Abo
  • Services:

Luftsicherheit: US-Sender CNN darf Kameradrohnen testen

Die US-Flugaufsicht FAA kennt keinen Spaß bei Drohnen: Der kommerzielle Einsatz ist weitgehend verboten. Der Fernsehsender CNN darf aber mit den Fluggeräten experimentieren. Ziel der FAA ist es, ein Drohnenregelwerk aufzustellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kameradrohne Phantom 2: großes Interesse, wenige Ausnahmegenehmigungen
Kameradrohne Phantom 2: großes Interesse, wenige Ausnahmegenehmigungen (Bild: DJI)

Der US-Fernsehsender CNN will unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) mit Kameras einsetzen, um Luftbilder für Nachrichtensendungen aufzunehmen. Die US-Luftfahrtaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) erlaubt dem Sender zu erkunden, wie sich die Drohnen nutzen lassen.

Stellenmarkt
  1. Techem Energy Services GmbH, Bielefeld, Eschborn
  2. PFALZKOM | MANET, Ludwigshafen

CNN arbeitet bereits seit Mitte vergangenen Jahres bei Drohnen mit dem Georgia Institute of Technology zusammen. Die Daten wollen die beiden anschließend der FAA zur Verfügung stellen. Sie sollen in ein Regelwerk für den kommerziellen Drohneneinsatz einfließen, an dem die Luftaufsichtsbehörde arbeitet.

Wie lassen sich Drohnen professionell einsetzen?

Ziel sei, herauszufinden, welche professionelle Ausrüstung an Kameras und UAVs erhältlich sei, und wie sich diese für hochwertigen Videojournalismus einsetzen ließen, sagte CNN-Manager David Vigilante. CNN wolle dazu beitragen, dass künftig für unterschiedliche Branchen Drohnen sicher betrieben werden können.

Derzeit verbietet die FAA den kommerziellen Einsatz von Drohnen in den USA - bis auf wenige Ausnahmen: So dürfen einige der großen US-Filmunternehmen Luftaufnahmen mit UAVs machen. Außerdem dürfen einige Unternehmen, die sich mit Müllentsorgung sowie der Öl- und Gasförderung beschäftigen, Drohnen einsetzen. In der vergangenen Woche erteilte die FAA zudem einem Unternehmen eine Erlaubnis für die Beobachtung von Getreidefeldern sowie einem Immobilienmakler die Erstellung von Luftaufnahmen von Grundstücken.

US-Unternehmen wollen Drohnen

Seitens der Wirtschaft gibt es großes Interesse daran, die unbemannten Fluggeräte zu nutzen. Neben Medienunternehmen sind das etwa Logistikunternehmen wie der Onlinehändler Amazon, der gern Pakete per Drohne ausliefern will.

Ein Grund für die restriktive Handhabung ist die Flugsicherheit: Ende vergangenen Jahres hatte die FAA eine Liste mit Drohnen-Zwischenfällen in den USA veröffentlicht: Allein im zweiten Halbjahr 2014 sind demnach knapp 200 Mal Drohnen in den Flugverbotszonen um Flughäfen aufgestiegen. Mehrfach kam es zu Beinahekollisionen mit Flugzeugen oder Hubschraubern.

Ein Regelwerk für UAVs darf allerdings nicht allein die Sicherheit behandeln. Gerade bei Kameradrohnen gilt es, Persönlichkeitsrechte zu regeln, um zu verhindern, dass Filmer und Fotografen Prominente und Normalbürger heimlich aus der Luft aufnehmen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€ + Versand
  2. 164,90€ + Versand

__destruct() 17. Jan 2015

Lieber ein Maschinengewehr als eine Kamera montieren. Sieht jemand die Drohne mit der...


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /