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Flugsicherheit: Obama will nach Drohnenabsturz strengere Regeln

Die kleine Drohne , die auf dem Gelände des Weißen Hauses abgestürzt ist, sorgt weiter für Diskussionen: US-Präsident Obama fordert nun eine Regulierung der Fluggeräte.
/ Andreas Donath
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DJI Inspire 1 kann sich ohne GPS orientieren. (Bild: DJI)
DJI Inspire 1 kann sich ohne GPS orientieren. Bild: DJI

Der Absturz einer Drohne auf dem Gelände des Weißen Hauses könnte Konsequenzen für andere Drohnenflieger in den USA haben: US-Präsident Barack Obama fordert strengere Regeln für die kleinen Fluggeräte. Die Drohne des Typs DJI Phantom war auf dem Gartengelände des Weißen Hauses gefunden worden. Sie richtete keinen Schaden an und wurde offenbar von einem betrunkenen Secret-Service-Mitarbeiter gesteuert.

Dem Fernsehsender CNN(öffnet im neuen Fenster) sagte Obama, er habe Experten angewiesen, die Erstellung eines Regelwerks zu prüfen. Damit solle sichergestellt werden, dass die kleinen Drohnen nicht die Privatsphäre von Bürgern verletzten und für die Bevölkerung keine Risiken entstünden. Der kommerzielle Betrieb von Drohnen ist in den USA verboten, für private Flieger gibt es jedoch keine Regulierung.

Über Washington ist das Fliegen allerdings streng reglementiert. Nach CNN-Angaben ist der Betrieb von Drohnen und Modellflugzeugen sogar verboten.

Hobbydrohnen erreichen Durchmesser von ungefähr 60 bis 80 Zentimetern und können kurzzeitig hohe Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h erreichen.


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