Hycopter: Wasserstoffdrohne soll vier Stunden fliegen

Der Quadcopter Hycopter(öffnet im neuen Fenster) ist kein gewöhnliches, batteriebetriebenes Fluggefährt. Um eine möglichst lange Flugzeit zu erreichen, wollen die Entwickler eine Brennstoffzelle und Wasserstofftanks kombinieren. Der Hycopter soll so bis zu vier Stunden fliegen können.




Der Hycopter speichert 120 Gramm Wasserstoff bei 350 Bar im Gestänge aus carbonfaserverstärkten Kunststoff. Ein separater Tank ist nicht erforderlich, was Gewicht einsparen soll. Die Energiemenge des Wasserstoffs solle der eines 3 kg schweren Lithium-Ionen-Akkus entsprechen, gibt das Unternehmen Horizon Unmanned Systems (HUS) an, das derzeit an dem Prototyp arbeitet. Geflogen werden soll das erste Mal noch in diesem Jahr.
Der elektrische Strom wird mit Hilfe einer kleinen PEM-Brennstoffzelle(öffnet im neuen Fenster) gewonnen, die das Tochterunternehmen Horizon Energy Systems (HES) selbst herstellt(öffnet im neuen Fenster) . HES baut auch größere Brennstoffzellen, beispielsweise für den Einsatz in militärischen Drohnen.
Leicht wird die Drohne nicht werden – der Hersteller geht von einem Systemgewicht von 5 kg aus. Wer will, kann auch eine Nutzlast bis zu 1 kg Gewicht transportieren, doch das soll die Flugzeit deutlich reduzieren. Bei voller Zuladung soll sie 2,5 Stunden betragen. Die Ladung lässt sich an unterschiedlichen Punkten befestigen. Durch die H-Konfiguration soll verhindert werden, dass Rotoren in Kameraaufnahmen zu sehen sind.
Noch gibt es keinen Preis oder gar ein geplantes Veröffentlichungsdatum für die Wasserstoffdrohne(öffnet im neuen Fenster) .



