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Facebook will einen smarten Lautsprecher mit Display auf den Markt bringen.
Facebook will einen smarten Lautsprecher mit Display auf den Markt bringen. (Bild: Jonathan Nackstrand/AFP/Getty Images)

Portal: Facebooks Echo-Show-Konkurrent könnte teuer werden

Facebook will einen smarten Lautsprecher mit Display auf den Markt bringen.
Facebook will einen smarten Lautsprecher mit Display auf den Markt bringen. (Bild: Jonathan Nackstrand/AFP/Getty Images)

Es gibt neue Informationen zu Facebooks eigenem smarten Lautsprecher mit Display. Er soll Portal heißen und vor allem für Videotelefonate gedacht sein. Das Gerät mit 15-Zoll-Display könnte dieses Jahr für 500 US-Dollar erscheinen.

Facebook will es mit Amazon und Google aufnehmen und einen smarten Lautsprecher mit Display auf den Markt bringen. Amazon ist mit dem Echo Show bereits im Markt vertreten, Google will zusammen mit Partnern ab Sommer 2018 smarte Lautsprecher mit Display anbieten. Auch Facebook will sich nun einen Platz im Wohnzimmer der Kunden sichern. Facebooks smarter Lautsprecher mit Display soll Portal heißen und im Mai 2018 vorgestellt werden, wie der auf Finanzberichte spezialisierte Streaming-TV-Sender Cheddar berichtet.

Portal ist für Videotelefonate gedacht

Erste Berichte zu einem smarten Lautsprecher mit einem 15 Zoll großen Display von Facebook gab es bereits vor einem halben Jahr, das Gerät wurde aber noch nicht offiziell präsentiert. Der Cheddar-Bericht nennt neue Details: Portal soll vor allem dafür gedacht sein, mit anderen in Kontakt zu bleiben. Daher nimmt die Videotelefoniefunktion einen hohen Stellenwert ein. Zudem soll das Gerät weitere, nicht näher spezifizierte soziale Funktionen bieten.

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Mit der im Lautsprecher eingebauten Weitwinkelkamera können wohl Personen erkannt und automatisch dem entsprechenden Facebook-Profil zugeordnet werden. Dabei soll Facebook auf die seit Jahren genutzte Gesichtserkennungsfunktion zurückgreifen, die auch innerhalb des Facebook-Netzwerks zum Einsatz kommt. Wie die Alexa- und Google-Assistant-Geräte soll Portal mit der Stimme bedient werden können. Unklar ist aber, welche Technik Facebook einsetzt, um die Sprachsteuerung zu ermöglichen.

Musik und Videos auf dem Facebook-Lautsprecher abspielen

Echo Show wird von Amazon vor allem damit vermarktet, dass es unkompliziert für Videotelefonate verwendet werden könne. Das bestätigte sich in unserem Test des Echo Show. Ähnliches hat möglicherweise auch Facebook im Sinn und will die Videochat-Funktion im Facebook Messenger damit populärer machen. Prinzipiell stehen diese Funktionen schon für eine Reihe anderer Geräte bereit.

Portal soll außerdem zum Musikhören und Ansehen von Videos verwendet werden können. Als Beispiele werden Spotify und Netflix genannt. Welche anderen Musik- und Videostreamingdienste darauf genutzt werden können, ist noch nicht bekannt.

Portal könnte teuer werden

Facebook will Portal Anfang Mai 2018 auf der Facebook-Entwicklerkonferenz vorstellen. Dann wird es aber noch dauern, bis der Displaylautsprecher auf den Markt kommen wird. Erst in der zweiten Jahreshälfte 2018 soll es soweit sein. Dabei ist offen, ob Portal dann direkt international erscheint oder zunächst nur in den USA verkauft wird.

Facebook will Portal eigentlich für 500 US-Dollar auf den Markt bringen, es könnte jedoch auch ein geringerer Preis verlangt werden. Ansonsten wäre Portal mehr als doppelt so teuer wie die vergleichbaren Konkurrenzprodukte. Amazons Echo Show mit Alexa kostet 220 Euro respektive 230 US-Dollar, Lenovo will seinen smarten Lautsprecher mit Google Assistant und 10-Zoll-Display für 250 US-Dollar auf den Markt bringen. Die 8-Zoll-Variante des Lenovo-Geräts soll mit 200 US-Dollar sogar günstiger als das Amazon-Modell mit 7-Zoll-Display werden.

Zuckerberg will mit Portal kein Geld verdienen

Facebook-Chef Mark Zuckerberg soll seinen Angestellten bereits gesagt haben, dass es nicht wichtig sei, dass mit Portal Geld verdient werde. Er wolle damit das Nutzerverhalten ändern und die Anwender dazu bringen, Portal so intensiv wie ein Smartphone zu verwenden.

Cheddar wollte sich den Bericht von Facebook bestätigen lassen, erhielt aber keinen Kommentar.


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Thobar 11. Jan 2018

im vorletzten Satz. "to record" heißt nicht "ändern".

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