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Drohne Jetquad: Testgerät für Mondlandungen
Drohne Jetquad: Testgerät für Mondlandungen (Bild: Fusionflight)

Fusion Flight: Jetquad, die Drohne mit Düsenantrieb

Drohne Jetquad: Testgerät für Mondlandungen
Drohne Jetquad: Testgerät für Mondlandungen (Bild: Fusionflight)

Ab in die Höhe fast mit Schallgeschwindigkeit: Ein US-Unternehmen hat eine Drohne mit Düsenantrieb entwickelt. Per Crowdfunding sucht es Unterstützung, um das Fluggerät zu bauen.

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Ein Quadrocopter ohne Copter: Jetquad ist eine Drohne, die zwar aufgebaut ist wie ein Quadrocopter. Der Antrieb besteht aber nicht aus vier Rotoren, sondern aus vier Düsentriebwerken.

Die Struktur ähnelt der eines herkömmlichen Quadrocopters: ein kreuzförmiges Gerüst mit vier Triebwerken und vier Füßen. In der Mitte sitzt die Steuerungseinheit. Allerdings ist der Jetquad mit vier von Elektromotoren angetriebenen Rotoren etwas dynamischer als das herkömmliche unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV): Das US-Unternehmen Fusionflight hat es mit vier Strahltriebwerken ausgestattet.

Jetquad soll 10.000 Meter aufsteigen

Als Triebwerke kommt die Xtreme Turbine X24 zum Einsatz. Jedes liefert einen Schub von 11 Kilogramm, zusammen also 44 Kilogramm. Die Strahltriebwerke beschleunigen den Jetquad fast bis auf Schallgeschwindigkeit. Die Maximalhöhe soll 10.000 Meter betragen.

Betrieben werden sie mit Kerosin vom Typ Jet-A, dem 5 Prozent Öl beigemischt sind. Der Tank hat ein Fassungsvermögen von etwa 2,7 Kilogramm. Das reicht für rund drei Minuten Flugzeit aus.

Wozu aber soll ein solches UAV gut sein? Fusion Flight nennt mehrere Anwendungen: Jetquad könnte als erste Stufe für eine Rakete dienen, die Nanosatelliten aussetzt. Eine andere Möglichkeit sei, Jetquad als Testumgebung für Techniken für Mondlandungen einzusetzen.

Crowdfunding für Düsen-Drohne

Um den Bau der Düsen-Drohne zu finanzieren, hat Konstrukteur Alexander Taits eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Kickstarter eingerichtet. Darüber will er bis zum 31. Januar 15.000 US-Dollar sammeln.

Allerdings ist die Kampagne etwas lieblos gestaltet. So gibt es als Belohnung für eine Spende von 10 US-Dollar eine Dankesmail. Wer 25 US-Dollar gibt, wird auf der Website als Unterstützer genannt. Für 500 US-Dollar gibt es ein T-Shirt, ein 3D-gedrucktes Modell sowie eine Einladung zum ersten Testflug. Das ist offensichtlich nicht sehr ansprechend: Bislang hat Taits nur vier Unterstützer gefunden, die insgesamt 220 US-Dollar gespendet haben.


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Technikfreak 08. Jan 2015

Kind, such dir einen neuen Spielplatz

Technikfreak 07. Jan 2015

Warum nicht einige Dumme suchen, die sein Hobby finanzieren...

Bujin 07. Jan 2015

Ist schon lustig wenn Leute KSP als Simulationswerkzeug nutzen :-) Falls ihr KSP nicht...

speters 07. Jan 2015

Ich seh da keine Möglichkeit zum Ändern der Schubvektoren (z.B. durch bewegliche...



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