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Linux Kernel 2.6.32 ab sofort verfügbar

Verbesserte Datenzugriffe, Grafikdarstellung und viele neue Treiber

Der neue Linux-Kernel 2.6.32 bringt zahlreiche Änderungen, wie beispielsweise beschleunigte Zugriffe auf Datenträger oder native 3D-Unterstützung für etliche Grafikkarten mit AMD-/ATI-Chipsätzen der Radeon-Klasse.

Artikel veröffentlicht am ,

Nach 84 Tagen Entwicklungszeit hat Linus Torvalds den Linux-Kernel 2.6.32 freigegeben. Zahlreiche Neuerungen sollen vor allem den Datendurchsatz für Festplatten beschleunigen, bessere Grafikdarstellung bieten und zusätzliche Hardware unterstützen.

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Ab sofort erhält durch zahlreiche neue Writeback-Funktionen jeder Datenträger dabei einen eigenen Thread. Mit Code aus der Networking API (NAPI) reduziert blk-iopoll die Frequenz der Interrupt-Anfragen und steigert somit ebenfalls den Datendurchsatz. Geschwindigkeitszuwächse beim Benchmark "fs_mark" von etwa 50 Prozent erzielten Patches am Ext3-/Ext4-Dateisystem.

Das Vfat-Dateisystem wird künftig standardmäßig nicht mit der Option "shortname=lower", sondern mit "shortname=mixed" eingebunden, damit Dateinamen beim Kopieren unverändert bleiben. Die Software-Raid-Funktionen des Kernels wurden ebenfalls ergänzt, das Umwandeln von RAID 1 in RAID 5 und danach in 6 und zurück ist jetzt möglich.

Dank Zusammenarbeit mit AMD/ATI kann der Direct Rendering Manager des Kernels für Radeon-Karten der Reihen 2000 bis 4000 mit Kernel Mode Settings und 3D-Funktionen aufwarten. Über den Kernel-Parameter beim Start können mehrere Monitore mit eigenen Auflösungen gefüttert und die Multiseat-Unterstützung durch optimierte Zusammenarbeit mit X.org verbessert werden.

Die Audiotreiber des Kernels wurden verbessert oder überarbeitet, vor allem bei Audiocodecs in Notebooks von Dell und Hewlett-Packard sowie bei Realtek- und Intel-Chipsätzen. Die Treiber für die Videochipsätze CX25821 und SAA7164 wanderten in den aktuellen Kernel.

Neben Unterstützung für den Chipsatz RTL8168D von Realtek bringt der Kernel ab sofort auch zahlreiche Treiber für ISDN-Hardware mit, etwa für AVM-PCI-Karten (Fritz) oder Siemens-Geräte. Auch mit den Chipsätzen Atheros AR9271, BCM4312 von Broadcom und WL1271 von Texas Instruments kann der Kernel ab sofort umgehen. Der WLAN-Stack MAC80211 scannt jetzt nach WLAN-Netzen im Hintergrund, ohne bestehende Verbindungen zu unterbrechen.

Virtuelle Maschinen können per Kernel Shared Memory (KSM) auf identische Speicherbereiche gemeinsam zugreifen. Der Kernel kann speziell für Intels Atom-Prozessoren kompiliert werden und kennt dessen Simple Firmware Interface. Mit Timechart können Prozesse im SVG-Format grafisch dargestellt werden.

Die Quelldateien des neue Kernels können von den Servern der Kernel Archives heruntergeladen werden.

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Rama Lama 06. Dez 2009

Weil Ubuntu das Linux Prinzip "Nehmen und Geben" optimiert und um 50% gekürzt hat...

Mal anders 04. Dez 2009

Bitte, bitte ... :)

chefkoch123 04. Dez 2009

http://www.gentoo.org/doc/de/gcc-optimization.xml

Odol 03. Dez 2009

Die ATI-Treiber sind inzwischen schon recht gut geworden. Und die Unterstützung von WLAN...

Anonymer Nutzer 03. Dez 2009

Glaub nicht alles, was die dir erzählen. Das geht sicher nicht!


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