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Autonome Quadcopter: Intel spielt das Game of Drones

Intels Realsense-Kamera passt nicht nur in Tablets und Notebooks. Sie lässt auch Drohnen autonom fliegen, zum Beispiel, um Selfies zu machen. Mit den modernen UFOs lässt sich auch anderer Schabernack treiben.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel und Ascending Technologies beim Drohnen-Ping-Pong
Intel und Ascending Technologies beim Drohnen-Ping-Pong (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

"Wir nennen das unser Game of Drones", scherzte Intel-Chef Brian Krzanich in seiner Keynote-Ansprache, bevor er eine Drohne auf einen Hindernisparcours quer durch die Halle schickte. Das Fluggerät musste seinen Weg dabei ohne Steuerung durch den Menschen finden. Möglich wird das durch eine Erkennung der Umgebung, die auf der 3D-Kamera Realsense basiert.

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Damit kann die Drohne Gegenstände und Menschen wahrnehmen, die Auswertung erledigen weitere Intel-Chips - die Krzanich nicht näher beschrieb - im Inneren des Apparats. Der Flieger bekommt dabei nur die Aufgabe, von A nach B zu gelangen, wie er das macht, muss er selbst herausfinden. Wenn die Drohne nicht weiterkommt, bleibt sie stehen. Das demonstrierte Intel mit einer Tür, vor der das Gerät haltmachte. Erst als geöffnet wurde, orientiere sie sich kurz neu und setzte ihren Weg fort.

Sehende Drohnen für jedermann - das Gerät stammt vom deutschen Hersteller Ascending Techologies - sind nicht nur ein beängstigendes Überwachungsmittel, sondern auch ein nettes Spielzeug. Mit einem "Drohnen-Ping-Pong" getauften Versuch demonstrierten Krzanich und die Entwickler des Geräts, dass es Menschen stets ausweicht. Wurde die schwebende Drohne in Richtung einer Person geschubst, hielt sie immer vor dieser an.

Oder sie kommt zurück, wenn der Nutzer sie in die Luft wirft. Das ist das Konzept von Nixie, dem Gewinner von Intels Wearable-Wettbewerb. Nixie ist ein sehr kleiner Quadcopter, der wie ein Armband getragen werden kann und die derzeit populären Selfie-Sticks ersetzen soll. Das funktioniert so: Wird Nixie in die Luft geworfen, richtet er sich schwebend auf den Startpunkt aus und macht ein Bild - also ein Selfie aus der Luft. Wenn der Nutzer dann eine Geste ausführt, auf der CES reichte ein Winken -, kehrt der Flieger zum Anwender zurück.



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Serenity 09. Jan 2015

Deswegen nennt man das auch "Dronies" ;)


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