Version 1.12 des Networkmanager für Linux punktet mit einer Reihe neuer oder verbesserter Funktionen: Dazu gehören Wake on WLAN, ein schnellerer Wechsel zwischen Access Points, eine bessere Checkpoint-Restore-Funktionalität und die Unterstützung für den Internet Wireless Daemon.
Das Tuxedo Infinitybook Pro 14 ist bereits für einen geringen Preis mit Core-i5-Prozessor und M.2-SSD ein leistungsfähiges Notebook mit Linux-Betriebssystem. Auch Prozessor-Upgrades sind nicht zu teuer. Das Clevo-Chassis hat aber auch Nachteile.
Der Quellcode der Linux-Distribution Gentoo könnte kompromittiert sein: Das Entwicklerteam berichtet von einem Hack der gesamten Github-Organisation, in der Repositories abgelegt sind. Davon unberührt sein sollen die Backup-Dateien, die das Team auf eigener Infrastruktur hostet.
Die Macher des Gemini PDA haben angekündigt, dass Nutzer mit einem neuen Flash-Tool bis zu drei Betriebssysteme gleichzeitig installieren und beim Booten auswählen können: Android mit oder ohne Root, Debian und Sailfish OS. Das finnische Betriebssystem ist nun auch verfügbar.
Nach mehreren Testversionen wagt Oracle den letzten Schritt und bringt Oracle Linux 7 in der Version 5 auf den Markt. Das Betriebssystem unterstützt Armv8-Prozessoren und basiert auf einem aktuellen Linux-Kernel. Dazu werden wichtige Tools wie Docker und MySQL auf das OS portiert.
Ein Intel-Entwickler beschreibt, wie wichtige Teile des Grafikstacks von ChromeOS auch auf üblichen Linux-Distributionen genutzt werden können. Mit einer Intel-GPU lasse sich so leicht die Hardwarebeschleunigung für den Browser nutzen.
Nach der Übernahme von Core OS durch Red Hat und der Integration von dessen Technik in das eigene Portfolio ist nun auch klar, was mit den Upstream-Arbeiten zu der Linux-Technik geschieht: Sie werden in die Fedora-Community übertragen.
Alle neuen Open-Source-Projekte unter GPLv2, die das Unternehmen Red Hat initiiert, sollen in Zukunft eine Erweiterung aus der GPLv3 erhalten. Das soll vor allem den Community-Zielen der GPL-Durchsetzung helfen.
Im Streit zwischen den Entwicklern der Grsecurity-Patches und der Open-Source-Community um ihre Linux-Patches haben Erstere den Prozess verloren und müssen nun die Anwaltskosten der Gegenseite zahlen. Das Grsecurity-Unternehmen geht aber in Berufung.
Mit Linux 4.18 kommt der Berkely Packet Filter als Ersatz für Netfilter erheblich voran. Lustre fliegt raus, ein umstrittener Verschlüsselungsalgorithmus der NSA kommt rein und die Sicherheitslücke Spectre macht den Kernel-Hackern weiterhin Arbeit.
Cebit 2018 Die Live-Distribution Knoppix Linux-Magazin Edition bringt nicht nur die üblichen Aktualisierungen und einen gegen Meltdown und Spectre geschützten Kernel. Mir ist das kleine Kunststück gelungen, Knoppix als Docker-Container zu starten.
Die Unterstützung von Linux-Desktop-Systemen für Aufgaben von Grafikern und Designern ist vor allem dank der Mitarbeit von Wacom schon ganz gut. Ein weiterer Baustein für besseren Support sind die nun angekündigten Firmware-Updates für die Zeichengeräte von Wacom.
Martin Flöser, vormals Gräßlin, ist von seiner Position als Hauptentwickler und Betreuer des KDE Windowmanagers KWin zurückgetreten. Grund sind offenbar Reibereien zwischen einigen Designern und Entwicklern.
Knapp über ein Jahr nach der erfolgreichen Finanzierung hat das Startup Planet Computers mit der Auslieferung seines Gemini PDA begonnen. Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, längere Texte lassen sich aber mit Geduld durchaus damit tippen. Die Frage ist: Brauchen wir heute noch einen PDA?
85Kommentare/Ein Test von Tobias Költzsch,Sebastian Grüner
In Linux 4.17 profitieren AMDs Grafikkarten erneut von Verbesserungen im quelloffenen AMDGPU-Treiber. Zudem ist der Code vieler obsoleter CPU-Architekturen entfernt worden. Auch der Leerlaufprozess ist optimiert. Die Umsetzung der umstrittenen Sicherheitsfunktion Lockdown ist hingegen vertagt.
Rund eineinhalb Jahre nach der Einführung von Surface Dial und Dells Totem für das Canvas-Gerät bekommen die Geräte eine Linux-Unterstützung. Dafür mussten Teile des Codes für Multitouch umgeschrieben werden.
