Nachdem sich Berichte über eine erhöhte Leistungsaufnahme auf einigen Rechnern beim Einsatz des Linux-Kernels 2.6.38 gehäuft hatten, wurde jetzt eine weitere Ursache dafür gefunden: Die Energiesparmethoden an der PCI-Express-Schnittstelle.
In der Diskussion über die Aufnahme eines neuen Overlay-Dateisystems in den Linux-Kernel ist ein Streit über den User-Space-Treiber Fuse entbrannt. Laut Linus Torvalds ist Fuse nur Spielzeug und seine Geschwindigkeit könne keineswegs mit der von Kernel-Treibern mithalten. Einige Kernel-Entwickler widersprechen ihm.
Der Linux-Erfinder Linus Torvalds hat sich in einem Interview zu den größten Problemen der letzten 20 Jahre geäußert. Ihn habe immer verärgert, dass wenige Hardwarehersteller Hilfe bei der Treiberentwicklung angeboten haben.
Das als Qemu-Ersatz konzipierte Native Linux KVM Tool hat in seiner jüngsten Ausgabe zahlreiche neue Funktionen erhalten, darunter einen experimentellen grafischen Zugang über VNC. Die Entwickler wollen die KVM-Tools im Linux-Kernel 3.1 unterbringen.
Das Linux-Dateisystem Btrfs soll in Fedora 16 zum Standard werden und das bisherige Ext4 ersetzen. Das hat die technische Leitung des Fedora-Teams beschlossen. Allerdings müssen zuvor noch bestimmte Bedingungen erfüllt werden.
Für den Linux-Kernel 2.6.38 gibt es ein finales Update. Gleichzeitig erhält der aktuelle Kernel 2.6.39 seine erste Aktualisierung. Die Änderungen in beiden Kerneln erhöhen hauptsächlich die Stabilität, gravierende Sicherheitslücken sind nicht dabei.
Linus Torvalds hat die erste Vorabversion des nächsten Linux-Kernels unter der Versionsnummer 3.0.0 veröffentlicht. Der Kernel-Entwickler betont, dass er den Versionssprung nicht wegen neuer Funktionen vorgenommen hat.
Linus Torvalds überlegt, die Versionsnummer des nächsten Linux-Kernels auf 3.0 zu erhöhen. Er habe das Gefühl, die Zahlen würden zu groß, schrieb er in einer E-Mail. Der letzte Sprung auf die Versionsnummer 2.6 erfolgte bereits 2004.
In Kernel 2.6.39 wird die Interrupt-Verarbeitung durchweg in Kernel-Threads abgearbeitet - eine wichtige Voraussetzung für die Verwendung als Echtzeitkernel. Zudem wurde das Netzwerk verbessert und um ein wichtiges Sicherheitswerkzeug erweitert.
Mit Updates für drei Linux-Kernel haben die Entwickler teils kritische Fehler beseitigt. Der aktuelle Kernel 2.6.38 wurde zum inzwischen fünften Mal aktualisiert. Kernel 2.6.27 erhielt die meisten Korrekturen und einige neuen Funktionen.
Benchmarks der US-Webseite Phoronix zeigen einen um bis zu 30 Prozent erhöhten Stromverbrauch in Ubuntu 11.04. Allerdings ist davon auszugehen, dass nicht nur Ubuntu betroffen ist, sondern der Fehler im Linux-Kernel 2.6.38 liegt.
AMD hat seine Testsuite Tapper freigegeben. Tapper bietet Testroutinen für die Optimierung vom Linux-Kernel über Virtualisierung mit KVM oder Xen sowie das Testen von ganzen Distributionen.
Die Kernelentwickler arbeiten an neuen virtuellen Hardware-Komponenten für KVM. Die KVM-Tools sollen das schwerfällige Qemu ersetzen, das als überfrachtet und fehleranfällig gilt.
Der Chiphersteller Texas Instruments kündigt das Projekt Openlink an. Darin sollen offene Treiber für WLAN, Bluetooth und andere drahtlose Kommunikation entwickelt werden. Diese sollen im Linux-Kernel auf mobilen Geräte zum Einsatz kommen.
Der japanische Konzern Renesas Electronics ist der Linux Foundation beigetreten. Davon erhofft sich das Unternehmen eine starke Zusammenarbeit mit anderen Herstellern. Aber natürlich auch eine Verbesserung des Linux-Kernels mit Blick auf Embedded Devices.
Der Linux Kernel wird 20 Jahre alt. Das feiert die Linux Foundation mit einem Videowettbewerb. Außerdem wurden im Rahmen des Collaboration Summit mehrere Projekte bekanntgegeben.
