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Datenbank: Chef der MariaDB-Foundation tritt zurück

Otto Kekäläinen ist seit Anfang 2015 Chef der MariaDB-Foundation und hat nun seinen Rücktritt angekündigt. Es brauche eine andere Führung für die Community. Einen Nachfolger hat das Konsortium noch nicht gefunden.

Artikel veröffentlicht am , Kristian Kißling/Linux Magazin/
Der CEO der MariaDB-Foundation Otto Kekäläinen hört auf.
Der CEO der MariaDB-Foundation Otto Kekäläinen hört auf. (Bild: olivier gobet (Gd6d), flickr.com/CC-BY 2.0)

Als Industriekonsortium und neutrale Anlaufstelle vertritt die MariaDB Foundation seit Jahren die Interessen der Community der MySQL-Abspaltung. In einem Blogpost hat nun der CEO der Foundation, Otto Kekäläinen, seinen Rücktritt angekündigt. Den Posten hat Kekäläinen bereits sei Anfang 2015 inne, die Community benötige nun aber eine andere Führung, heißt es in einer Mitteilung.

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Der MySQL-Fork habe sich inzwischen gegen die Konkurrenz durchgesetzt und sei mittlerweile das neue M im klassischen LAMP-Stack. Interne Reibereien der Community seien jetzt das Einzige, was MariaDB noch bremse. Das Projekt brauche in dieser Phase schlicht eine andere Form von Leitung, wie Kekäläinen schreibt. Daher werde er zum 1. Oktober zurücktreten. Künftigen Bewerbern und der neuen Leitung werde er aber beratend zur Seite stehen.

MariaDB stehe laut Kekäläinen wesentlich besser da als noch 2014, sowohl in der Akzeptanz bei den Nutzern als auch finanziell. Hosting-Firmen würden MariaDB inzwischen als installierbare Option anbieten, die Zahl der Seitenabrufe für MariaDB.org habe sich mehr als verdoppelt. Die Zahl der dauerhaften Unternehmenssponsoren sei von 6 auf 16 gewachsen, die der individuellen Spender übersteige die Hunderte. Wichtig sei auch, dass das Geld für die Community nun aus unterschiedlichen Quellen stamme.

Kekäläinen schreibt, er habe die Zeit genossen. Er vergisst aber auch nicht, die zahlreichen Härten zu betonen, die der Job mit sich gebracht habe. Dazu zählten offenbar "Nächte und Wochenenden, um in letzter Minute technische Probleme zu lösen", "endlose Diskussionen (...) um verschiedene Leute von einem gemeinsamen Ziel zu überzeugen" und ein Gehaltsverzicht am Jahresende, um den Mitarbeitern der Foundation ihre Gehälter zahlen zu können. Er habe aber in der Zeit sehr interessante Leute getroffen und viel gelernt, schließt er seinen Blogpost.

In Bezug darauf erwartet die neue Führung der MariaDB-Foundation wohl vor allem eine deutliche Professionalisierung.



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mariadb macht echt vieles richtig, zumindest von dem was ich nutze mein Eindruck


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