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Messenger: Whatsapp entwickelt neue Apps für Unternehmen

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Irgendwie muss Whatsapp die Übernahmekosten von 22 Milliarden US-Dollar ja wieder für Facebook einspielen: Der Messengerdienst will künftig Geld von Unternehmen - entwickelt dafür aber auch zwei neue Apps.

"Wir haben von Geschäftseigentümern gehört, die mit Hunderten von Kunden von einem einzigen Smartphone aus kommunizieren". So beschreibt das Unternehmen Whatsapp in einem aktuellen Blogeintrag den Alltag einiger seiner Firmenkunden. Die sollen es künftig einfacher haben, so das Unternehmen. Es entwickelt derzeit eine "kostenlose Whatsapp-Business-App für kleine bis mittelgroße Unternehmen", mit der diese Firmen den Kontakt zum Kunden einfacher handhaben können.

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Gleichzeitig entsteht eine "Unternehmenslösung für Großunternehmen mit globaler Kundschaft". Dazu gehören laut Whatsapp unter anderem Fluggesellschaften, Onlinehändler und Banken, die mit der Software etwa Flugzeiten, Lieferbestätigungen und andere Informationen verschicken können. An diesem Programm arbeitet Whatsapp schon länger, zu den bestätigten Kooperationspartnern gehört unter anderem die Fluggesellschaft KLM.

Die Großkunden können Whatsapp dann nicht mehr kostenlos verwenden, sondern müssen zahlen. Das hat COO Matt Idema im Gespräch mit dem Wall Street Journal gesagt. Der Manager nennt weder Preise noch irgendwelche weitergehenden Details. Seit kurzem können Unternehmen ihren Account offiziell zertifizieren lassen, was der Kunde an einem Häkchen in einem grünen Kreis erkennt. Er kann dann einigermaßen sicher sein, dass er es nicht mit Betrügern zu tun hat.

Seit dem Abo-Aus keine neuen Einnahmen

Derzeit hat Whatsapp keine bekannten Einnahmequellen. In der App gibt es keine Werbung und die Abogebühr von 1 US-Dollar pro Jahr wurde Anfang 2016 abgeschafft. Das Unternehmen hatte damals gesagt, dass es lieber auf Wachstum setzen wolle, statt sich mit komplizierten Bezahlungssystemen herumzuärgern.

Whatsapp wurde 2014 für rund 22 Milliarden US-Dollar von Facebook übernommen. Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte damals gesagt, dass es erst dann Werbung in Whatsapp geben werde, wenn der Messengerdienst mindestens eine Milliarde Nutzer weltweit habe. Diese Zahl ist inzwischen geschafft, ohne dass es Anzeigen oder wenigstens entsprechende Ankündigungen gibt. Im Messenger von Facebook ist Zuckerberg weniger zimperlich: Dort gibt es Werbung.


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BLi8819 13. Sep 2017

Ja, erst den Kunden binden, und dann melken. Allerdings wird es bei der Masse an...

Trockenobst 07. Sep 2017

http://www.manager-magazin.de/fotostrecke/mark-zuckerberg-besuch-in-berlin-fotostrecke...

MoonShade 07. Sep 2017

Wire hat Desktop-Clients und einen Webclient mit Ende-zu-Ende Verschlüsselung, ist auch...

firefligher 07. Sep 2017

Es gibt seit Jahren Projekte auf GitHub und ähnlichem, die versuchen bzw. es auch...

bark 06. Sep 2017

Lass mich raten du hast o2, wenn WhatsApp bei dir ne bessere Sprachqualität hat. bessere



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