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Big-Tech und Open Source:
Keine wirkliche Liebesheirat

Microsoft hat auf dem Open Source Summit Nordamerika 2026 überraschend eine eigene Linux-Distribution angekündigt. Doch Vorsicht ist geboten.
/ Erik Bärwaldt
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Satya Nadella liebt jetzt angeblich Linux - wirklich? (Bild: George Chan/Getty Image)
Satya Nadella liebt jetzt angeblich Linux - wirklich? Bild: George Chan/Getty Image

Mit der Ankündigung von Azure-Linux 4.0, einem auf Fedora-Linux basierenden und für Server- und Cloudumgebungen optimierten Derivat des freien Betriebssystems, hat Microsoft professionelle Linux-Anwender völlig überrumpelt. Denn der Konzern aus Redmond pflegt seit Jahren enge strategische und technische Partnerschaften mit Red Hat, Canonical und Suse. Deren Serverdistributionen sind eng auf die Azure-Cloud abgestimmt, und auch mit Oracle, Debian und Almalinux kooperiert Microsoft(öffnet im neuen Fenster).

Angesichts dieser zahlreichen etablierten Optionen und eingespielten Prozesse für professionelle Anwender wundert es daher auf den ersten Blick, dass der Big-Tech-Konzern erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen in ein eigenes Linux-System investiert. Doch eine eigene Linux-basierte Plattform könnte für Microsoft strategische Vorteile und für Enterprise-Kunden wie auch Kooperationspartner mittelfristig bedeutende Nachteile mit sich bringen.

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