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Linux: Neue Kernel schließen Sicherheitslücke

In vier neuen Linux-Versionen haben die Entwickler eine Sicherheitslücke geschlossen , bei der Angreifer über Fehler in der Speicherverwaltung Root-Rechte erlangen können. Reparierte Versionen sind bereits in den Repositories verschiedener Distributionen aufgetaucht, etwa von Ubuntu.
/ Jörg Thoma
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Reparaturen wurden in die Linux-Versionen 2.6.27.52(öffnet im neuen Fenster) , 2.6.32.20(öffnet im neuen Fenster) , 2.6.34.5(öffnet im neuen Fenster) und 2.6.35.3(öffnet im neuen Fenster) eingepflegt. Alle Versionen bringen Patches mit, die das sogenannte Guard-Page korrekt einsetzen. Damit wird für einen Mindestabstand zwischen Stack und weiteren Speicherbereichen gesorgt. Der Sigbus-Befehl, der bislang bei der fehlerhaften Überlagerung gesendet wurde und damit für einen Absturz sorgte, wurde ausgesetzt. Inzwischen sind reparierte Versionen des Linux-Kernels in den Repositories einiger Linux-Distributionen aufgetaucht, darunter Ubuntu.

Nächster Kernel mit i915-Reparaturen

Die bevorstehende Version 2.6.36 ist als zweiter Release Candidate veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) worden. Dabei sind etliche Reparaturen an dem DRM-Treiber für Intels i915-Chipsatz eingeflossen. Linus Torvalds zeigte sich nicht erfreut über den späten Zeitpunkt der Einreichung, sah sie aber als notwendig an. Zusätzlich flossen weitere Patches(öffnet im neuen Fenster) in den Quellcode ein, die hauptsächlich der Stabilisierung des neuen Kernels dienen sollen.


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