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Virtual Reality: Oculus plant drahtloses 200-Dollar-Headset

2018 will die Facebook-Tochter Oculus ein VR-Headset veröffentlichen, das ohne Kabel auskommt und mit 200 US-Dollar deutlich günstiger ist als das Rift. Das Stand-alone-Gerät soll noch 2017 angekündigt werden und einen Snapdragon-Chip nutzen.
/ Marc Sauter
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Drahtloser Prototyp namens Santa Cruz (Bild: Oculus VR)
Drahtloser Prototyp namens Santa Cruz Bild: Oculus VR

Oculus VR arbeitet laut einem Bericht von Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) an einem für 2018 geplanten drahtlosen VR-Headset. Die Facebook-Tochter will damit den Massenmarkt ansprechen, was mit Modellen wie dem Rift oder konkurrierenden Modellen wie HTCs Vive und Sonys Playstation VR bisher nicht gelang. Das namenlose VR-Headset wird unter dem Codenamen Pacific entwickelt, es soll rund 200 US-Dollar kosten und leichter als Samsungs Gear VR sein.

Facebook zeigt drahtlosen Santa Cruz Prototypen
Facebook zeigt drahtlosen Santa Cruz Prototypen (00:34)

Bereits 2016 demonstrierte Oculus VR einen Prototyp, der als Santa Cruz bezeichnet wurde. Facebook-Chef Mark Zuckerberg zeigte diesen auf der Oculus Connect 3, der VR-Entwicklerkonferenz des Herstellers, als frühes Vorserienmodell per Videoeinspieler. Santa Cruz verfügt über einen integrierten Akku, der wie die eigentliche Hardware offenbar am Hinterkopf des Nutzers sitzt. Das VR-Headset weist die bekannten integrierten Kopfhörer auf; es unterstützt obendrein Inside-Out-Tracking.

Die großen Hersteller arbeiten an Stand-alone-Headsets

Anders als bei stationären Head-mounted-Displays benötigt diese Art der Erfassung keine externen Kameras, sondern nutzt im VR-Headset integrierte Sensoren, um die Position des Nutzers im Raum zu bestimmen. Die bisher von uns ausprobierten Vorabmuster mit Positional Tracking, eines von Intel (Project Alloy) und eines von Qualcomm (SD835-Plattform), überzeugten uns nur bedingt. Facebook will das neue VR-Headset noch 2017 ankündigen, eventuell auf der Oculus Connect 4(öffnet im neuen Fenster) Mitte Oktober. Das Stand-alone-Modell wird kein Positional Tracking beherrschen, sondern erst der Nachfolger.

Unseren Quellen zufolge soll das drahtlose Rift von einem Snapdragon-SoC von Qualcomm angetrieben werden, während Samsungs Stand-alone-VR-Headset einen hauseigenen Exynos-Chip nutzt. Obendrein entwickeln Google und Qualcomm eine Daydream-Referenz-Plattform für drahtlose Head-mounted-Displays, erste Modelle kommen von HTC und Lenovo.


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