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Dateisysteme: ZFS als Linux-Modul

Für das Dateisystem ZFS steht ein nativer Linux-Treiber zum Download bereit. Das Modul soll eine brauchbare Posix-Schicht mitbringen und mit ZFS Pool Version 18 funktionieren.
/ Jörg Thoma
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Das Kernel-Modul bietet Zugriffe auf das unter Solaris und BSD-Systemen gebräuchliche ZFS-Dateisystem. Der Treiber verwendet aber nicht das Fuse-Framework, sondern kommuniziert direkt mit dem Kernel. Dadurch soll das ZFS-Modul wesentlich schnellere Zugriffszeiten bieten als die bislang erhältlichen Fuse-Treiber(öffnet im neuen Fenster) .

Das ZFS-Modul von Knowledge Quest Infotech soll allerdings nur mit der Version 18 von Zpool kompatibel sein, aktuell ist die Version 21. Damit fallen beispielsweise die Deduplizierung und weitere Funktionen weg.

Auf Grund der unterschiedlichen Lizenzen wird der Treiberquellcode nicht in den Kernel aufgenommen, denn Linux steht unter der GPL und das von Solaris stammende ZFS-Dateisystem wurde unter der CDDL veröffentlicht.

Nach einer kostenlosen Anmeldung(öffnet im neuen Fenster) können Interessierte das vorkompilierte Modul für Fedora 12 mit den Kernel-Versionen 2.6.31 und 2.6.32, Ubuntu 10.04 in der Desktop- und Servervariante mit Kernel 2.6.32 sowie für Red Hat Enterprise Linux 6 mit dem Kernel 2.6.32 herunterladen. Das Modul funktioniert lediglich unter x86_64-Systemen. Der Quellcode ist in den RPM-Dateien für Fedora 12 enthalten. Später soll die Unterstützung auf Ubuntu 10.10 ausgeweitet werden.


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