• IT-Karriere:
  • Services:

Alibaba: Lieferdrohnen fliegen Ingwertee aus

Ferngesteuerte Drohnen sollen in naher Zukunft einen Teil der Warenauslieferung in Großstädten übernehmen. Deshalb testet Alibaba in China den Transport von Tee-Paketen zu 450 Kunden. Das chinesische Unternehmen profitiert dabei von Regelungslücken in China.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Lieferdrohnen werden in China bereits erprobt.
Lieferdrohnen werden in China bereits erprobt. (Bild: Alibaba)

Die Handelsplattform Alibaba will die Auslieferung von Waren per Drohnen testen und arbeitet dafür mit dem Logistikunternehmen Shanghai YTO Express Logistics zusammen. In einem dreitägigen Test sollen Privatkunden die Pakete erhalten, die von den Drohnen innerhalb von Peking, Shanghai und Guangzhou ausgeliefert werden.

Stellenmarkt
  1. Stiftung Hospital zum heiligen Geist, Frankfurt am Main
  2. CONSILIO GmbH, München, Walldorf, Ratingen

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass insgesamt 450 Ingwertee-Bestellungen an die Kunden im Rahmen eines einmaligen Tests ausgeliefert werden sollen. Zu den verwendeten Drohnenmodellen und dem Liefergewicht wurden keine Angaben gemacht.

In China gibt es dem Bericht zufolge noch keine speziellen Regularien für Lieferdrohnen. Flughöhen und Haftungsfragen sind noch nicht geklärt. Allerdings ist der Luftraum in China nur zu einem geringen Teil für zivile Nutzungen freigegeben. Im militärischen Bereich dürfen Drohnen natürlich nicht betrieben werden. Alibaba und der Logistikkonzern hätten nach eigenen Angaben die Behörden über die Flugversuche informiert, berichtet Bloomberg. Der Drohnenpilot muss sich bei der zivilen Luftfahrtbehörde des Landes registrieren. Die Nachrichtenagentur berichtet, dass chinesische Behören erwögen, künftig Fluglizenzen für diese Piloten zu vergeben. In den USA wird dieser Schritt ebenfalls diskutiert.

Eine der Drohnen soll von einem Lager im Osten Pekings innerhalb einer Stunde zum China World Trade Center fliegen. Dort holt sie ein Paketbote am Boden ab und bringt die Ware zum Kunden.

In den USA will Amazon ebenfalls Versuche mit Lieferdrohnen machen, die das Unternehmen selbst entwickelt. Bis auf einige abgelegene Testgebiete ist das aufgrund des Verbots der Federal Aviation Administration aber nicht erlaubt. Die Behörde untersagt kommerzielle Drohnenflüge bis auf wenige Ausnahmen.

Für private Flieger gibt es jedoch bisher in den USA keine Regulierung. Das könnte sich ändern: Der Absturz einer Drohne auf dem Gelände des Weißen Hauses sorgte dafür, dass US-Präsident Barack Obama strengere Regeln für die kleinen Fluggeräte forderte. Dem Fernsehsender CNN sagte Obama, er habe Experten angewiesen, die Erstellung eines Regelwerks zu prüfen. Damit solle sichergestellt werden, dass die Drohnen nicht die Privatsphäre von Bürgern verletzten und für die Bevölkerung keine Risiken entstünden. Hobbydrohnen können Durchmesser von ungefähr 60 bis 80 Zentimetern haben und kurzzeitig hohe Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Lenovo Yoga Slim 7i Evo 14 Zoll i5 8GB 512GB SSD für 799€, Motorola moto g9 plus 128GB...
  2. (u. a. Samsung UE-50TU7170 50 Zoll LED für 449€, HP EliteBook 840 G1 generalüberholt 14 Zoll i5...
  3. 39,99€ + 2,99€ Versand oder kostenlose Marktabholung
  4. 79,49€ inkl. Direktabzug

Technikfreak 06. Feb 2015

Ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand eine Jägerdrohne zusammenbastelt, die...

m9898 05. Feb 2015

Klaust du dem Paketboten auch immer den Wagen? Aus dem gleichen Grund wirst du auch die...


Folgen Sie uns
       


Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /