Facebook: Wieder mehr Haustierbilder statt Hass

Weniger Nachrichten, mehr persönliche Inhalte - selbst auf Kosten der Verweildauer: Mark Zuckerberg kündigt größere Umstellungen unter anderem in der Timeline von Facebook an.

Artikel veröffentlicht am ,
Mark Zuckerberg will mehr Privates in der Timeline auf Facebook.
Mark Zuckerberg will mehr Privates in der Timeline auf Facebook. (Bild: Foto: Peter Steinlechner/Golem.de)

In einem seiner eigenen Postings auf Facebook kündigt Firmenchef Mark Zuckerberg für die nächsten Monate größere Umstellungen in dem sozialen Netzwerk an. "Ich ändere die Vorgabe für unsere Produktteams von der zielgerichteten Unterstützung bei der Suche nach relevanten Inhalten so, dass sie euch helfen, sinnvollen sozialen Austausch zu haben", so Zuckerberg. Es soll mehr Beiträge von Freunden und der Familie geben - was auch ein Plus der gerne verspotteten Katzenbilder und ähnlicher Inhalte bedeuten dürfte. Gleichzeitig sollen spürbar weniger Beiträge von Firmen, Marken und Medien angezeigt werden.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    BruderhausDiakonie Stiftung Gustav Werner und Haus am Berg, Reutlingen
  2. Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (m/w/d)
    Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM), Tübingen
Detailsuche

Zuckerberg geht davon aus, dass durch die Änderungen die Verweildauer der Nutzer auf Facebook ebenso wie einige andere Werte über deren Engagement sinken. Als Beispiel nennt er die Communitys rund um TV-Serien und Sportmannschaften. Es gebe immer sehr engagierte Diskussionen bei Live Videos mit diesen Themen. Aber es passiere auch zu oft, dass die Nutzer dann doch nur passiv Filme anschauten, News läsen oder auf die nächste Aktualisierung warteten.

Hier sind also Änderungen zu erwarten. Zuckerberg hofft, dass die Mitglieder die Beschäftigung auf Facebook nach den Updates wertvoller finden werden und sich wohler fühlen und dass das "langfristig auch für unsere Gemeinschaft und unser Geschäft gut sein" wird.

Auch bei Instagram soll sich etwas ändern

Es werde Monate dauern, bis die offenbar auch für andere Plattformen wie Instagram geplanten Neuerungen überall umgesetzt seien. Zuerst werde man die Änderungen in der Timeline sehen.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Premiere Pro Grundkurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    19./20.01.2023, Virtuell
  2. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    20.-23.02.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Bereits in der Vorstellung seiner persönlichen Herausforderung für 2018 hatte Zuckerberg ungewohnt kritische Töne über die Auswirkungen von Facebook auf Gesellschaft und die Zufriedenheit der Mitglieder angeschlagen. Er hatte angekündigt, er wolle die Nutzer besser vor "Missbrauch und Hass schützen" und "sicherstellen, dass die auf Facebook verbrachte Zeit sinnvoll verbrachte Zeit ist".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


MarioWario 13. Jan 2018

kein Wunder das das Leuten wie Jeff Jarvis nicht gefällt.

daarkside 12. Jan 2018

Wie mich dieser Quatsch nervt. In Spielen kann man mit dem Gegner(oder teilweise auch...

ternot 12. Jan 2018

Hassminister

Cyber1999 12. Jan 2018

Hmm, Du nimmst Dich also selbst raus !? Damit tust Du doch genau was er will, oder...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elektromobilität
Im Winter hat der ID.3 fast 30 Prozent weniger Reichweite

Der Verbrauch bei einem Elektroauto von VW schwankt über das Jahr ordentlich. Anders beim Verbrenner. Doch dessen Verbrauch ist ungleich höher.

Elektromobilität: Im Winter hat der ID.3 fast 30 Prozent weniger Reichweite
Artikel
  1. Digitale Dienste und Märkte: Wie DSA und DMA umgesetzt werden
    Digitale Dienste und Märkte
    Wie DSA und DMA umgesetzt werden

    Die Verordnungen über digitale Dienste und Märkte sind inzwischen in Kraft getreten. An ihrer Umsetzung können Interessenvertreter sich noch beteiligen.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  2. 84 Prozent der deutschen Firmen von Cyberattacken betroffen
     
    84 Prozent der deutschen Firmen von Cyberattacken betroffen

    Cyberattacken verursachen jährliche Schäden von über 200 Milliarden Euro und betreffen 84 Prozent der deutschen Firmen. Sicherheit verspricht die Aktualisierung der IT-Infrastruktur.
    Sponsored Post von Microsoft

  3. Fit werden für die Cloud - zum halben Preis!
     
    Fit werden für die Cloud - zum halben Preis!

    Ohne Clouddienste geht heute in vielen Unternehmen nicht mehr viel. Die Golem Karrierewelt liefert unverzichtbares Cloud-Know-how mit 50 Prozent Black-Week-Rabatt.
    Sponsored Post von Golem Karrierewelt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Monday bei Media Markt & Saturn • Nur noch heute: Black Friday Woche bei Amazon • Gigabyte RX 6900 XT 799€ • WD_BLACK SN850 1TB 129€ [Werbung]
    •  /