Drogen und Terror: DJI baut Flugverbotszonen in Drohnen ein
Der Drohnenhersteller DJI(öffnet im neuen Fenster) reagiert nach einem Bericht von Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) auf eine drohende Regulierung mit einem Firmware-Update, das die Flugverbotszonen, die die GPS-gesteuerten Luftfahrzeuge einhalten, deutlich ausbaut.
Die Modelle Phantom 2, Phantom 2 Vision und Phantom 2 Vision+ von DJI können dann in der Umgebung von rund 10.000 Flughäfen nicht mehr aufsteigen. Auch ein 25 km großer Radius über der Innenstadt von Washington D.C. kann nicht mehr überflogen werden. Zudem verhindert die Flugsteuerung mit ihrem GPS, dass die Drohnen von DJI über die Landesgrenzen der USA fliegen können.

Der Absturz einer Drohne auf dem Gelände des Weißen Hauses sorgte für einige Aufregung: US-Präsident Barack Obama forderte prompt strengere Regeln für die kleinen Fluggeräte. Die Drohne des Typs DJI Phantom war auf dem Gartengelände des Weißen Hauses gefunden worden. Sie richtete keinen Schaden an und wurde offenbar von einem betrunkenen Secret-Service-Mitarbeiter gesteuert.
Zuvor stürzte im mexikanischen Tijuana ein Hexacopter von DJI ab, der sechs Pakete Crystal Meth vermutlich in die USA transportieren sollte. Es handelte sich um einen DJI S900, der normalerweise Kameras und anderes schweres Equipment in die Luft bringen kann. Die Drohne ging vermutlich wegen Überladung unplanmäßig zu Boden. Die DJI S900 kann sowohl manuell als auch über vorher festgelegte Wegpunkte autonom per GPS fliegen
Auch in Deutschland versuchten Anfang Dezember 2014 Schmuggler, eine Drohne des Typs Phantom 1 von DJI zum Transport für Drogen in ein Gefängnis zu nutzen. Der Versuch scheiterte.
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