Die meisten Flugdrohnen für Privatnutzer sind Quadcopter und damit beim Transport recht unhandlich. Sprite erinnert mit ihrem stabförmigen Aussehen eher an eine Thermoskanne und verfügt über nur zwei übereinander liegende, einklappbare Rotoren.
Normale Quadcopter fliegen mit einer Akkuladung nicht einmal eine halbe Stunde, doch der Hycopter von Horizon Unmanned Systems soll sich bis zu vier Stunden in der Luft halten können. Die elektrische Energie gewinnt die Drohne mit Hilfe einer Brennstoffzelle aus Wasserstoff.
Origami für Drohnen: Schweizer Forscher haben einen Quadrocopter entwickelt, dessen Arme für den Transport gefaltet werden. Vor dem Start entfaltet sich die Drohne automatisch.
Filmemacher brauchen bessere Drohnen. Deshalb hat das Filmland Neuseeland einen Wettbewerb zur Verbesserung der unbemannten Fluggeräte ausgeschrieben, mit prominenter Unterstützung aus Hollywood.
Laut einem jetzt veröffentlichten Durchsuchungsbefehl der US-Bundespolizei soll sich Chris Roberts in die Triebwerke eines Flugzeugs gehackt und eine seitliche Kursänderung erzwungen haben. Roberts dementiert und es bleiben einige Fragen offen.
Drohnen mit mehr als vier Rotoren sind zwar nichts Neues mehr, aber die LVL 1 soll über Kickstarter günstiger als viele gewöhnliche Quadcopter sein. Die Flugzeit soll bei bis zu 20 Minuten liegen. Auf eine kardanische Kameraaufhängung zum Ausgleich von ruppigen Flugmanövern kann verzichtet werden.
Wer Sicherheitslücken findet, fliegt: Die Fluggesellschaft United Airlines startet ein Bug-Bounty-Programm und zahlt mit Bonusmeilen statt Geld. Es darf jedoch nicht überall nach Schwachstellen gesucht werden.
Dass Drohnen mit Linux-Betriebssystemen arbeiten, ist nichts Ungewöhnliches - doch auf dem Erle-Copter läuft Snappy Ubuntu Core, wodurch Anwendungen wie ein Autopilot bequem über einen App-Store installiert werden können.
Das Selbstporträt beim Sport, aufgenommen aus der Luft: Die Lily Camera wird vom Nutzer in die Luft geworfen, sie folgt ihm und filmt ihn von oben. Dennoch sagen die Entwickler, Lily sei keine Drohne. Ist sie aber doch - irgendwie.
Sie sollen über fremde Himmelskörper hüpfen, kriechen, rollen - oder wie ein Aal in einen Ozean unter kilometerdickes Eis abtauchen. Die Nasa fördert 15 Projekte, die neue, skurrile Roboter für die Raumfahrt entwickeln.
Das Buch ins Café bekommen: Amazons Lieferdrohnen sollen laut einem Patentantrag künftig Kunden die Ware auch an deren aktuellen Standort bringen. Die Drohnen sollen sich zudem gegenseitig über alles Mögliche informieren.
Eigentlich dürfen Piloten Drohnen nicht aus den Augen verlieren, doch in den USA gibt es nun ein Versuchsprogramm, bei dem das unter Auflagen erlaubt wird. Eine neue Smartphone-App soll zudem zeigen, wo Drohnen aufsteigen dürfen.
Amazon und die US-Fluggesellschaft Jetblue haben sich verbündet, um den Passagieren an Bord während des Flugs Videostreaming zu ermöglichen. Prime-Kunden können das Instant-Videoangebot kostenlos nutzen, andere Reisende müssen zahlen.
Senkrecht starten, horizontal fliegen: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat ein unbemanntes Wandelflugzeug entwickelt. Nach einigen Bruchlandungen ist der zwölfte Prototyp vom Steig- in den Gleitflug übergegangen.
Hier nicht: Die Google-Karte Airmap zeigt, wo Drohnen erwünscht sind und wo nicht. Die digitalen Karten für den Luftraum gibt es derzeit nur für die USA, sollen aber in Kürze ausgebaut werden.
In der Softwaresteuerung der Boeing 787-8 und -9 alias Dreamliner steckt ein Fehler. Ein interner Zähler für bestimmte Generatoreinheiten läuft nach 248 Tagen über. Eine entsprechende Regel wurde durch die FAA bereits an Betreiber der Maschinen verteilt. Ein Grund zur Panik besteht nicht.