Die als Mobile Workstations bezeichnete Precision-Reihe von Dell kommt als Developer Edition auch mit vorinstalliertem Linux. Die aktuelle Reihe mit Linux-Support kommt mit Intels Coffee-Lake-Chips als Core-i oder Xeon.
Mit Uyuni haben Teile der Community auf der Opensuse-Konferenz in Prag einen Fork der Linux-Systemmanagement-Software Spacewalk angekündigt. Das Werkzeug stammt eigentlich von Red Hat, das die Pflege aber auf ein Minimum reduziert hat.
Auf der Suche nach einem Ersatz für das XPS 13 stoßen wir auf das Latitude 7390. Dells Business-Notebook hat eine ähnlich gute Tastatur wie Thinkpads, während es wie das XPS 13 trotzdem nicht zu klobig wirkt. Wir finden in unserem Test: Dieses Kind ist gut gelungen.
35Kommentare/Ein Test von Oliver Nickel,Sebastian Grüner
Per Thunderbolt-Kabel lassen sich zwei Geräte einfach per Peer-to-Peer-Netzwerk miteinander verbinden. Linux-Nutzer bekommen dafür nun über den Networkmanager eine einfache Möglichkeit zur Konfiguration.
Der QWA-AC2600 sieht mit Lüfter und Kühleraufbau fast aus wie eine Grafikkarte, ist aber ein WLAN-Adapter mit zwei verbauten Netzwerkkarten. Dadurch können zwei voneinander getrennte WLAN-Netzwerke konfiguriert werden. Die Platine ist für Linux-Systeme oder NAS-Systeme gedacht.
Mit der Veröffentlichung von Leap 15 baut das Opensuse-Team seine Distribution erstmals parallel zum Enterprise-Angebot von Suse. Das bringt neue Funktionen wie die Transactional Updates, die bei Fedora Atomic heißen, verbesserte Werkzeuge, drei Jahre Updates und einfache Enterprise-Upgrades.
Das Projekt Kata Containers hat Version 1.0 seiner VM-Technik für Container veröffentlicht. Das Projekt kombiniert Intels Clear-Container mit weiterer Technik und erhält eine breite Industrie-Unterstützung.
Nach jahrelanger Weigerung hat Tesla begonnen, den Quellcode für GPL-Software in seinen Autos zu veröffentlichen. Laut einer öffentlichen Analyse der Software Freedom Conservancy handelt es sich aber eher um einen mäßigen Versuch.
Die kommende Version 4.18 des Linux-Kernel soll sowohl AMDs Vega M unterstützen, die in Intels Kaby Lake G genutzt wird, als auch die Vega 20, die wohl für Machine Learning gedacht ist. Die Patches dafür stehen bereit.
Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Das Smartphone Librem 5 von Purism soll weitgehend auf proprietäre Soft- und Firmware verzichten und eine übliche Linux-Distribution verwenden. Um Platz für die Hardware zu schaffen, wird das Gerät wohl größer als geplant.
Der von der Linux-Community für verschiedene Projekte genutzte Dienst Freedesktop.org will seine Entwicklung auf die freie Codehosting-Plattform Gitlab umziehen. Die Gitlab-Struktur soll den Entwicklern Zeit sparen, heißt es vom Projekt.
Nach der Übernahme gibt Red Hat bekannt, wie es mit Tectonic, Quay und dem Container-Linux von Core OS weitergehen soll. Das meiste davon wandert in Openshift und eigene Technik soll sogar ersetzt werden.
I/O 2018 Wie erwartet, laufen künftig übliche Linux-Anwendungen auch auf Chromebooks - in einer Mischung aus VM und Container. Google will die Geräte für Entwickler attraktiver machen und bietet darüber etwa Android Studio in Chrome OS an.
Build 2018 Microsoft ist erfolgreich mit seinem SQL Server für Linux: Sieben Millionen Mal wurde die Software bereits heruntergeladen. Damit ist sie laut eigenen Aussagen das erfolgreichste Serverprodukt des Unternehmens. Aber auch andere Dienste wie Cosmos DB scheinen beliebt zu sein.
Bisher fristet die Workstation-Variante des Project Atomic in Fedora eher ein Nischendasein. Mit der Initiative Team Silverblue soll das Projekt stärker in den Vordergrund rücken und Nutzern damit eine modulare Desktop-Distribution bereitstellen.
Mit Netmap kann der Paketdurchsatz im Netzwerk am Kernel vorbeigeschleust werden. Die Forschungsabteilung der BBC hat nun einen Treiber dafür veröffentlicht, der mit einer 100-GBit/s-Karte laufen soll. Das Team will künftig weitere Streaming-Technik veröffentlichen.