Die wesentlichen Änderungen im Kernel 2.6.39 stehen fest. Linus Torvalds hat mit der Veröffentlichung von Linux 2.6.39-rc1 die Eingabe neuer Funktionen für die bevorstehende Kernelversion abgeschlossen.
Der Linux-Kernel 2.6.33.8 ist mit zahlreichen Patches auf den aktuellen Stand gebracht worden. Dabei wurden auch etliche Sicherheitslücken geschlossen. Kernel 2.6.33 wird in erster Linie mit Realtime-Patches verwendet.
Linus Torvalds schwärmt von zwei wichtigen Patches im Linux-Kernel 2.6.38: Sie sollen den Desktop und die Zugriffe auf Dateisysteme beschleunigen. Das Direct Rendering Modul (DRM) erhält präzisere Zeitstempel, um Bildfehler zu vermeiden.
Ein Fehler in einem USB-Treiber kann genutzt werden, um Code mit Root-Rechten über den Linux-Kernel einzuschleusen. Dazu sind allerdings der physische Zugriff und ein speziell präpariertes USB-Gerät notwendig.
Oracle hat seine eigene Linux-Variante in Version 6 freigegeben. Die unter dem Namen Oracle Linux entwickelte Distribution basiert in weiten Teilen auf Red Hat Enterprise Linux und wurde speziell für die Verwendung von Oracle-Produkten optimiert.
Der erste Veröffentlichungskandidat des nächsten Linux-Kernels ist erschienen. Damit stehen auch weitgehend alle Funktionen fest, die in Kernel 2.6.38 integriert werden sollen, darunter ein Patch, der Desktopapplikationen beschleunigen soll.
Für die nächste Version des Linux-Kernels haben Entwickler bereits den Code für neue Grafiktreiber eingereicht, darunter für AMDs Fusion-Chipsätze. Zudem wurde die Unterstützung für Nvidias Fermi verbessert.
Für die Linux-Kernel 2.6.32, 2.6.34 und 2.6.36 haben die Entwickler aktuelle Versionen veröffentlicht, die vor allem Fehler beheben. Version 2.6.34.8 ist das erste Update, das unter der Ägide des Entwicklers Paul Gortmaker erfolgte.
Util-Linux ist in Version 2.19 erschienen. Die Partitions- und Dateisystemwerkzeuge für Linux bieten neben einem neuen Trim-Befehl auch die Anwendung Lsblk, die Partitionen in einer Baumstruktur darstellt.
Kernel-Entwickler und -Betreuer Greg Kroah-Hartman will künftig nur noch den aktuellen Kernel mit Updates und Patches versorgen. Diese sogenannten Stable-Releases sollen nur über einen geringen Zeitraum parallel unterstützt werden.
Der Jahresbericht zur Linux-Kernel-Entwicklung offenbart, dass die Beiträge der Hersteller von Embedded-Systemen im letzten Jahr deutlich gestiegen sind. Weitaus mehr Änderungen des Linux-Kernels stammen aber weiterhin von unabhängigen Entwicklern.
Für das Dateisystem ZFS steht ein nativer Linux-Treiber zum Download bereit. Das Modul soll eine brauchbare Posix-Schicht mitbringen und mit ZFS Pool Version 18 funktionieren.
Hardwaretreiber sollten zuerst für Linux programmiert werden, schlägt Kernel-Entwickler Luis R. Rodriguez vor. Damit könnten Hardwarehersteller qualitativ bessere Treiber entwickeln und später auf Windows und Mac OS X portieren.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel in der Version 2.6.36 veröffentlicht. Er enthält einige neue Funktionen, verbesserte Hardwareunterstützung und kann mit einer neuen Prozessorarchitektur umgehen.
Zwei falsch konfigurierte Linux-Server in Microsofts Firmennetzwerk sind in den vergangenen Wochen von Spammern dazu missbraucht worden, den Verkauf von Potenzmitteln anzupreisen. Microsoft macht "menschliches Versagen" verantwortlich und hat die Server inzwischen abgeschaltet.
D-Bus sorgt unter Linux für die Kommunikation zwischen Anwendungen. Kdbus soll das Inter-Process-Communication-Framework (IPC) zumindest teilweise in den Kernel verlegen, so Entwickler Alban Crequy. Dadurch würde der D-Bus-Systemdienst ausgespart und die Kommunikation zwischen Anwendungen beschleunigt.
