Open Networking: Deutsche Telekom wird Platin-Mitglied der Linux Foundation

Die Deutsche Telekom unterstützt den Networking Fund der Linux Foundation künftig als Platin-Mitglied. Der Provider finanziert das Projekt damit mit 250.000 US-Dollar im Jahr und will von der offenen Kollaboration beim 5G-Netzausbau profitieren.

Artikel veröffentlicht am , Ulrich Bantle/Linux Magazin/
Die Deutsche Telekom wird Teil von Linux Foundation Networking.
Die Deutsche Telekom wird Teil von Linux Foundation Networking. (Bild: Deutsche Telekom)

Das Networking-Projekt der Linux Foundation (LFN) hat die Deutsche Telekom als Platin-Mitglied gewonnen, wie das Industriekonsortium mitteilt. Der deutsche Provider unterstützt das LFN-Projekt dadurch mit 250.000 US-Dollar jährlich und wird zusätzlich für 20.000 US-Dollar jährlich Silber-Mitglied der Linux Foundation. Das Konsortium, das sich der Kollaboration an Open Source Software verschrieben hat, darf sich somit damit rühmen, mit seinen Projekten und über seine Unternehmensmitglieder rund 70 Prozent der weltweiten Mobilfunknutzer adressieren zu können.

Die Deutsche Telekom werde als Mitglied dazu beitragen, Technik und Entwicklungen für die Verbreitung des 5G-Mobilfunkstandards bereitzustellen, heißt es in der Ankündigung. Die Telekom sei darüber hinaus Mitglied bei der Open Network Platform (ONAP) und werde dort zur nächsten Veröffentlichung beitragen, die den Codenamen Casablanca trägt.

Arash Ashouriha, SVP Technology Architecture and Innovation bei der Deutschen Telekom, begründet den Beitritt zur Linux Foundation wie folgt: "Wir bewegen uns weg von monolithischen Black-Box-Lösungen hin zu einem modularen, erstklassigem, flexiblen und offenen Ökosystem, das ein automatisiertes Lifecycle-Management im echten Dev-Ops-Stil beinhaltet. Keiner der Telekommunikationsanbieter kann das alleine leisten - der Erfolg dieser Branche hängt von der Zusammenarbeit ab."

Das Projekt Linux Foundation Networking bündelt innerhalb des Konsortiums verschiedene Open-Source-Projekte rund um die Themen Netzwerk und Internet der Dinge. Unter dem Dach der LFN finden sich die Projekte ONAP, Open Daylight, PNDA, Tungstenfabric, OPNV, SNAS.io und FD.io. Die LFN trifft sich im September zum Open Networking Summit Europe in Amsterdam.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /