Abo
  • Services:
Anzeige
Hexacopter im Flug (auf der Maker Faire 2013): rote, blaue und orangefarbene Flächen
Hexacopter im Flug (auf der Maker Faire 2013): rote, blaue und orangefarbene Flächen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Drohnen: Airmap zeigt, wo Drohnen fliegen dürfen

Hexacopter im Flug (auf der Maker Faire 2013): rote, blaue und orangefarbene Flächen
Hexacopter im Flug (auf der Maker Faire 2013): rote, blaue und orangefarbene Flächen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Hier nicht: Die Google-Karte Airmap zeigt, wo Drohnen erwünscht sind und wo nicht. Die digitalen Karten für den Luftraum gibt es derzeit nur für die USA, sollen aber in Kürze ausgebaut werden.

Viele, die sich eine Drohne im Internethandel kaufen, wissen nicht, wo sie diese legal aufsteigen lassen dürfen. Über das Internetangebot Airmap können sich Drohnenpiloten darüber informieren: Auf der Google-Karte sind Flugverbotszonen eingezeichnet. Sie werden als große rote oder blaue Flächen in die Karten eingeblendet.

Anzeige
  • 8 Kilometer um Flughäfen dürfen keine Drohnen starten. Airmap zeigt die Verbotszonen in Rot. (Airmap/Screenshot: Golem.de
  • Andere eingeschränkte oder verbotene Bereiche werden blau gekennzeichnet. (Airmap/Screenshot: Golem.de
  • Auch in Nationalparks dürfen Drohnen nicht geflogen werden. (Airmap/Screenshot: Golem.de
  • Nicht erwünscht sind Drohnen über Schulen, Krankenhäusern und Privathäusern, die bei Noflyzones registriert sind - hier in New York City. (Airmap/Screenshot: Golem.de
8 Kilometer um Flughäfen dürfen keine Drohnen starten. Airmap zeigt die Verbotszonen in Rot. (Airmap/Screenshot: Golem.de

Der Nutzer kann verschiedene eingeschränkte oder für unbemannte Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) verbotene Bereiche auswählen und einzeln einblenden lassen. Die wichtigsten Flugverbotszonen sind die 8 Kilometer großen im Umkreis um Flughäfen. Sie sind als große rote Punkte dargestellt. Als rote Flächen erscheinen die Nationalparks, über denen das Drohnenfliegen ebenfalls verboten ist.

Blau zeigt permanente oder temporäre Einschränkungen

Daneben gibt es weitere Einschränkungen, die sich der Drohnenpilot anzeigen lassen kann: Da sind verschiedene Bereiche wie etwa das Weiße Haus oder militärische Anlagen. Um in diesen Bereichen mit einer Drohne zu fliegen, seien spezielle Genehmigungen nötig, die je nach Klasse der Einschränkung "oft nicht" oder "so gut wie nie" erteilt würden, erklärt Airmap. Schließlich gibt es noch temporäre Flugverbote, etwa im Bereich einer Großveranstaltung. Diese Zonen werden alle in Blau dargestellt.

Neben den offiziellen Einschränkungen listet die Airmap noch Bereiche auf, über denen Drohnen tunlichst nicht fliegen sollten: Das sind zum einen Schulen und Krankenhäuser, die in einem Umkreis von rund 75 Metern gemieden werden sollen. Sie erscheinen als orangefarbene Flächen. Ebenfalls in Orange erscheinen Privatgrundstücke, die nach dem Wunsch der Besitzer nicht überflogen werden sollen. Die Besitzer haben sie auf der Website Noflyzone.org registriert, die Ben Marcus eingerichtet hat.

Airmap ist noch im Betastadium

Marcus hat auch, zusammen mit Gregory McNeal, Jurist an der Pepperdine-Universität in Malibu im US-Bundesstaat Kalifornien, die Airmap geschaffen. Das Angebot ist derzeit noch in der Betaphase und nur für die USA verfügbar. In Kürze sollen aber auch andere Länder hinzukommen.