Aktuelle Versionen des Linux-Kernel für 64-Bit-Systeme enthalten eine Schwachstelle im 32-Bit-Kompatibilitätsmodus, über den ein Angreifer administrative Rechte erlangen kann. Ein Exploit ist bereits veröffentlicht. Die Kernel-Entwickler haben die Lücke inzwischen geschlossen.
Broadcom hat den Linux-Entwicklern einen WLAN-Treiber übergeben, der den 802.11n-Standard für die Chipsätze BCM4313, BCM43224 und BCM43225 unterstützt. Er soll in den offiziellen Linux-Kernel integriert werden.
Mitte September 2010 soll der Quellcode für ein ZFS-Kernel-Modul für den Linux-Kernel veröffentlicht werden. Das Modul soll eine brauchbare Posix-Schicht mitbringen und mit ZFS Pool Version 18 funktionieren. Der Entwickler Knowledge Quest Infotech will RPM-Dateien für Red Hat Enterprise Linux 6 Beta 2 und Fedora 12 anbieten.
Alle vier Reihen der gegenwärtig gepflegten Linux-Serien sind aktualisiert worden. Für den Linux-Kernel 2.6.34 wird es künftig keine weiteren Updates mehr geben und auch die Kernel-Serie 2.6.27 soll bald ausgemustert werden. Das sagte Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman in den Release-Notes.
In vier neuen Linux-Versionen haben die Entwickler eine Sicherheitslücke geschlossen, bei der Angreifer über Fehler in der Speicherverwaltung Root-Rechte erlangen können. Reparierte Versionen sind bereits in den Repositories verschiedener Distributionen aufgetaucht, etwa von Ubuntu.
Über eine Schwachstelle in der Speicherverwaltung von Linux kann ein lokaler Angreifer unter Umständen Root-Rechte erlangen. Das Problem wurde bereits in einigen Versionen des offiziellen Linux-Kernels repariert, in Version 2.6.27.52 steht die Reparatur noch aus.
Der erste Veröffentlichungskandidat der nächsten Version des Linux-Kernels ist von Linus Torvalds freigegeben worden. Version 2.6.36 wird das Sicherheitsframework Apparmor enthalten sowie eine erste Version des KMS-Moduls für Nvidias Fermi-Grafikchipsätze.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel in der Version 2.6.35 freigegeben. Die neue Version erlaubt unter anderem, die Verarbeitung eingehender Netzwerkpakete auf mehreren CPUs zu verteilen, bietet direkte I/O-Unterstützung für das Dateisystem Btrfs sowie einen neuen experimentellen Journal-Modus für XFS und Videobeschleunigung von H.264 und VC1 auf Intels G45+-Grafikchips.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 2.6.35-rc5 veröffentlicht. Den Konfigurationscode für die ARM-Plattform haben die Entwickler aufgeräumt, nachdem sich Torvalds über dessen Umfang beschwert hatte.
Gleich fünf Linux-Kernel-Versionen sind mit Patches versehen und in neuen Versionen veröffentlicht worden. Für Version 2.6.31 soll es das letzte Update werden. Anwendern wird geraten, auf Version 2.6.32 umzusteigen.
Für die nächsten Versionen des Linux-Kernels steht die Weiterentwicklung des Dateisystems Btrfs und der Treiber für SSDs im Vordergrund. Außerdem machen sich Entwickler Sorgen um die Größe des Kernels, sagt Kernel-Entwickler Jonathan Corbet.
Zusammen mit Oracle haben Entwickler am Lawrence Livermore National Laboratory ein natives Linux-Kernel-Modul für das Dateisystem ZFS entwickelt. Das gemeinsame Projekt soll langfristig das verteilte Dateisystem Lustre unter Linux auf dem ZFS-Dateisystem zur Verfügung stellen.
Linus Torvalds hat einen zweiten Release Candidate des Linux-Kernels 2.6.35 freigegeben und gleichzeitig betont, für den bevorstehenden dritten Release Candidate werde er keine wesentlichen Änderungen mehr akzeptieren, sondern nur noch Reparaturen.
Mit der Freigabe der ersten Vorabversion des bevorstehenden Linux-Kernels 2.6.35 hat Linus Torvalds die Aufnahme von weiteren Neuerungen dafür abgeschlossen. Das Netzwerk-Subsystem wurde beschleunigt und die Fragmentierung des Arbeitsspeichers reduziert, um mehr Platz für große Speicherbereiche zu schaffen.
Der Linux-Kernel ist in der Version 2.6.34 von Linus Torvalds freigegeben worden. Die aktuelle Version bringt vor allem Verbesserungen an den Grafikkartentreibern und zwei neue Dateisysteme.