Die Landeklappe hat möglicherweise ausgedient: Verformbare Flügelhinterkanten könnten ihre Aufgaben übernehmen. Das soll Flugzeuge leichter machen und Treibstoff sparen - ganz neu ist die Technik indes nicht.
Die Missionen des unbemannten Raumfahrzeugs X-37B zeichnen sich durch eine lange Dauer und wenig Informationen vom Betreiber, der US-Luftwaffe, aus. Die sagt auch dieses Mal nicht, wie lange das X-37B um die Erde kreisen wird. Aber dafür verrät sie eine der Aufgaben: einen neuen Antrieb testen.
Von der US Air Base Ramstein aus sollen die USA ihren weltweiten Drohnenkrieg steuern. Die Piloten säßen zwar in den USA, die Signalweiterleitung soll jedoch nach einem Medienbericht über Deutschland erfolgen.
Solo heißt die kleine Kameradrohne, die auf Befehl ein Objekt umkreisen und filmen kann. So gelingen nicht nur Drohnen-Selfies, sondern auch aufwendige Kamerafahrten. Gesteuert wird die viermotorige Solo über eine Fernbedienung, mit der auch der Kurs und die Bilder angezeigt werden.
Phantom 3 heißt DJIs neuer Quadrocopter. Er kann drinnen fliegen und Videos in einer Qualität aufnehmen, die bisher Drohnen der Oberklasse vorbehalten war.
Kleine Drohnen stellen nach Meinung des ADAC eine Gefahr für Rettungshubschrauber dar, wenn sie ohne Bedacht geflogen werden. Der Automobilclub fordert strengere Regeln für die unbemannten Fluggeräte für den Hausgebrauch, die immer mehr Verbreitung finden.
Die Nasa erprobt zusammen mit Boeing eine Reihe von Techniken, um den Treibstoffverbrauch von Passagierflugzeugen zu senken: Mit dabei: eine Antihaftschicht gegen Insekten und eine aktive Luftstromregelung im Seitenleitwerk.
Phase One Industrial hat mit der iXU 180 eine vergleichsweise kleine Kamera für Drohnen vorgestellt, die mit einem Mittelformatsensor ausgerüstet ist und Fotos mit 80 Megapixeln aufnehmen kann. Mit kleinen Hobbydrohnen wird sie - einmal abgesehen vom Preis - allerdings nicht abheben.
Das slowakische Flugauto Flying Roadster von Aeromobil soll 2017 erhältlich sein. Das zweisitzige Aeromobil verwandelt sich dank ausklappbarer Tragflächen in ein leichtes Sportflugzeug, das eine Flugreichweite von 700 Kilometern haben soll.
Auf der Brücke dieses Schiffes steht kein Steuermann - es hat gar keinen. Revolt soll der Frachter der Zukunft sein: ein Schiff ohne Besatzung, das sich selbst steuert. Auch das europäische Forschungsprojekt Munin entwickelt Konzepte für die modernen Geisterschiffe.
Google kooperiert mit Routehappy und kann dadurch zahlreiche Zusatzinformationen zu Flügen weltweit in seine Flugsuche einbinden, darunter auch, ob die Passagiere WLAN nutzen können. Das soll die Auswahl der Verbindung erleichtern.
Lasst hunderttausend Drohnen steigen: Drohnenbesitzer in aller Welt wollen am 14. März 2015 zeigen, dass unbemannte Fluggeräte nicht böse sind, sondern Spaß machen und nützlich sind. Auch hierzulande gibt es Veranstaltungen zum ersten International Drone Day.
Update In zwölf Etappen um die Welt: Das Solarflugzeug Solar Impulse 2 ist zu seiner Weltumrundung gestartet. Die Initiatoren wollen mit dem Millionenprojekt beweisen, dass sich mit erneuerbaren Energien auch vermeintlich Unmögliches machen lässt.
"Ein bisschen weiter nach oben", denkt sich der Pilot und schon schwebt die Drohne höher. Das ist keine Szene aus einem Science-Fiction-Film, sondern das Ziel des Projekts Brainflight. Es könnte eines Tages auch zur Steuerung von Passagierflugzeugen genutzt werden.
Aus der gewaltigen Christus-Statue in Rio de Janeiro ist mit Hilfe einer Drohne ein ebenfalls enormes 3D-Modell entstanden. Es hat 134,4 Millionen Punkte und ist jetzt online zu bewundern.
