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Router-Distribution: OpenWRT 18.06 erscheint nach Trennung und Wiedervereinigung

Aus Unzufriedenheit hatten einige Kernentwickler der Router-Distribution OpenWRT das Projekt unter dem Namen Lede abgespalten. Inzwischen ist die Community wieder vereint und stellt die erste Veröffentlichung der nun wieder gemeinsamen Arbeiten bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
OpenWRT dient als alternative Firmware für Router - und damit zum Basteln.
OpenWRT dient als alternative Firmware für Router - und damit zum Basteln. (Bild: Matt Mets, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Die für den Einsatz als alternative Firmware in Routern gedachte Distribution OpenWRT ist in Version 18.06 erschienen. Als vorangegangene Versionen, von denen ein Upgrade offiziell unterstützt wird, listet das Projekt die Version 17.01 von Lede sowie OpenWRT Chaos Calmer 15.05. Der Grund hierfür ist die Abspaltung des Projekts einiger Kernentwickler von OpenWRT unter dem Namen Lede. Nach längeren Gesprächen sind die beiden Projekte seit Anfang dieses Jahres wieder vereint. Die aktuelle Version ist damit die erste, die von der neu organisierten Community erstellt worden ist.

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Eigenen Angaben zufolge hat das Team seit der Veröffentlichung von Lede 17.01 vor rund eineinhalb Jahren mehr als 4.000 Änderungen eingepflegt. Dazu gehören unter anderem die Aktualisierung der grundlegenden Werkzeuge der Distribution wie GCC 7.3.0 oder die Binutils auf Version 2.29.1. Die Entwickler haben zusätzlich dazu den Linux-Kernel aktualisiert.

Neue Kernel mit zusätzlicher Technik

Je nach verwendeter Plattform der sogenannten Hardware-Targets kommt hier Linux 4.9 oder Linux 4.14 zum Einsatz, die beide von der Kernel-Community Langzeitunterstützung erhalten. Für Router, die mit Linux 4.14 laufen, hat das Team das sogenannten Flow Offloading zurückportiert, was den Support für Hardware-NAT liefern und die Technik so deutlich beschleunigen soll.

Weitere Neuerung betreffen darüber hinaus Veränderungen und Verbesserungen für DHCPv6. Der eigene DHCP-Dienst odhcpd unterstützt nun außerdem den RFC6704, der die Authentifizierung bei der Rekonfiguration der Clients durch einen Host standardisiert. Die aktuelle OpenWRT-Version integriert außerdem die VPN-Technik Wireguard mit Optimierungen für MIPS und einer Unterstützung der Flow-Offloading-Technik.

Das Team hat für x86-Abbilder den Schutz gegen die Sicherheitslücken Meltdown und Spectre integriert und außerdem den Hardware-Support für eine Reihe von Targets eingestellt. Weitere Details finden sich in den Release-Notes sowie im ausführlichen Changelog.



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teleborian 03. Aug 2018 / Themenstart

Entspricht ja auch dem Beispiel WebOS

Mik30 02. Aug 2018 / Themenstart

Könnte man meinen, ist aber nicht zutreffend. Das zeigt ein Quercheck mit der DDWRT...

floewe 01. Aug 2018 / Themenstart

Die pfsense und OpenWrt haben ja grundlegend andere Ansätze. Das eine ist eine Firewall...

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