Zano: Miniquadrocopter räumt bei Kickstarter ab

Klein und erfolgreich: Ein britisches Unternehmen hat für seinen Quadrocopter Zano bei der Crowdfunding-Kampagne deutlich mehr Geld erhalten als angestrebt. Die per Smartphone gesteuerte Drohne macht Fotos und Videos.

Artikel veröffentlicht am ,
Nanodrohne Zano: folgt automatisch dem Smartphone
Nanodrohne Zano: folgt automatisch dem Smartphone (Bild: Torquing)

Das hätten sich die Entwickler des britischen Unternehmens Torquing wohl kaum träumen lassen: Die von ihm entwickelte Kamera-Nanodrohne Zano hat auf der Plattform Kickstarter gut das 15-Fache der Zielsumme erreicht.

Zano ist 6,5 x 6,5 Zentimeter groß und wiegt 55 Gramm. Angetrieben wird das unbemannte Fluggerät (UAV) von vier Rotoren. Zur Hinderniserkennung verfügt die Nanodrohne über Infrarotsensoren. Die Höhe wird per Ultraschall und Luftdruck gemessen. Mit einer HD-Kamera zeichnet sie Bilder und Videos mit einer Auflösung von 5 Megapixeln auf. Die Kamera hat ein System zur Bildstabilisierung, das die Bewegungen des Quadrocopters ausgleichen soll.

Gesteuert wird Zano per Smartphone-App, die es für Android und iOS gibt - die Datenübertragung erfolgt über WLAN (802.11b/g/n, 2,4GHz). Der Qudrocopter fliegt vorwärts, rückwärts oder seitwärts, indem das Smartphone in die entsprechende Richtung gekippt wird. Für weitere Funktionen, etwa zum Steigen, Sinken und Rotieren, für die Aktivierung der Kamera oder der Folgenfunktion, gibt es Schaltflächen auf dem Bildschirm. Letztere bewirkt, dass Zano dem Gerät in einer vorgegebenen Entfernung folgt.

Zano folgt automatisch

Mit einer Akkuladung kann der Quadrocopter etwa 10 bis 15 Minuten lang fliegen. Die Reichweite beträgt - abhängig vom Smartphone sowie den jeweils geltenden Regelungen - 15 bis 30 Meter. Ist der Ladestand des Akkus niedrig oder entfernt sich die Drohne zu weit vom Smartphone, kehrt sie automatisch zum Gerät zurück.

  • Der Mini-Quadrocopter Zano soll Fotos und Videos im Flug aufnehmen. (Foto: Torquing)
  • Gesteuert wird das UAV per Smartphone - über Schaltflächen oder indem das Gerät gekippt wird. (Foto: Torquing)
  • Es gibt Zano in Schwarz ... (Foto: Torquing)
  • ... und Weiß. (Foto: Torquing)
  • Transportiet wird das Fluggerät in einer speziellen Box. (Foto: Torquing)
Der Mini-Quadrocopter Zano soll Fotos und Videos im Flug aufnehmen. (Foto: Torquing)

An der Vorderseite hat Zano eine Matrix aus 8 x 8 Leuchtdioden (LED) installiert, die weiß oder farbig leuchten. Die LEDs dienen einerseits als Blitz- oder Videolicht. Sie können aber auch Icons oder Animationen darstellen.

Übers Ziel hinaus finanziert

Die Briten haben für ihre Kameradrohne eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter initiiert, die überaus erfolgreich verlaufen ist: Das Ziel war, 125.000 britische Pfund, umgerechnet knapp 160.000 Euro, zu sammeln. Drei Tage vor Ende der Kampagne haben knapp 10.000 Unterstützer fast 1,9 Millionen Pfund, über 2,4 Millionen Euro, zugesagt.

Wer die Minidrohne haben möchte, muss derzeit 150 Pfund investieren - das sind etwas mehr als 190 Euro. Regulär soll Zano später 170 Pfund, knapp 220 Euro kosten. Die kleinen Quadrocopter sollen im Juni ausgeliefert werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Bouncy 07. Jan 2015

Was du nicht sagst, wenn es also in 20m Entfernung schräg über dir schwebt, dann bist du...

Brocko 06. Jan 2015

Solche Drohnen kann man auch gut zum filmen von privaten Sportaktivitäten nutzen, z.B...

Anonymer Nutzer 06. Jan 2015

die mit Infrarotfernbedienung, ja hrhr

Mixermachine 06. Jan 2015

Oder Quadies Oder Quelfies Herrlich :D Fürs Skifahren fände ich so ein Teil aber auch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Truppenversuch
Microsofts Kampfbrille macht Soldaten schlechter

Beim Truppenversuch der modifizierten Hololens 2 für die US-Armee hat sich herausgestellt, dass die Soldaten an Kampfkraft einbüßen und die Brillen ablehnen.

Truppenversuch: Microsofts Kampfbrille macht Soldaten schlechter
Artikel
  1. Morgan Stanley: Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter
    Morgan Stanley
    Bank reicht Whatsapp-Millionen-Strafe an Angestellte weiter

    Wegen der Nutzung von Whatsapp hatten Finanzregulatoren 2022 mehrere Banken mit hohen Strafen belegt.

  2. Nutzertest: Deutsche Glasfaser erreicht 1 GBit/s nicht ganz
    Nutzertest
    Deutsche Glasfaser erreicht 1 GBit/s nicht ganz

    Ein Kunde hat seine Hardware aufgerüstet, dennoch bekommt er statt 1 GBit/s nur 950 MBit/s im Download. Deutsche Glasfaser forscht nach.

  3. Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz: Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest
    Nutzerfreundlichkeit und Datenschutz
    Fünf All-in-One-Messenger im Vergleichstest

    Ständiges Wechseln zwischen Messenger-Apps ist lästig. All-in-One-Messenger versprechen, dieses Problem zu lösen. Wir haben fünf von ihnen getestet und große Unterschiede bei Bedienbarkeit und Datenschutz festgestellt.
    Ein Test von Leo Dessani

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • XFX RX 7900 XTX 1.199€ • WSV bei MM • Razer Viper V2 Pro 119,99€ • MindStar: XFX RX 6950 XT 799€, MSI RTX 4090 1.889€ • Epos Sennheiser Game One -55% • RAM/Graka-Preisrutsch • Razer Gaming-Stuhl -41% • 3D-Drucker 249€ • Kingston SSD 1TB 49€ • Asus RTX 4080 1.399€[Werbung]
    •  /