Abo
  • IT-Karriere:

Filmindustrie: Hollywood-Größen starten Open-Source-Kollaborationsprojekt

Mit Unterstützung der Linux Foundation startet die unter anderem für den Oscar-Preis bekannte Academy of Motion Picture Arts and Sciences ein Kollaborationsprojekt, um die Open-Source-Anstrengungen der Filmindustrie besser zusammenzuführen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Academy verleiht nicht nur die Oscars, sondern bringt die Industrie auch für die Software-Entwicklung zusammen.
Die Academy verleiht nicht nur die Oscars, sondern bringt die Industrie auch für die Software-Entwicklung zusammen. (Bild: BDS2006 wikimedia.org/CC-BY-SA 3.0)

Die für die jährliche Oscar-Preisverleihung bekannte Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat mit Unterstützung der Linux Foundation die Academy Software Foundation (ASWF) gegründet. Dieses Kollaborationsprojekt soll der Filmindustrie ein neutrales Forum für deren Open-Source-Bemühungen bieten. Entwickler und Unternehmen sollen hier gemeinsam an Technologien für Bilderstellung, visuelle Effekte, Animation und Ton arbeiten.

Stellenmarkt
  1. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
  2. THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf

Die Gründung der ASWF sei das Ergebnis einer zweijährigen Untersuchung des Beirats für Wissenschaft und Technologie der Academy, die die Nutzung von Open-Source-Software in der Filmindustrie erforschte. Demnach nutzen über 80 Prozent der Industrie bereits offene Software, vor allem für das Erstellen von Animationen und visuellen Effekten.

Laut Ankündigung sorge die weitverbreitete Nutzung jedoch zu oft für unternehmensinterne Silos, bei der die Software intern unabhängig weiterentwickelt wird oder unterschiedliche Versionen eingesetzt werden. Ebenso werden unterschiedliche Modelle der Lizenzierung und Projektleitung genutzt. Die ASWF soll dabei helfen, die Probleme zu beheben, um für ein "gesundes Ökosystem" zu sorgen.

Neben der dafür natürlich notwendigen Community-Arbeit etwa über Konferenzen oder einheitliche Mailing-Listen, möchte die ASWF zunächst ein Continuous-Integration- und Build-System erstellen. Dieses soll zuerst für die VFX-Reference-Platform dienen, mehrere Builds davon erstellen und so auch deren Verbreitung vergrößern. Ebenso sollen die Konfigurationen von Bau- und Laufzeitumgebungen unterschiedlicher Software im Rahmen des Projektes geteilt werden, um die Entwicklung dieser besser zusammenführen zu können.

Weitere Details will die ASFW auf der Siggraph-Konferenz in der kommenden Woche vorstellen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 49,70€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Clown 13. Aug 2018

Klingt mE doch dann eigentlich ziemlich schlüssig, letztlich das Zepter selbst in die...


Folgen Sie uns
       


Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen

Die Philips Hue Play HDMI Sync Box ist ein HDMI-Splitter, über den Hue Sync verwendet werden kann. Im ersten Kurztest funktioniert das neue Gerät gut.

Philips Hue Play HDMI Sync Box angesehen Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Epyc 7H12 & Ryzen 5 3500X AMD bringt 280-Watt-CPU und plant günstigen Sechskerner
  2. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  3. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000

Umwelt: Grüne Energie aus der Toilette
Umwelt
Grüne Energie aus der Toilette

In Hamburg wird in bislang nicht gekanntem Maßstab getestet, wie gut sich aus Toilettenabwasser Strom und Wärme erzeugen lassen. Außerdem sollen aus dem Abwasser Pflanzennährstoffe für die Landwirtschaft gewonnen werden. Dafür müssen aber erst einmal die Schadstoffe aus den Gärresten gefiltert werden.
Von Monika Rößiger

  1. Fridays for Future Klimastreiks online und offline

Astronomie: K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super
Astronomie
K2-18b ist weder eine zweite Erde noch super

Die Realität sieht anders aus, als manche Überschrift vermuten lässt. Die neue Entdeckung von Wasser auf einem Exoplaneten deutet nicht auf Leben hin, dafür aber auf Probleme im Wissenschaftsbetrieb.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Interview Heino Falcke "Wir machen Wettermodelle für schwarze Löcher"

    •  /