Quartalsbericht: Facebook-Nutzer verbringen weniger Zeit im Netzwerk

Facebook hat den Umsatz um fast 50 Prozent gesteigert. Doch die Aktie fällt, weil die Nutzer weniger Zeit auf den Seiten des sozialen Netzes verbracht haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebooks Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien
Facebooks Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Im vierten Quartal 2017 haben Facebook-Nutzer weniger Zeit mit dem sozialen Netzwerk verbracht. Das gab das Unternehmen am 31. Januar 2018 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Grund sei eine Umstellung beim News Feed. So seien täglich 50 Millionen Stunden weniger bei Facebook verbracht worden.

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Die Aktie büßte in nachbörslichen Handel zeitweise um fünf Prozent ein.

Es werden weniger virale Videos bei Facebook angezeigt, um die Werbeeinnahmen zu steigern. Zuckerberg sagte, er erwarte, dass Nutzer eher Werbung ansehen, wenn sie etwas betrachten, das sie mögen. "Wenn sie sich für etwas interessieren, sind sie bereit, Anzeigen zu sehen, um es zu erfahren", sagte er in einer Telefonkonferenz mit Analysten. "Aber wenn sie nur auf ein virales Video stoßen, werden sie es wahrscheinlich überspringen, wenn sie eine Anzeige sehen."

Durch Belastungen im Zusammenhang mit Änderungen im US-Steuerrecht in Höhe von 3,19 Milliarden US-Dollar (77 Cent pro Aktie) lag der Gewinn bei 4,27 Milliarden US-Dollar (1,44 US-Dollar pro Aktie). Der Umsatz wuchs um 47 Prozent auf 12,97 Milliarden US-Dollar.

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Vorstandschef Mark Zuckerberg sagte in einer Erklärung, dass 2017 "ein starkes Jahr für Facebook war, aber es war auch ein hartes".

Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer wuchs um 14 Prozent auf 2,13 Milliarden. Täglich kamen 1,4 Milliarden angemeldete Nutzer auf die Plattform. Das waren 32 Millionen mehr als im Vorquartal und bedeutet das langsamste Wachstum seit dem Jahr 2015. Die Analysten hatten mit einem schnelleren Anstieg der Nutzerzahlen gerechnet.

Die Belegschaft wuchs auf 25.105 Personen, eine Steigerung um 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

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Sandeeh 01. Feb 2018

Die Medien und Unterhaltungsindustrie möchte doch möglichst viel "Konsum-Viehzeug" für...

intnotnull12 01. Feb 2018

Müsste man noch weiter differenzieren: 1. Ja. Aber auch die "Oberschicht" ist...

sidekick1 01. Feb 2018

+1

MrAnderson 01. Feb 2018

+ Bei der ganzen Fake-News Debatte denke ich mir auch: Was solls, früher haben solche...



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