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Speicherverwaltung: Facebook veröffentlicht neuen OOM-Killer für Linux

Falls die Prozesse eines Servers zu viel Speicher belegen, der Server also Out-of-Memory (OOM) ist, muss dieser zwangsweise irgendwie wieder freigegeben werden. Bestenfalls wird die Situation bereits vor dem Auftreten verhindert. Facebook veröffentlicht dazu nun ein neues Userspace-Werkzeug.

Artikel veröffentlicht am , Ulrich Bantle/Linux Magazin/
Damit die Server immer genug Speicher haben, hat Facebook OOMD entwickelt.
Damit die Server immer genug Speicher haben, hat Facebook OOMD entwickelt. (Bild: Facebook)

Das Unternehmen Facebook setzt als Betriebssystem in seinen Rechenzentren Linux ein. Mit der stetig wachsenden Infrastruktur ergaben sich dabei eigenen Angaben zufolge jedoch Probleme mit der Speicherverwaltung über die in Linux zum Einsatz kommende Lösung OOM-Killer, die Out-of-Memory-Vorfälle verhindern soll. Facebook hat mit OOMD nun eine Eigenentwicklung als freie Software veröffentlicht, die eine volle Speicherbelegung auf Servern verhindern soll.

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Dass einige Prozesse auf den Systemen im Rechenzentrum mehr Speicher anfordern, als zur Verfügung steht, stellt ein vergleichsweise großes Problem dar. Unter Linux ist bisher standardmäßig der Out-of-Memory-Killer des Linux-Kernels zur Verhinderung dieser Probleme zuständig. Die Technik steht seit mehreren Jahren bereit und ist immer wieder überarbeitet worden.

Bei Facebook, so beschreibt es Entwickler Daniel Xu in der Ankündigung, sei durch die wachsende Infrastruktur das Problem der Speicherverwaltung jedoch mitgewachsen. Es seien bei dem Unternehmen inzwischen Systeme und Netzwerkgeräte unterschiedlicher Generationen im Einsatz. Das führe dazu, dass bei neuen Software-Veröffentlichungen und Konfigurationsänderungen einige Systeme gut laufen, andere aber in die Speicherfalle OOM tappen.

Das von Facebook entwickelte OOMD soll dieses Problem bekämpfen. OOMD sei eine schnellere und belastbarere Lösung, die vorwiegend im Userspace arbeite. Zwei Kernkomponenten machen OOMD laut Xu aus: Pre-OOM-Hooks, die den jeweiligen OOM-Vorgang sichtbar machen, bevor die Arbeitslast bedrohlich werde, sowie ein Plugin-System, das die Definition von Richtlinien ermögliche, die die Arbeitslast auf den Hosts verwalten können.

Der Quellcode von OOMD ist bei Github zu finden.



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freebyte 24. Jul 2018

Hat sich insofern erledigt dass er doch loggt, aber anscheinend nicht mehr ins syslog...


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