorgängers (Bild: Golem.de)

Der Streit um die VR-Brille Oculus, bei dem der frühere Arbeitgeber des Chefentwicklers zwei Milliarden US-Dollar Schadenersatz von Facebook will, kommt vor Gericht. Am Montag wurden in Dallas die Geschworenen für das Verfahren ausgewählt. Die klagende Firma Zenimax - die Muttergesellschaft hinter Bethesda - erhebt Anspruch auf die Technologie und will unter anderem Facebook-Chef Mark Zuckerberg in den Zeugenstand bringen.

Stellenmarkt
  1. Customer Support Representative* Deutsch
    Gameforge AG, Karlsruhe
  2. Labortechniker Wärmetechnik und Lab Automation (m/w/d)
    über Hays AG, Hanau
Detailsuche

Oculus-Technologiechef John Carmack hatte bei Zenimax Media gearbeitet. Die Firma sagt, dass Oculus nur dank Carmack in der Lage gewesen sei, eine hochwertige Brille zur Anzeige virtueller Realität zu entwickeln. Das erste Gerät von Gründer Palmer Luckey sei nämlich nur ein "primitives" Headset gewesen, einen Großteil der eigentlichen Arbeit habe Carmack selbst geleistet - im eingebetteten Video ist das Headset, oder zumindest eine ähnliche Version, zu sehen. Zenimax wirft Carmack außerdem vor, Tausende Dokumente zu Oculus mitgenommen zu haben.

Carmack entgegnet, dass Zenimax ihm erlaubt habe, die Ergebnisse seiner Forschungen zu veröffentlichen, und er habe bei Oculus einsteigen dürfen, weil es keine Spielefirma in direkter Konkurrenz gewesen sei. Er habe zudem schon bei Zenimax die Produktion einer VR-Brille vorgeschlagen, die Idee sei aber von Firmenchef Robert Altman abgelehnt worden.

Facebook hatte Oculus im Frühjahr 2014 für rund zwei Milliarden Dollar gekauft, im vergangenen Jahr war die VR-Brille Rift nach jahrelanger Entwicklung und massiven Investitionen schließlich in den Handel gekommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kanadische Polizei
Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen

Autodiebe in Kanada nutzen offenbar Apples Airtags, um Fahrzeuge heimlich zu orten.

Kanadische Polizei: Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen
Artikel
  1. Blender Foundation: Blender 3.0 ist da
    Blender Foundation
    Blender 3.0 ist da

    Die freie 3D-Software Blender bekommt ein Update - wir haben es uns angesehen.
    Von Martin Wolf

  2. 4 Motoren und 4-Rad-Lenkung: Tesla aktualisiert Cybertruck
    4 Motoren und 4-Rad-Lenkung
    Tesla aktualisiert Cybertruck

    Tesla-Chef Elon Musk hat einige Änderungen am Cybertruck angekündigt. Der elektrische Pick-up-Truck wird mit vier Motoren ausgerüstet.

  3. DSIRF: Hackerbehörde Zitis prüft österreichischen Staatstrojaner
    DSIRF
    Hackerbehörde Zitis prüft österreichischen Staatstrojaner

    Deutsche Behörden sind mit mehreren Staatstrojaner-Herstellern im Gespräch. Nun ist ein weiterer mit Sitz in Wien bekanntgeworden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: SanDisk Ultra 3D 1 TB 77€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) • Sharkoon PureWriter RGB 44,90€ • Corsair K70 RGB MK.2 139,99€ • 2x Canton Plus GX.3 49€ • Gaming-Monitore günstiger (u. a. Samsung G3 27" 144Hz 219€) [Werbung]
    •  /