Abo
  • IT-Karriere:

Parrot Bebop im Test: Die Einstiegsdrohne

Intuitives Flugvergnügen für Anfänger und hohe Bildqualität - das verspricht der Quadcopter Parrot Bebop. Wir hatten einige Höhenflüge.

Artikel von Martin Wolf veröffentlicht am
Die Parrot Bebop über dem Oranienplatz in Berlin
Die Parrot Bebop über dem Oranienplatz in Berlin (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die aktuelle Drohnengeneration des französischen Herstellers Parrot zeigt schon durch ihr Äußeres, dass sie sich an der Zielgruppe der Einsteiger und Sonntagsflieger orientiert. Ein großes Fischaugenobjektiv an der Frontseite weist auf einen weiteren Fokus des Gerätes hin: die Kamera, die Videos in Full-HD und Fotos mit bis zu 14 Megapixeln Auflösung liefern soll. Unser Test zeigt, ob der kleine Vierflügler diese Versprechen halten kann.

Die Bebop wird in einem Pappkarton mit Griff geliefert, der alles aufnimmt, was zum Fliegen nötig ist. Neben der Drohne selbst passen Ersatzrotoren, das Ladegerät, Akkus, Protektoren für den Flug in Innenräumen und ein USB-Kabel zur Datenübertragung hinein. Auch wenn sich passionierte Piloten schnell nach einer robusteren Transportmöglichkeit umsehen dürften, finden wir den Karton sehr praktisch. Viele Quadcopter lassen sich in der Originalverpackung nicht mehr ohne weiteres unterbringen. Das liegt daran, dass sie erst zusammengebaut werden müssen und danach schlicht zu groß sind.

  • Die Drohne ist in drei auffälligen Farben erhältlich. (Bild: Parrot)
  • Die Optik kommt ohne bewegliche Teile aus. (Bild: Parrot)
  • Der Quadcopter ist schnell zusammengebaut. (Bild: Parrot)
  • Der optionale Skycontroller ist noch nicht separat erhältlich. (Bild: Parrot)
Der Quadcopter ist schnell zusammengebaut. (Bild: Parrot)

Es gibt die Bebop in drei auffälligen Farben. Sie bedarf keiner weiteren Montage, abgesehen von Akku- und Rotorenwechsel und dem Anbringen der Protektoren. Hält man die Drohne zum ersten Mal in der Hand, fällt das geringe Gewicht auf: Selbst mit Akku wiegt sie nur 400 Gramm. Zwei Akkus mit 1.200 mAh werden mitgeliefert. Sie halten je nach Windstärke und Flugweise zwischen acht und zwölf Minuten. Der Wechsel ist in wenigen Sekunden erledigt: Ein Kabel muss angeschlossen, ein Klettband festgezurrt werden. Glücklicherweise sind auch die Ladezeiten kurz, nach höchstens 90 Minuten am Netz kann es weitergehen. Die Werte klingen nicht sonderlich attraktiv, sind aber in dieser Klasse durchaus üblich.

An der Vorderseite schützt Styropor das Innere der Drohne, unten ein schwarzes Magnesiumgehäuse. Obwohl sich nach einigen Bruchlandungen Abnutzungserscheinungen an der Oberschale zeigen, können wir keine ernsthaften Beschädigungen feststellen. An der Unterseite sind ein Lüftungsgitter und eine zweite Kamera angebracht. Sie liefert Informationen für die Stabilisierung der Drohne und ist nicht für eigene Aufnahmen nutzbar.

Stellenmarkt
  1. Universität Stuttgart, Stuttgart
  2. Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung GmbH, Geesthacht

Dass eine gute Luftzufuhr wichtig ist, zeigt sich beim Einschalten, denn nach kurzem Check der Rotoren summt sofort der interne Lüfter. Er ist nötig, um den Dualcore-Parrot-P7-Prozessor und die Quadcore-Grafikeinheit zu kühlen, denn die Berechnungen zur Stabilisierung von Quadcopter und Bildmaterial sind aufwendig. Wie sehr diese Bauteile beansprucht werden, lässt sich daran ermessen, dass der Hersteller wegen der entstehenden Hitze vom Berühren der Unterseite des Gerätes abrät.

Parrot Bebop PF722000, cleared for take off 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. (-75%) 14,99€
  3. 4,19€
  4. (-81%) 3,75€

CaTiO 21. Mai 2015

Das ist immer so bei dem Spielzeug. Mit ner AR.Drone2 (Auf RC umgebaut) hat es...

nasenweis 21. Mai 2015

Hatte mich da auf UAS bezogen, für Flugmodelle hast du natürlich Recht. Das kann man...

Der Supporter 20. Mai 2015

Danke für die Infos. Da muss ich wohl tiefer in die Tasche greifen.

Anarchrist 19. Mai 2015

Bild 21/21 Titel: NETZWEREINSTELLUNGEN Drohne also nie starten, wenn Vollmond ist :D

scr1tch 18. Mai 2015

Wie oben schon erwähnt wurde, ist das Wort Drohne halt durch die Presse negativ...


Folgen Sie uns
       


Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019)

Noctua zeigt den ersten passiven CPU-Kühler, welcher sogar einen achtkernigen Core i9-9900K auf Temperatur halten kann.

Noctuas passiver CPU-Kühler (Computex 2019) Video aufrufen
Transport Fever 2 angespielt: Wachstum ist doch nicht alles
Transport Fever 2 angespielt
Wachstum ist doch nicht alles

Wesentlich mehr Umfang, bessere Übersicht dank neuer Benutzerführung und eine Kampagne mit 18 Missionen: Das Schweizer Entwicklerstudio Urban Games hat Golem.de das Aufbauspiel Transport Fever 2 vorgestellt - bei einer Bahnfahrt.
Von Achim Fehrenbach

  1. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  2. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle
  3. Bright Memory angespielt Brachialer PC-Shooter aus China

FPM-Sicherheitslücke: Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM
FPM-Sicherheitslücke
Daten exfiltrieren mit Facebooks HHVM

Server für den sogenannten FastCGI Process Manager (FPM) können, wenn sie übers Internet erreichbar sind, unbefugten Zugriff auf Dateien eines Systems geben. Das betrifft vor allem HHVM von Facebook, bei PHP sind die Risiken geringer.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. HHVM Facebooks PHP-Alternative erscheint ohne PHP

LEDs: Schlimmes Flimmern
LEDs
Schlimmes Flimmern

LED-Licht zu Hause oder im Auto leuchtet nur selten völlig konstant. Je nach Frequenz und Intensität kann das Flimmern der Leuchtmittel problematisch sein, für manche Menschen sogar gesundheitsschädlich.
Von Wolfgang Messer

  1. Wissenschaft Schadet LED-Licht unseren Augen?
  2. Straßenbeleuchtung Detroit kämpft mit LED-Ausfällen und der Hersteller schweigt
  3. ULED Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

    •  /