Abo
  • Services:

Linux-Distribution: Slackware-Gründer offenbar um Einnahmen betrogen

Seit 25 Jahren arbeitet Patrick Volkerding an der Linux-Distribution Slackware. In einem Forumsbeitrag gibt der Entwickler nun bekannt, dass er von den Betreibern des Slackware-Shops betrogen worden und mittlerweile fast pleite sei.

Artikel veröffentlicht am , Tim Schürmann/Linux Magazin/
Die Entwicklung der Linux-Distribution könnte durch Geldnöte Probleme bekommen.
Die Entwicklung der Linux-Distribution könnte durch Geldnöte Probleme bekommen. (Bild: Brian Gratwicke, flickr.com/CC-BY 2.0)

Im Store der altgedienten Linux-Distribution Slackware lassen sich unter anderem T-Shirts und Installations-DVDs der Distribution kaufen. Ein Teil der Einnahmen soll an Projektgründer und Betreuer Patrick Volkerding fließen, der daraus die Weiterentwicklung von Slackware finanziert. In einem Forenbeitrag auf der Seite Linuxquestions.org beklagt Volkerding jedoch, dass ihn sein Geschäftspartner betrogen habe, und er derzeit fast pleite sei.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

In den vergangenen zwei Jahren sei er nicht mehr bezahlt worden. Die Slackware-Version 14.2 habe im Shop zwar Einnahmen von fast 100.000 US-Dollar generiert, davon habe er aber nur 15.000 US-Dollar erhalten. Der Shop-Betreiber habe ihm gesagt, dass er mit diesem Betrag noch überbezahlt sei.

Volkerding schrieb weiter, dass den Shop ein Unternehmen betreibe, an dem er selbst zusammen mit seiner Frau 40 Prozent und sein Geschäftspartner 60 Prozent hielten. Diese Aufteilung erschien ihm fair, da das Unternehmen auch für seine Familie die Krankenversicherung bezahlt habe und Ausgaben für beispielsweise die Produktion und den Versand der Güter anfielen. Sein vormaliger Geschäftspartner habe jedoch ohne sein Wissen seinen Anteil am Unternehmen verkauft, womit die Probleme begonnenen hätten.

Einnahmen zurzeit nur über private Spenden

Derzeit überlegt Volkerding, auf welchen Wegen er neue Einnahmen generieren könne und ist offen für Vorschläge. Der Slackware-Shop ist derzeit noch geöffnet, den dort früher ebenfalls vorhandenen Spendenbutton ließ Volkerding jedoch entfernen. In einem weiteren Beitrag gab er seine Paypal-Adresse an, über die derzeit Spenden an ihn geschickt werden können. Im gleichen Beitrag führt er zudem aus, dass der Geschäftspartner mittlerweile die über die Seite eingegangenen Spenden an ihn weiterreichen wolle.

Trotz der aktuellen Probleme solle die Entwicklung von Slackware 15.0 in jedem Fall weiterlaufen, betonte Volkerding.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-63%) 34,99€
  2. 12,49€
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)

Evron 01. Aug 2018

In Igotscamedunix

HorkheimerAnders 01. Aug 2018

Ich finde es bedenklicher, wie stark die Pinguin Population zurückgegangen ist. siehe...

smonsays 31. Jul 2018

Wenn dann eher "anscheinend", siehe Zwiebelfisch-ABC: http://www.spiegel.de/kultur...

kendon 31. Jul 2018

Und in drei Monaten lesen wir dann hier dass Paypal sein Konto mit einer fadenscheinigen...

Nico82x 30. Jul 2018

Das stimmt ja so nicht pauschal und hängt schlicht und ergreifend vom...


Folgen Sie uns
       


Audi Holoride ausprobiert (CES 2019)

Dirk Kunde probiert für Golem.de den Holoride von Audi aus. Gemeinsam mit Marvel-Figuren wie Rocket aus Guardians of the Galaxy sitzt er dafür auf der Rückbank, während es um eine Rennstrecke geht.

Audi Holoride ausprobiert (CES 2019) Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. IT Frauen, die programmieren und Bier trinken
  3. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

    •  /