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Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Alternativen zu Facebooks Whatsapp

Threema, Telegram und MyEnigma: Nach der Whatsapp-Übernahme durch Facebook sind die Nutzer des Messengers auf der Suche nach Alternativen. Wir haben uns einige davon angesehen.

Artikel veröffentlicht am , /
Alternativen zu Whatsapp gibt es viele.
Alternativen zu Whatsapp gibt es viele. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Seit Facebook heute Nacht bekanntgegeben hat, dass es den Messenger Whatsapp kauft, diskutieren Nutzer über Alternativen zu dem Programm, das wegen mangelnder Sicherheit immer wieder in der Kritik stand. Das Sicherheitsrisiko hat die Whatsapp-Nutzer bisher nicht gestört - Whatsapp ist mit über 450 Millionen Nutzern der erfolgreichste Messenger -, eine andere Gefahr beunruhigt sie nun dafür umso mehr: Durch die Übernahme befürchten sie, dass ihre Daten mit denen von Facebook abgeglichen und dort gespeichert werden könnten.

Inhalt:
  1. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung: Alternativen zu Facebooks Whatsapp
  2. MyEnigma, Chatsecure, Whistle.im

Denn auch wenn Whatsapp-Gründer Jan Koum immer wieder betonte, dass Whatsapp werbefrei bleibe, ist Facebook-Gründer Mark Zuckerberg mutmaßlich am Gegenteil interessiert. Sein Motto ist: "Wir verdienen Geld durch Anzeigen und solche Sachen."

Da der Kaufpreis für Whatsapp mit seinen 450 Millionen aktiven Nutzern bei 19 Milliarden US-Dollar liegt, ist Facebook ein Nutzer also ungefähr 42 US-Dollar wert. Die muss das Unternehmen wieder einspielen - durch Werbung, für die das Unternehmen die Daten möglichst vieler Nutzer braucht.

Wer seine Daten vor Facebook schützen will, sollte Whatsapp daher nicht mehr benutzen. Alternativen gibt es genügend. Über einige davon wie Touch, Line, Skype und Kakaotalk haben wir in einem älteren Artikel geschrieben. Da durch den NSA-Skandal die Themen Sicherheit und Datenschutz noch wichtiger geworden sind, haben wir uns jetzt Messenger angesehen, die Wert auf diese Aspekte legen und ähnliche Funktionen haben wie Whatsapp.

Threema

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Threema ist die App eines Schweizer Informatikers, die eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hat. Theoretisch kann sie nicht einmal von Geheimdiensten geknackt werden. Threema ist in Apples App Store auf Platz 1 der kostenpflichtigen Apps. Im Google Play Store befindet sich die App auf Platz 4.

Die Besonderheit: Threema-Nutzer können bei einem Treffen den öffentlichen Schlüssel anderer Nutzer über einen QR-Code scannen. Das bietet zusätzliche Sicherheit, weil die Identität eines Nutzers direkt überprüft werden kann.

Ansonsten funktioniert Threema wie alle gängigen Messenger. Es können Textnachrichten, Fotos, Videos und der Standort übermittelt werden. Die App gibt es für iOS und Android. Das Programm kostet einmalig 1,79 Euro für iOS und 1,60 Euro für Android.

Telegram

Der Messenger Telegram erinnert in seiner Einfachheit an Whatsapp. Zudem stellt der russische Dienst sein API und das Protokoll als Open Source zur Verfügung. Auch Telegram bietet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im sogenannten Secret Chat. Dort können Nachrichten mit Hilfe eines Timers automatisch auf dem Smartphone des Absenders und auf dem des Empfängers gelöscht werden.

Die Verschlüsselung bei normalen Nachrichten haben dessen Entwickler selbst erstellt. Es handelt sich um das MTProto-Protokoll. 200.000 US-Dollar Belohnung versprechen die Entwickler in einem Crypto-Contest demjenigen, dem es gelingen sollte, das Protokoll zu hacken. Bezahlt wird mit Bitcoins.

Telegram ist kostenlos für iOS und Android erhältlich. Der Nutzer kann Textnachrichten, Fotos und Videos versenden und Dokumente austauschen. Auch eine Standortübermittlung ist möglich.

MyEnigma, Chatsecure, Whistle.im 
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MarvinAkk 04. Dez 2015

Hm, 4 Wochen sind laaange vorbei.. Wurde noch nicht "gelöst".. ;)

Moe479 04. Mär 2014

und auch zugeben, dass sie auch für nichts garanieren wollen: "Cryptocat is not a magic...

Moe479 04. Mär 2014

und das beste ist, er kann es als verlust abschreiben, damit finanzieren staat und bürger...

Yes!Yes!Yes! 28. Feb 2014

Ich bleibe nach wie vor bei SMS. :)

crazypsycho 25. Feb 2014

Weil deine Handynummer der Nutzername ist. Whatsapp lebt von der Einfachheit...


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