Linux-Kernel: Ted T'so wechselt zu Google
Ted T'so will weiterhin an der Entwicklung des Dateisystems Ext4 arbeiten, dessen Initiator er auch ist. Dabei will Google offenbar die Erfahrung des Entwicklers nutzen, um die Umrüstung vom gegenwärtig verwendeten Ext2-Dateisystem auf das neuere Ext4 zu realisieren.
Als Kernel-Entwickler arbeitete T'so bereits an den Dateisystemen Ext2 und Ext3 und war maßgeblich an der Entwicklung des Dateisystemwerkzeugs e2fsprogs beteiligt. T'so war zuvor als Projektleiter am MIT verantwortlich für die Entwicklung des Authentifizierungsdienstes Kerberos V5. Nach einem Zwischenstopp bei VA Linux, das später zu Sourceforge Inc. wurde, landete T'so bei IBM. Dort arbeitete er zwischen 2001 und 2007 an der Skalierbarkeit des Linux-Kernels, bevor er zunächst als Chief Platform Strategist bei der Linux Foundation fungierte.
Google hat sich nach zahlreichen Benchmarks verschiedener Dateisysteme, darunter auch XFS und JFS, für Ext4 entschieden(öffnet im neuen Fenster), das direkt im Rahmen des Linux-Kernels entwickelt wurde. Dabei spielte auch die Möglichkeit eine Rolle, ein sanftes Upgrade von Ext2 auf Ext4 zu realisieren.
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