Wer bekommt Kampfdrohnen und wer nicht? Das US-Außenministerium hat Regeln aufgestellt, nach denen Ausfuhrgenehmigungen für bewaffnete Drohnen erteilt werden. Die enthalten auch Verpflichtungen für die Empfänger.
Amazon wird keine Lieferdrohnen in den USA einsetzen können. Das geht aus den Regeln für kommerzielle Drohnenflüge hervor, die von den Behörden vorgestellt wurden. Sie verlangen vom Piloten eine ständige Sichtverbindung zu den Fluggeräten.
Erst scannen, dann graben: Moderne Archäologen brauchen moderne Technik. Sie sondieren damit ihre Grabungsgebiete, dokumentieren Stätten, bevor sie für immer verschwinden - und werden dabei immer mehr zu Naturwissenschaftlern und Informatikern.
Voyeurismus durch Drohnenüberflüge ist noch kein Massenphänomen, doch mit zunehmender Verbreitung der Fluggeräte wird sich das ändern. Mit einem Datenbankeintrag soll jeder eine Flugverbotszone um das eigene Grundstück errichten können. Das hat nur einen Haken: Niemand muss sich daran halten.
Drohnenhersteller DJI hat das Firmware-Update mit den ausgeweiteten Flugverbotszonen für seine Fluggeräte wieder zurückgezogen. Womöglich hatte der Hersteller die Software als Reaktion auf aktuelle Unfälle überstürzt veröffentlicht.
Ferngesteuerte Drohnen sollen in naher Zukunft einen Teil der Warenauslieferung in Großstädten übernehmen. Deshalb testet Alibaba in China den Transport von Tee-Paketen zu 450 Kunden. Das chinesische Unternehmen profitiert dabei von Regelungslücken in China.
Der Absturz einer Drohne in der Nähe des Weißen Hauses und die Bruchlandung einer Drogendrohne in Mexiko haben den Hersteller DJI auf den Plan gerufen. Ein Firmware-Update soll länderüberquerende Flüge verhindern und das Fliegen über Washington D.C. unmöglich machen.
Die kleine Drohne, die auf dem Gelände des Weißen Hauses abgestürzt ist, sorgt weiter für Diskussionen: US-Präsident Obama fordert nun eine Regulierung der Fluggeräte.
Amazon will die Paketlieferung mit Drohnen revolutionieren - doch Versuche des organisierten Verbrechens zeigen, welche Probleme und Gefahren mit dieser Art der Lieferung verbunden sind.
Die US-Flugaufsicht FAA kennt keinen Spaß bei Drohnen: Der kommerzielle Einsatz ist weitgehend verboten. Der Fernsehsender CNN darf aber mit den Fluggeräten experimentieren. Ziel der FAA ist es, ein Drohnenregelwerk aufzustellen.
CES 2015 Wo heute Röhrenfernseher durch die Luft fliegen, sollen in Zukunft moderne Unterhaltungssysteme sein: Panasonic will in einem Jahr die ersten Android-Entertainment-Systeme mit NFC an Fluggesellschaften ausliefern. Doch der Weg zum Smart Plane ist noch lang.
Verkehrsflugzeuge sollen die Landebahn langsamer anfliegen: Das ist das Ziel eines Forschungsprojekts des DLR. Dazu werden die Luftströme um die Tragfläche einer Passagiermaschine im Flug mit einem Laser sichtbar gemacht.
Ab in die Höhe fast mit Schallgeschwindigkeit: Ein US-Unternehmen hat eine Drohne mit Düsenantrieb entwickelt. Per Crowdfunding sucht es Unterstützung, um das Fluggerät zu bauen.
CES 2015 Intels Realsense-Kamera passt nicht nur in Tablets und Notebooks. Sie lässt auch Drohnen autonom fliegen, zum Beispiel, um Selfies zu machen. Mit den modernen UFOs lässt sich auch anderer Schabernack treiben.
Eine Google-Managerin hat nicht schlecht gestaunt, als ihr im Flugzeug ein falsches SSL-Zertifikat für Youtube angeboten worden ist. Provider Gogo begründet dies mit Traffic-Management.
Klein und erfolgreich: Ein britisches Unternehmen hat für seinen Quadrocopter Zano bei der Crowdfunding-Kampagne deutlich mehr Geld erhalten als angestrebt. Die per Smartphone gesteuerte Drohne macht Fotos und Videos.