• IT-Karriere:
  • Services:

Panasonic Aviation: Entertainment-Systeme in Flugzeugen können auch schick sein

Wo heute Röhrenfernseher durch die Luft fliegen, sollen in Zukunft moderne Unterhaltungssysteme sein: Panasonic will in einem Jahr die ersten Android-Entertainment-Systeme mit NFC an Fluggesellschaften ausliefern. Doch der Weg zum Smart Plane ist noch lang.

Artikel veröffentlicht am ,
Im Vordersitz eingebautes In-Flight-Entertainment-System mit Android
Im Vordersitz eingebautes In-Flight-Entertainment-System mit Android (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Wer viel mit älteren Langstreckenflugzeugen fliegt, weiß, dass Entertainment-Systeme mitunter ziemlich altbacken wirken. Beim Touchscreen kann man kaum von einer Touch-Kalibrierung sprechen. Die Darstellungsqualität unterbietet selbst Flachbildschirme aus der Mitte der Nullerjahre, und die Entertainment-Boxen stören im Fußraum. Dazu kommen regelmäßige Reboots des Windows-CE-Systems, die dann die gesamte Kabine betreffen.

  • Panasonc Aviation zeigte sein In-Flight-System mit Android... (Fotos: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... in verschiedenen Einbauvarianten.
  • Besonders interessant im Design ist dieser Sitz. Die Leselampe stört den Nachbarn nicht mehr und kann in verschiedenen Farben konfiguriert werden.
  • Das Smartphone kann per Induktion aufgeladen werden, was mit einem iPhone natürlich nicht geht.
  • Da wo die Steckdose ist, befindet sich auch das eigentliche Entertainment-System und übernimmt die Videoausgabe sowie Energieversorgung.
  • Hinter dem Tisch...
  • ... kann ein Tablet positioniert werden. Der ausgeklappte Tisch kann zusätzlich bei Bedarf nach links erweitert werden.
  • Eher klassisch ist diese Konstruktion des Tisches.
Panasonc Aviation zeigte sein In-Flight-System mit Android... (Fotos: Andreas Sebayang/Golem.de)
Inhalt:
  1. Panasonic Aviation: Entertainment-Systeme in Flugzeugen können auch schick sein
  2. Jeder Fluggast wird individuell unterhalten

Dass es auch anders geht, hat Panasonic auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas mit seinem In-Flight-Entertainment-System demonstriert, das mehrere Fluggesellschaften bereits einsetzen. Panasonic Aviation arbeitet mit den Herstellern der Sitze zusammen, um die Technik möglichst unauffällig und wenig aufdringlich zu integrieren. Direkt unter der Sitzfläche ist die Box angebracht, die sowohl die Energieverteilung übernimmt, zum Beispiel an Steckdosen im Sitz für Notebooks, als auch die Videoverteilung. Das System arbeitet zudem mit einem 16:9-Bildschirm mit sehr guter Darstellung und einem gut reagierenden Betriebssystem. Panasonic setzt schon seit Jahren auf Android.

In der Praxis kennen wir das System noch nicht. Obwohl wir häufiger unterwegs sind, sind wir überwiegend mit alten Windows-CE-Systemen europäischer Fluggesellschaften vertraut.

Eine Box - vier Sitzplätze

Die Redundanz des Betriebssystems kann die Fluggesellschaft bestimmen. In der Regel ist eine Entertainment- und Power-Box im Sitz für drei bis vier Sitze verantwortlich. Im Falle von Serverproblemen besitzen die Systeme zudem eigenen Speicher, auf den sie zugreifen können. Ausstattungsmerkmale wie USB- oder HDMI-Buchsen gibt es ebenfalls. Außerdem ist das Leselicht bei diesem Entertainment-System in den Sitz integriert, so dass der Nachbar nicht mehr so stark gestört wird. Mood-Lighting gehört ebenfalls zu den Möglichkeiten. Wer möchte, dass das Flugzeugessen zumindest lecker aussieht, schaltet das Licht einfach auf Gelb.

Stellenmarkt
  1. TransnetBW GmbH, Stuttgart
  2. Allianz Deutschland AG, München Unterföhring

Zum Design des Entertainment-Systems gehört noch mehr. So ist es etwa möglich, das Smartphone in einer extra Tasche per Induktion aufzuladen. In Zukunft sollen zudem Zahlungen per NFC möglich werden. An dieser Neuerung arbeitet Panasonic gerade. Denkbar wäre dann etwa das Bezahlen von Essen, zollfreien Waren oder auch Videoinhalten mit NFC-basierten Zahlungssystemen, seien es NFC-Anwendungen mit Secure Element wie Apple Pay oder auch Nahfunk-Bezahlkarten, die den Card Emulation Mode des NFC-Standards benötigen. Details zu NFC liefert unser Artikel NFC in der Analyse.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Jeder Fluggast wird individuell unterhalten 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Argon Requiem 10. Jan 2015

Das stimmt so nur teilweise, der einzige Langstreckenflieger bei dem das zutrifft war...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert

Google hat seine neuen Pixel-Smartphones vorgestellt: Im ersten Hands on machen das Pixel 4 und das Pixel 4 XL einen guten Eindruck.

Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert Video aufrufen
Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

    •  /