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FAA: Das Aus für Amazons Lieferdrohnen

Amazon wird keine Lieferdrohnen in den USA einsetzen können. Das geht aus den Regeln für kommerzielle Drohnenflüge hervor, die von den Behörden vorgestellt wurden. Sie verlangen vom Piloten eine ständige Sichtverbindung zu den Fluggeräten.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon Prime Air wird in den USA nicht in die Luft gehen
Amazon Prime Air wird in den USA nicht in die Luft gehen (Bild: Amazon)

Die US-Flugaufsicht FAA hat erstmals ein Regelwerk für kommerzielle Drohnenflüge in den USA vorgestellt (pdf). Bislang sind diese dort bis auf wenige Testgebiete untersagt. Das soll sich nun ändern, aber es gibt Einschränkungen (pdf). Diese treffen Amazons Prime Air besonders hart.

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Gegen Drohnen ist die FAA nicht, sie betont sogar deren Nutzen im Rettungswesen und neue kommerzielle Möglichkeiten wie die Luftbildfotografie. Erwartet worden war, dass sehr strenge Regeln erarbeitet werden, die von den Piloten eine Lizenz wie für Privatflugzeuge verlangen.

Diese Befürchtung hat sich nicht bewahrheitet. Zwar müssen Piloten einen Test absolvieren und alle zwei Jahre ihre Lizenz erneuern, doch dieser Test ist nicht vergleichbar mit einer normalen Fluglizenz. Es werden lediglich einfache aeronautische Kenntnisse benötigt, wie die FAA schreibt.

Zudem können erst Personen ab 17 Jahren Drohnenpiloten werden, und sie dürfen nur einen Flugkörper steuern. Auf Anforderung muss die Drohne vorgeführt werden. Die Flughöhe ist auf 150 Meter beschränkt, und die Piloten am Boden müssen die Drohne jederzeit sehen. Das Gesamtgewicht darf 25 Kilogramm nicht überschreiten. Die Fluggeräte dürfen außerdem nur in der Zeit zwischen Sonnenaufgang und -untergang betrieben werden.

Amazon will Drohnenforschung ins Ausland verlegen

Für private Modellflieger ändert sich praktisch nichts, da ihre Modelle nicht in die erwartete Klasse fallen, ab der sie als kommerziell gelten. Sie müssen weder eine Lizenz erwerben noch ihre Fluggeräte vorführen. Die FAA nimmt innerhalb der nächsten 60 Tage Kommentare zu ihrem Regelwerk entgegen. Bis die formelle Implementierung der Regeln erfolgt, kann es bis zu zwei Jahre dauern, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet.

Ein Grund für die restriktive Handhabung ist die Flugsicherheit. Ende vergangenen Jahres hatte die FAA eine Liste mit Drohnen-Zwischenfällen in den USA veröffentlicht. Allein im zweiten Halbjahr 2014 sind demnach knapp 200 Mal Drohnen in den Flugverbotszonen um Flughäfen aufgestiegen. Mehrfach kam es fast zu Kollisionen mit Flugzeugen oder Hubschraubern.

Amazon will nach eigenen Angaben seine Drohnenforschung ins Ausland verlegen, weil die Genehmigungsprozesse in den USA zu Behinderungen führten. In Großbritannien hat Amazon bereits Tests unternommen, doch bislang ist die Forschung und Entwicklung der Geräte größtenteils in den USA beheimatet. Das könnte sich angesichts der neuen Regeln ändern.

Sollten sich diese nicht mehr ändern, bedeutet das auch das Ende für Lieferdrohnen, denn bei diesen hätte der Pilot niemals während des gesamten Flugs Sichtkontakt zu den Fluggeräten. In China hatte Alibaba die Auslieferung von Waren per Drohnen getestet. Dabei erhielten Privatkunden kleine Pakete mit Ingwertee. Die Testpakete wurden in Peking, Shanghai und Guangzhou ausgeliefert.



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Dwalinn 17. Feb 2015

Jeder will Schinken aber alle sind sie gegen das Schlachten... natürlich nicht aber...

tezmanian 17. Feb 2015

Na, ich denke eher das die Nachbarn sich freuen werden. Der eines Pulsers ist ja...

TheBigLou13 17. Feb 2015

kwt

nw42 16. Feb 2015

Oh doch, Tim ;-) 1. Nein, es häufen sich nicht die Unfälle kommerzieller...

Tiggr 16. Feb 2015

Jupp, den einzigen halbwegs realistischen Einsatz sehe ich als Verteiler zwischen...


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