• IT-Karriere:
  • Services:

Unix-Desktop: Gnome 3.30 verbessert Flatpak- und Screen-Sharing-Support

Nach sechs Monaten Entwicklungszeit ist Version 3.30 des Gnome-Desktops erschienen. Diese verbessert unter anderem die Leistung, das Screen Sharing und die Flatpak-Unterstützung. Neben neuen Funktionen werden zahlreiche Fehler behoben und kleine Optimierungen vorgenommen.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Gnome ist in Version 3.30 verfügbar.
Gnome ist in Version 3.30 verfügbar. (Bild: Fedora Magazine)

Die aktuelle Version 3.30 des Gnome-Desktops ist verfügbar. Die Veröffentlichung trägt den Codenamen Almería, in der gleichnamigen Stadt fand die diesjährige Gnome-Entwicklerkonferenz Guadec statt. Zu den Neuerungen zählen die Entwickler laut Ankündigung die verbesserte Leistung des Desktops. Dieser nutzt nun weniger Systemressourcen, was es erlaubt, mehr Anwendungen ohne Leistungseinbußen parallel laufen zu lassen.

Stellenmarkt
  1. Schüco International KG, Bielefeld
  2. ING Deutschland, Nürnberg

Screen Sharing und Remote-Desktop-Sessions sollen sich nun einfacher steuern lassen als bisher. Das Systemmenü zeigt bei laufenden aktiven Sitzungen einen Indikator an, der es dem Anwender ermöglicht, eine Sitzung schnell zu beenden.

Besserer Support für Flatpak und Windows-Boxen

Gnome 3.30 unterstützt außerdem das neue Paketformat Flatpak besser. Der Softwaremanager kann Flatpaks-Pakete nun automatisch aktualisieren. Laut den Entwicklern sind bereits viele neue Anwendungen über das kuratierte Flatpak-Repository Flathub verfügbar. Um die Autoaktualisierung zu nutzen, müssen Anwender eine entsprechende Option in den Einstellungen des Softwaremanagers aktivieren.

Web, Gnomes hauseigener Browser, macht das Betrachten von Inhalten einfacher. Dafür unterstützt Web eine neue minimale Leseansicht. Eine derartige Ansicht gibt es beispielsweise auch für Firefox, dabei erscheint der Artikel ohne die Menüs und andere Inhalte drumherum sowie ohne Abbildungen. Vorausgesetzt, die Webseite unterstützt diese Funktion, können Anwender mit Web zwischen einer normalen Ansicht und einer minimalen Leseansicht wechseln.

Gnomes Boxes-Anwendung zum Betreiben virtueller Maschinen (VM) verbindet sich nun über das RDP-Protokoll mit entfernten Windows-Servern, die sich auf diese Weise einfacher verwalten lassen. Außerdem importiert Boxes VMs im OVA-Format, was das Teilen virtueller Maschinen erleichtert.

Viele verbesserte Kleinigkeiten

Zusätzlich dazu gibt es zahlreiche kleinere Neuerungen. Mit Podcasts hat Gnome eine neue Podcast-App an Bord. Dank dieser lassen sich Podcasts nicht nur leicht abonnieren und abspielen, sondern es sind auch einfache Importe möglich. Games lässt sich nun mit einem Gamepad ansteuern, zudem gibt es dank Flatpak vier neue Emulatoren.

Die Gnome-Entwickler haben zudem im Dateibrowser die Liste von Orten und die Suche aufgeräumt, in den Einstellungen lassen sich Thunderbolt-Geräte verwalten, außerdem taucht bestimmte Hardware dort nur noch auf, wenn das System diese tatsächlich entdeckt. Avatare lassen sich einfacher auswählen, Notes, die Notiz-App, ist leichter zu verwenden. Die Festplattenverwaltung Disks kann außerdem von Veracrypt verschlüsselte Laufwerke mounten und entschlüsseln.

Üblicherweise stellen die Distributionen neue Binär-Pakete des Desktops bereit, die Nutzer dann mit neuen Versionen der Distribution automatisch erhalten. Auch das nachträgliche Installieren neuer Desktop-Versionen über externe Paketquellen ist möglich. Wer Gnome selbst kompilieren möchte, findet die Software in einem Gitlab-Repository.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

32bit 20. Sep 2018

Gnome überschreibst xset. Xset ist seit Jahrmillionen standart, Gnome ist das aber egal...

treba 06. Sep 2018

Leider hat es der PR für variable Refresh-Raten nicht mehr geschaft (vielleich 3.30.1...


Folgen Sie uns
       


Gerichtsurteile: Wann fristlose Kündigungen für IT-Mitarbeiter rechtens sind
Gerichtsurteile
Wann fristlose Kündigungen für IT-Mitarbeiter rechtens sind

Wenn Beschäftigte bei der Internetnutzung nicht aufpassen oder ihre Befugnisse überschreiten, droht unter Umständen die Kündigung. Das gilt auch und vor allem für IT-Fachleute.
Von Harald Büring

  1. Jobs Unternehmen können offene IT-Stellen immer schwerer besetzen
  2. München Google stellt Standort für 1.500 weitere Beschäftigte vor
  3. Erreichbarkeit im Job Server fallen auch im Urlaub aus

Thinkpad T14s (AMD) im Test: Lenovos kleines Schwarzes kann noch immer überzeugen
Thinkpad T14s (AMD) im Test
Lenovos kleines Schwarzes kann noch immer überzeugen

Sechs Kerne und die beste Tastatur: Durch AMDs Renoir gehört das Thinkpad T14s zu Lenovos besten Geräten - trotz verlötetem RAM.
Ein Test von Oliver Nickel und Marc Sauter

  1. Lenovo Auch die zweite Thinkbook-Generation startet bei 820 Euro
  2. Ubuntu Lenovo baut sein Linux-Angebot massiv aus
  3. Yoga (Slim) 9i Tiger-Lake-Notebooks mit hellem 4K-Display

Facebook, Twitter und Youtube: Propaganda, Hetze und Manipulation
Facebook, Twitter und Youtube
Propaganda, Hetze und Manipulation

Immer stärker wird im US-Wahlkampf mit Falschnachrichten, Social Bots und politischen Influencern auf Facebook, Twitter oder Youtube um Wähler gebuhlt.
Eine Analyse von Sabrina Keßler

  1. Rechtsextremismus Wie QAnon zum größten Verschwörungsmythos wurde

    •  /