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Soziale Medien: Facebook-Forscher finden Facebook problematisch

Schlechte Laune, aber auch ernsthafte Erkrankungen wie Depressionen: Forscher von Facebook haben sich zu den Risiken des Netzwerks für die geistige Gesundheit geäußert. Wer den Gefahren entgehen möchte, müsse ihrer Meinung nach nicht abschalten - sondern besonders aktiv sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook ist weiß Gott nicht immer gut für die Stimmung.
Facebook ist weiß Gott nicht immer gut für die Stimmung. (Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Es gibt ja immer irgendwelche Freunde auf Facebook, die Urlaubsfotos von tropischen Stränden veröffentlichen, eine Beförderung feiern oder Selfies von der Star-Wars-Premierenfeier posten. Wer das alles gerade nicht hat, kann beim Durchblättern der Timeline schon mal schlechte Laune bekommen - was dann durchaus zu ernsthaften Krankheiten wie Depressionen beitragen könne. Das schreiben zwei Forscher von Facebook selbst nun im Unternehmensblog.

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Sie berichten etwa von einer Studie der Universität Michigan, bei der Studenten über einen Tag hinweg immer wieder 10 Minuten lang Beiträge auf Facebook lasen. Am Ende des Tages waren sie in einer schlechteren mentalen Verfassung als eine Vergleichsgruppe, die direkten Umgang mit anderen Menschen hatte oder selbst Beiträge verfassen sollte.

Die Wissenschaftler haben aber auch herausgefunden, was die Nutzer gegen diese Risiken machen können. Wenig überraschend: Sich bei Facebook abzumelden, empfehlen sie nicht. Stattdessen habe sich nach ihrer Auffassung gezeigt, dass aktiv sein in dem Netzwerk positive Auswirkungen auf die Laune und die geistige Gesundheit habe.

In Untersuchungen sei herausgekommen, dass es dazu nicht ausreiche, einfach einen neuen Beitrag in der Timeline zu veröffentlichen. Wirklich helfen würde der Austausch mit anderen, also etwa in den Kommentaren.

Facebook will Aktivität fördern

Facebook arbeite auf Anordnung von Mark Zuckerberg daran, die Nutzer zu mehr derartiger Aktivität zu ermuntern - selbst, wenn dadurch das Engagement der Nutzer vorerst zurückgehe. So habe man bereits viel gegen Clickbait und Fakenews unternommen, obwohl sich solche Beiträge immer sehr gut gelesen hätten. Stattdessen würden Veröffentlichungen von Freunden viel prominenter in der Timeline angezeigt.

Außerdem gibt es neue Funktionen wie Take a Break - damit können Personen, die gerade eine Partnerschaft beendet haben, dafür sorgen, dass sie nicht ständig die Beiträge des Ex zu sehen bekommen.

Eine weitere derartige Hilfe ist Snooze, das sich offenbar gerade im Rollout befindet. Damit können Nutzer, denen etwa die Fotos eines neuen Hundes bei einem Freund nerven, für 30 Tage auf Beiträge dieser Person verzichten.



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bonum 18. Dez 2017

....Firma die MILLIARDEN mit der Verwertung den Daten ihrer egoistischen und Naiven...

Der Rechthaber 18. Dez 2017

Als damals die ersten Handys rauskamen wurden die auch inflationär genutzt. Und es...

Der Rechthaber 18. Dez 2017

Wer mehr raucht bleibt gesund. Helmut Schmidt ist das beste Beispiel. Der hat so viel...

AllDayPiano 18. Dez 2017

Das kann doch nicht deren Ernst sein. Der Vorschlag, den die Forscher so bringen...

Füchslein 18. Dez 2017

Naja ... mittlerweile ist das Ding ja wie das Telefonbuch. Neulich von jemandem gehört...


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