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iOS 6 im Test: Eine Uhr, eine Karte und kleine Macken

Apple hat iOS 6 fertiggestellt und bietet das System für iPad, iPhone und iPod Touch nun zum Download an. Im Test zeigen sich nur wenige, aber durchaus sinnvolle Neuerungen. Die neue Karten-App wird aber nur einer Zielgruppe wirklich gut gefallen.

Artikel veröffentlicht am ,
Tom Tom löst in iOS 6 Google ab.
Tom Tom löst in iOS 6 Google ab. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Mit iOS 6 kommen wieder einige Neuerungen auf den Nutzer von Apples mobilen Geräten zu. Halbwegs aktuelle iPads, iPhones und iPod Touch können das System nun installieren. Gleichzeitig fällt aber nun das allererste iPad aus dem Support bei Apple heraus. Die Änderungen sind zum Teil tiefgreifend - einige betreffen alle Nutzer -, aber nicht unbedingt spektakulär.

Änderungen gibt es vor allem bei den Karten, die wir im Detail betrachten. Aber auch andere Neuerungen, die teils nicht für alle iOS-Geräte gelten, sind für den Test wichtig. Besonders beschäftigen wir uns mit der neuen Karten-App, die Google Maps zugunsten von Tom Tom ablöst. Außerdem gibt es jetzt Siri auch für das iPad 3, aber nicht für das iPad 2.

  • Der Stadtplan von iOS 6  (Tom Tom) sieht hübsch aus, aber...
  • ... bietet im Unterschied zur iOS-5-Version (Google Maps), die hier zu sehen ist, viel zu wenige Details.
  • Die Kartenanwendung von iOS 6 in 2D...
  • ... und 3D
  • Obligatorische Warnhinweise
  • Wegpunkte
  • Warnungen zur Straßensituation in Berlin
  • Wer navigiert, kann parallel anderes tun. Oben ist eine Leiste anklickbar, um jederzeit zur Navigation zurückzukommen.
  • Die neue Uhren-App für iPads
  • Weltzeituhr
  • Große Ansicht der Uhr
  • Stoppuhr
  • Wir beginnen mit einer Fahrt. Auch im Sperrbildschirm wird eine aktive Navigation angezeigt.
  • Routenberechnungen funktionieren recht schnell.
  • Beginn einer Fahrt von der Kleiststraße zum Büro von Golem.de
  • Die 3D-Ansicht auf dem iPad ist übersichtlich und kann gut abgelesen werden.
  • Übersicht über die Wegpunkte
  • Wer will, kann auch Musik parallel laufen lassen. Sie wird während Ansagen der Navigation kurzzeitig heruntergeregelt.
  • Hier ist eigentlich ein überirdischer U-Bahnhof auf der linken Seite.
  • Eine Routenabweichung sorgte beim Test für eine plötzliche Ankunft.
  • Wir mussten die Navigation neu starten.
  • Abbiegekombinationen werden vorzeitig angezeigt.
  • Auch hier fehlt ein U-Bahnhof zur Orientierung. Stattdessen wird ein Nagelstudio sehr auffällig angezeigt.
  • Wir wollen zum Oranienplatz. Laut der App gibt es davon zwei, was zu einem Umweg führt.
  • Auf dem iPhone wurde die Musik-App überarbeitet.
  • Sie wirkt moderner ...
  • ... bringt aber keine neuen Funktionen.
  • Auch die Wetter-App wurde überarbeitet.
  • Sperrbildschirm
  • Viele Neuerungen gibt es in den Systemeinstellungen.
  • Der praktische Nicht-stören-Modus...
  • ... kann zeitgesteuert eingesetzt werden.
  • Umfangreiche Datenschutzeinstellungen
  • Hier stellt der Nutzer ein, welche Apps auf Fotos zugreifen können.
  • Das geht auch mit Kontakten.
  • Wer will, kann die Datenschutzeinstellungen einzeln per Passwort...
  • ... grundsätzlich sperren.
  • In der Accountabsperrung fehlt leider eine direkte Einstellung der Accounts. Bei den Datenschutzeinstellungen ist der direkte Zugriff auch in den Sperroptionen möglich.
  • Navigation auf einem iPhone 4
  • Wegpunkte...
  • ... und Navigation ohne Turn-by-Turn-Funktion
  • Der Nutzer muss selbst hin- und herwischen.
  • Zielpunkt
  • Eine gesperrte Straße
  • Die deutsche Sprache passt gerade so in die Felder der App.
  • Letzte Orte
  • Der App Store wurde überarbeitet.
  • Nutzer sehen nun schneller die Neuerungen einer App und laufende Updates.
  • Kleine Designänderungen bei der  Statusleiste, die sich nun anpasst. Auch das Ziffernfeld ist überarbeitet worden.
  • Versatz beim U-Bahnhof. Der ist eigentlich in der Mitte des Kreisverkehrs. Gleisanlagen, auch oberirdische, sind als solche nicht zu erkennen.
  • Der Hauptbahnhof von Berlin hat bei Apples Karten-App wenig Bedeutung.
  • Nur Bahnkenner wissen, dass der Lehrter Bahnhof Berlins wichtigster Bahnhof ist.
  • Die Gleisanlagen des Bahnhofs sind als solche nicht erkennbar.
  • Auf der Suche nach den Flughäfen von Berlin (fliederfarbene Flächen)
  • Wer die Karte vergrößert, sieht einen weiteren Flughafen sowie den Namen des längst geschlossenen Flughafens Tempelhof.
  • Der Flughafen Tegel ist als solcher nicht einmal ausgezeichnet. Google Maps kann das besser.
  • Die Suche nach dem Hauptbahnhof zeigt seltsame Ergebnisse an.
  • Dank Yelp-Daten ist er trotzdem zu finden.
  • Yelp-Daten
  • Nach dem Versuch, per ÖPNV zu navigieren, schlägt Apple einem vor, die BART-App aus San Francisco zu nutzen.
  • Passbook
  • Passbook
  • Vorlagen für Rufabweisungen
  • Ein abgebrochener Anruf kann so schnell beantwortet werden.
  • Safari bietet nun nicht nur iCloud-Tabs,...
  • ... sondern auch einen neuen Vollbildmodus.
  • Der Teilen-Knopf wurde deutlich verbessert...
  • ... und passt sich den Anwendungen an.
  • Es gibt jetzt als Neuerung auch ein VIP-Postfach.
  • Personen müssen erst als VIP definiert werden.
  • Apples iOS 6 bietet jetzt optional Umlaute und das ß auf der Tastatur.
  • Die Karten-App zeigt nun 3D-Gebäude an.
  • Berliner Fernsehturm
  • Vor allem große Städte sind in der 3D-Ansicht verfügbar. Hier ist Barcelona zu sehen.
  • Basílica i Temple Expiatori de la Sagrada Família von oben...
  • ... und von der Seite
  • München in der Nähe des Gasteigs. Die 3D-Grenze endet kurz davor.
Der Stadtplan von iOS 6 (Tom Tom) sieht hübsch aus, aber...

