• IT-Karriere:
  • Services:

Fusion Flight: Jetquad, die Drohne mit Düsenantrieb

Ab in die Höhe fast mit Schallgeschwindigkeit: Ein US-Unternehmen hat eine Drohne mit Düsenantrieb entwickelt. Per Crowdfunding sucht es Unterstützung, um das Fluggerät zu bauen.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohne Jetquad: Testgerät für Mondlandungen
Drohne Jetquad: Testgerät für Mondlandungen (Bild: Fusionflight)

Ein Quadrocopter ohne Copter: Jetquad ist eine Drohne, die zwar aufgebaut ist wie ein Quadrocopter. Der Antrieb besteht aber nicht aus vier Rotoren, sondern aus vier Düsentriebwerken.

Stellenmarkt
  1. Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH, Rostock
  2. über Mentis International Human Resources GmbH, Nordbayern

Die Struktur ähnelt der eines herkömmlichen Quadrocopters: ein kreuzförmiges Gerüst mit vier Triebwerken und vier Füßen. In der Mitte sitzt die Steuerungseinheit. Allerdings ist der Jetquad mit vier von Elektromotoren angetriebenen Rotoren etwas dynamischer als das herkömmliche unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV): Das US-Unternehmen Fusionflight hat es mit vier Strahltriebwerken ausgestattet.

Jetquad soll 10.000 Meter aufsteigen

Als Triebwerke kommt die Xtreme Turbine X24 zum Einsatz. Jedes liefert einen Schub von 11 Kilogramm, zusammen also 44 Kilogramm. Die Strahltriebwerke beschleunigen den Jetquad fast bis auf Schallgeschwindigkeit. Die Maximalhöhe soll 10.000 Meter betragen.

Betrieben werden sie mit Kerosin vom Typ Jet-A, dem 5 Prozent Öl beigemischt sind. Der Tank hat ein Fassungsvermögen von etwa 2,7 Kilogramm. Das reicht für rund drei Minuten Flugzeit aus.

Wozu aber soll ein solches UAV gut sein? Fusion Flight nennt mehrere Anwendungen: Jetquad könnte als erste Stufe für eine Rakete dienen, die Nanosatelliten aussetzt. Eine andere Möglichkeit sei, Jetquad als Testumgebung für Techniken für Mondlandungen einzusetzen.

Crowdfunding für Düsen-Drohne

Um den Bau der Düsen-Drohne zu finanzieren, hat Konstrukteur Alexander Taits eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter eingerichtet. Darüber will er bis zum 31. Januar 15.000 US-Dollar sammeln.

Allerdings ist die Kampagne etwas lieblos gestaltet. So gibt es als Belohnung für eine Spende von 10 US-Dollar eine Dankesmail. Wer 25 US-Dollar gibt, wird auf der Website als Unterstützer genannt. Für 500 US-Dollar gibt es ein T-Shirt, ein 3D-gedrucktes Modell sowie eine Einladung zum ersten Testflug. Das ist offensichtlich nicht sehr ansprechend: Bislang hat Taits nur vier Unterstützer gefunden, die insgesamt 220 US-Dollar gespendet haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 569€ (Bestpreis!)
  2. 206,10€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  3. 499,90€

Technikfreak 08. Jan 2015

Kind, such dir einen neuen Spielplatz

Technikfreak 07. Jan 2015

Warum nicht einige Dumme suchen, die sein Hobby finanzieren...

Bujin 07. Jan 2015

Ist schon lustig wenn Leute KSP als Simulationswerkzeug nutzen :-) Falls ihr KSP nicht...

speters 07. Jan 2015

Ich seh da keine Möglichkeit zum Ändern der Schubvektoren (z.B. durch bewegliche...


Folgen Sie uns
       


Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
Made in USA
Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Sandworm Hacker nutzen alte Exim-Sicherheitslücke aus

Geforce RTX 3060 Ti im Test: Die wäre toll, wenn verfügbar-Grafikkarte
Geforce RTX 3060 Ti im Test
Die "wäre toll, wenn verfügbar"-Grafikkarte

Mit der Geforce RTX 3060 Ti bringt Nvidia die Ampere-Technik in das 400-Euro-Segment. Dort ist die Radeon RX 5700 XT chancenlos.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Supercomputer-Beschleuniger Nvidia verdoppelt Videospeicher des A100
  2. Nvidia Geforce RTX 3080 Ti kommt im Januar 2021 für 1.000 US-Dollar
  3. Ampere-Grafikkarten Specs der RTX 3080 Ti und RTX 3060 Ti

Star Wars: Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot
Star Wars
Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot

Er war einer der großen Stars der originalen Star-Wars-Trilogie und doch kaum jemandem bekannt. David Prowse ist im Alter von 85 Jahren gestorben.
Ein Nachruf von Peter Osteried

  1. Spaceballs Möge der Saft mit euch sein
  2. The Mandalorian Erste Folge der zweiten Staffel ist online
  3. Star Wars Disney und Lego legen Star Wars Holiday Special neu auf

    •  /