Der Linux-Spezialist Red Hat legt mit dem Operator Framework ein Open-Source-Toolkit für die Verwaltung nativer Kubernetes-Applikationen offen. Übernommen hat das Unternehmen die Technik mit Core OS und bringt diese nun auf den Markt.
Nach einigen Monaten Analyse und Optimierungen zeigt sich, dass der Leistungsverlust durch die Patches gegen Spectre und Meltdown deutlich geringer ausfällt, als anfangs befürchtet. Und den Entwicklern bleibt immer noch Spielraum für Verbesserungen - ein Überblick.
Die Linux-Distribution Fedora 28 baut das Konzept des modularen Servers weiter aus und ermöglicht für Desktop-Nutzer ein einfaches Hinzufügen von Dritt-Anbieter-Quellen, um leichter an Googles Chrome oder Nvidias proprietären Treiber zu kommen.
Die neue Version mit Langzeitunterstützung (LTS) von Ubuntu 18.04 alias Bionic Beaver setzt wie erwartet auf Gnome statt auf Unity, verzichtet aber auf Wayland. Das Live-Patching gibt es auch für den Desktop, und der Server bekommt einen neuen Installer.
Azure Container Instances ist Microsofts neuer Cloud-Dienst. Das Besondere: Kunden sollen sich nicht um Server oder das Verwalten virtueller Maschinen kümmern müssen. Stattdessen zahlen sie für CPUs und Speicher, den sie für Container in der Cloud nutzen.
Azure Sphere ist Microsofts neues Projekt für das Internet der Dinge. Das Unternehmen baut kleine Mikrocontroller auf ARM-Basis und installiert darauf einen angepassten Linux-Kernel. Das System ist direkt mit der Azure-Cloud verbunden und soll besonders sicher sein.
In Linux 4.17 profitieren AMDs Grafikkarten erneut von Verbesserungen im quelloffenen AMDGPU-Treiber. Zudem ist der Code vieler obsoleter CPU-Architekturen entfernt worden. Auch der Leerlaufprozess ist optimiert. Die Umsetzung der umstrittenen Sicherheitsfunktion Lockdown ist hingegen vertagt.
Fast ein Jahr nach den ursprünglichen Arbeiten am Video-Decoding unterstützt AMDs neuer Video-Core die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von VP9. Genutzt werden kann das in den Raven Ridge und kommenden AMD-Grafikkarten.
Die Linux Foundation sorgt sich schon länger um die Sicherheit des Codes in der Kernel-Entwicklung und macht Werbung für PGP-signierte Git-Tags und Code-Beiträge. Linux-Entwickler können nun auch kostenlos Kryptohardware beziehen, um ihre Schlüssel abzusichern.
Eine scherzhafte Webseite über eine Sicherheitslücke im Piepston-Tool beep verrät zwar keine Details darüber - dafür enthält sie aber einen Hinweis auf eine Sicherheitslücke im Patch-Tool. Für die beep-Lücke gibt es außerdem zwischenzeitlich einen Proof of Concept.
Mit Dustin Kirkland verlässt ein wichtiger Langzeit-Mitarbeiter und der bisherige Produktmanager den Linux-Distributor Canonical. Der Open-Source-Entwickler mit Jahrzehnten an Erfahrung wechselt in das Cloud-Team von Google.
Das Kommandozeilentool "beep" dient eigentlich nur dazu, einen Piepston auf dem PC-Speaker auszugeben. Doch jetzt wurde eine Sicherheitslücke darin entdeckt - mit der man Root-Rechte erlangen kann.
Mit einer Reihe von Patches soll ein laufender Linux-Kernel vor Veränderungen geschützt werden. Die Verknüpfung dieses sogenannten Kernel-Lockdown erregt Chefentwickler Torvalds, der diese Funktion so nicht möchte. Red-Hat- und Google-Entwickler versuchen zu intervenieren.
Update Offenbar hat Valve die Idee der Steam Machines aufgegeben. Zumindest sind die Systeme über die Steam-Hauptseite nicht mehr auffindbar, nur noch per direktem Link. SteamOS aber wird von Valve weiterentwickelt.
Während Spectre und Meltdown weiterhin die Arbeit der Kernel-Hacker dominieren, kehrt langsam wieder der Alltag ein. Mit der Freigabe des Linux-Kernels 4.16 gibt es zusätzliche Patches gegen die Schwachstellen aber auch wieder zahlreiche Neuerungen, vor allem beim quelloffenen Treiber für Grafikkarten von AMD.
Die aktuelle Version 18.0 der freien Userspace-Grafiktreiber Mesa unterstützten Intels Cannon-Lake-Grafik. Darüber hinaus hat das Team viele Updates für OpenGL- und Vulkan-Erweiterungen umgesetzt und das neue Build-System Meson ist nun standardmäßig verfügbar.