Neu ist auch die Facebook-Integration in iOS. Wir haben da allerdings erhebliche Vorbehalte. Das soziale Netzwerk Facebook ist bekannt dafür, wenig respektvoll mit persönlichen Daten umzugehen. Die Facebook-Entwickler haben nicht nur einfach ungefragt E-Mail-Adressen ausgetauscht, sondern sogar Kontaktdatenbanken verändert, was auch iOS-Nutzer betraf.

Facebook und Twitter sind jetzt sehr viel stärker ins System integriert. Bei einem Twitteraccount sieht der Nutzer etwa, was andere Freunde der Kontaktdatenbank getweetet haben. Das funktioniert sogar mit Apps: Wer andere iPhone-Nutzer mit Twitterintegration kennt, sieht entsprechende Tweets. Die Facebookintegration ermöglicht zudem, dass der Nutzer nicht nur Kontakte stärker bindet, sondern beispielsweise auch von Apps wie dem Gamecenter Spiele weiterempfehlen kann. Mit dieser systemweiten Integration dürften die Einzelintegrationen insbesondere bei Spielen weitgehend unnötig werden.

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Neue und veränderte Apps 
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ÖsiMadl 10. Okt 2012

Hast dus selbst mal ausprobiert? Hab mir erst eins bestellt, weil ich mal was anderes...

swissmess 25. Sep 2012

Wo kann ich mich hinwenden, falls ich mein Haus verpixeln lassen wollte? Manchmal frage...

caso 24. Sep 2012

Es gibt doch sogar mit einem Jailbreak die Möglichkeit Siri auf älteren Geräten zu benutzen.

megaseppl 24. Sep 2012

Ich hab nun auch die ein oder andere Route hinter mir. Was mich bei der Apple-Navi...

violator 23. Sep 2012

Aber Apple verklagt alle, wenn sie abgerundete Ecken, grüne Telefonhörericons und...


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