Abo
  • Services:

Linux-Kernel

2.6.36 mit Apparmor und für Fermi

Der erste Veröffentlichungskandidat der nächsten Version des Linux-Kernels ist von Linus Torvalds freigegeben worden. Version 2.6.36 wird das Sicherheitsframework Apparmor enthalten sowie eine erste Version des KMS-Moduls für Nvidias Fermi-Grafikchipsätze.

Artikel veröffentlicht am ,
Linux-Kernel: 2.6.36 mit Apparmor und für Fermi

Zu dem Schwung neuer und aktualisierter Treiber gesellt sich ein rudimentäres KMS-Modul für Nvidias aktuellen Fermi-Grafikchip. Außerdem erhält das in Kernel 2.6.35 eingepflegte Subsystem für Infrarot-Receiver ein neues Interface für Treiber. Einige Treiber sind dem Licr-Userspace-Daemon bereits beigelegt, etwa für HVR-1250 und TeVii S470. Ein neuer Treiber schaltet Grafikchips in mobilen Westmere-Prozessoren auf eine höhere Taktfrequenz, wenn die Wärmeentwicklung es noch zulässt. Das Sensor-Framework Hwmon erhielt ebenfalls zahlreiche Patches, um es auf den aktuellen Stand zu bringen.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. init SE, Karlsruhe

Nachdem Ubuntu-Entwickler das Sicherheitsframework Apparmor erneut für die Aufnahme in den Kernel eingereicht hatten, akzeptierte Torvalds den Patch für diese Kernel-Version. Damit endet ein jahrelanges Aufnahmeverfahren für Apparmor, das unter anderem in Ubuntu und teils in Opensuse für erweiterte Sicherheiteinstellungen sorgt.

Mit der Veröffentlichung des ersten Release Candidates schließt Torvalds zugleich das sogenannte Merge-Fenster für den neuen Kernel. Neue Funktionen werden nur noch unter äußersten Bedingungen akzeptiert. Die bereits aufgenommenen neuen Komponenten sollen stabilisiert werden. Torvalds hatte schon im letzten Entwicklungszyklus zahlreiche Patches zurückgewiesen und zeigte sich mit dem "Experiment zufrieden".

Erscheinungstermine für finale Versionen des Kernels werden traditionell nicht bekanntgegeben. Normalerweise dauert die Stabilisierungsphase fünf bis sechs Wochen. Damit dürfte Kernel 2.6.36 Anfang Oktober 2010 erscheinen. Die Vorabversion liegt als Quellcode auf der offiziellen Webseite des Kernel-Projekts zum Download bereit. Unter kernel.org haben die Entwickler auch ein vollständiges Changelog abgelegt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  2. ab 399€

Berkeley 17. Aug 2010

kT

Der Kaiser! 17. Aug 2010

Der Kaiser! 17. Aug 2010

Kann man nicht die Kernel Sourcen danach "greppen"?

Der Kaiser! 17. Aug 2010

Nein. Linus Torvalds ist Chef von der Motorabteilung (dem Kernel). Für die Plattform...


Folgen Sie uns
       


Assassin's Creed Odyssey - Test

Wir hätten nicht gedacht, dass wir erneut so gerne so viel Zeit in Ubisofts Antike verbringen.

Assassin's Creed Odyssey - Test Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


    Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
    Neuer Echo Dot im Test
    Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

    Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


        •  /