Zum schlechten Image der UAVs tragen auch die vielen Übertritte von Flugverboten bei. Die US-Luftfahrtaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) registrierte in der zweiten Jahreshälfte 2014 knapp 200 Zwischenfälle mit Drohnen. Darunter waren neben Missachtungen von Flugverbotszonen Aufstiege über die erlaubte Höhe von 120 Metern oder Beinahekollisionen mit Flugzeugen und Hubschraubern. Ein Flugzeug wurde sogar in einer Höhe von über 3.000 Metern von einer Drohne überflogen.

Angebote wie Airmap und Noflyzone.org sowie Veranstaltungen wie der erste International Drone Day im März wollen aufklären und so dazu beitragen, das Image der Drohnen zu verbessern.


eye home zur Startseite
ULTRA-BIT 29. Jan 2016

Bedingt durch Deine "Ankündigung" wäre es sehr wahrscheinlich vorsätzliche...

Innovativeuser 05. Mai 2015

Ich verstehe nicht, wieso so eine grundaggressive Stimmung gegen "Drohnen" herrscht...

nasenweis 05. Mai 2015

Per ICAO online Karte bei der Deutschen Flugsicherung schon längst geregelt. Jeder Pilot...

unknown75 04. Mai 2015

+1



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg
  2. KVM ServicePlus - Kunden- und Vertriebsmanagement GmbH, Halle
  3. Online Verlag GmbH Freiburg, Freiburg
  4. über duerenhoff GmbH, Raum Essen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 25,99€ (ohne Prime bzw. unter 29€ zzgl. 3€ Versand)
  2. 59,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Microsoft

    Windows on ARM ist inkompatibel zu 64-Bit-Programmen

  2. Fehler bei Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Facebook will keine Benachrichtigungen per SMS schicken

  3. Europa-SPD

    Milliardenfonds zum Ausbau von Elektrotankstellen gefordert

  4. Carbon Copy Cloner

    APFS-Unterstützung wird wegen Datenverlustgefahr beschränkt

  5. Die Woche im Video

    Spezialeffekte und Spoiler

  6. Virtual RAN

    Telekom und Partner bauen Edge-Computing-Testnetz

  7. Basemental

    Mod erweitert Die Sims 4 um Drogen

  8. Verschlüsselung

    TLS 1.3 ist so gut wie fertig

  9. Colt Technology

    Mobilfunk ist Glasfaser mit Antennen

  10. Robotik

    Defekter Robonaut kommt zurück zur Erde



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Toshiba-Notebooks: Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
Toshiba-Notebooks
Reverse-Engineering mit Lötkolben und Pseudocode
  1. Router und Switches Kritische Sicherheitslücke in Cisco ASA wird ausgenutzt
  2. Olympia 2018 Mutmaßlicher Crackerangriff bei Eröffnung in Pyeongchang
  3. Schweiz 800.000 Kundendaten von Swisscom kopiert

Falcon-Heavy-Rakete gestartet: "Verrückte Dinge werden wahr"
Falcon-Heavy-Rakete gestartet
"Verrückte Dinge werden wahr"
  1. Falcon Heavy Mit David Bowie ins Sonnensystem
  2. Raumfahrt SpaceX testet die Triebwerke der Falcon Heavy
  3. Zuma Start erfolgreich, Satellit tot

Snapdragon 845 im Hands on: Qualcomms SoC ist 25 Prozent schneller und sparsamer
Snapdragon 845 im Hands on
Qualcomms SoC ist 25 Prozent schneller und sparsamer
  1. Snapdragon X24 Qualcomms 2-GBit/s-LTE-Modem wird in 7 nm gefertigt
  2. 5G-Modem 18 Hersteller bringen Geräte mit Qualcomms Snapdragon X50
  3. Snapdragon-SoCs Qualcomm wechselt von Samsung zu TSMC

  1. Re: Wasserstoff wäre billiger

    Bradolan | 06:21

  2. Re: Geht doch auch mit alter Hardware...

    gehtjanx | 04:42

  3. Re: Noch in den Kinderschuhen, aber sehr interessant.

    DAGEGEN | 04:38

  4. Re: neuer C64 statt C64 Mini

    gehtjanx | 04:36

  5. Re: flimmern

    gehtjanx | 04:33


  1. 19:40

  2. 14:41

  3. 13:45

  4. 13:27

  5. 09:03

  6. 17:10

  7. 16:45

  8. 15:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel