Abo
  • Services:

Linux-Kernel 2.6.33 für Anfang März erwartet

Für Version 2.6.27 läuft die Unterstützung aus, 2.6.32 langfristig gepflegt

Der Linux-Kernel 2.6.33, der derzeit in der Testphase ist, wird in seiner endgültigen Version Anfang März 2010 erscheinen, teilen die Entwickler um Linus Torvalds mit. Während Version 2.6.27 ab Mitte des Jahres nicht mehr weiter offiziell gepflegt wird, soll Version 2.6.32 längerfristig mit Patches versorgt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Linux-Kernel 2.6.33 für Anfang März erwartet

Auf der Linux.conf.au in Wellington, Neuseeland, stellen die Kernel-Entwickler ihre Arbeiten an der kommenden Version des Linux-Kernels vor, darunter das Einpflegen des Nouveau-Treibers. Der Nouveau-Treiber ist ein Nachbau des in Teilen proprietären Nvidia-Treibers nvidia und soll diesen langfristig ersetzen. Eine weitere Neuheit ist das dynamische Ftrace, mit dem die Entwickler künftig systemweit Fehler aufspüren können.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Einsatzorte (Home-Office möglich)
  2. Soluvia IT-Services GmbH, Mannheim

Derweil hat Greg Kroah-Hartman die Roadmaps für die gegenwärtig offiziell vom Kernel-Entwicklerteam gepflegten Versionen 2.6.27, 2.6.31 und 2.6.32 vorgestellt. Die als "long-term"-Release eingestufte Version 2.6.27 werde Kroah-Hartman voraussichtlich noch sechs bis acht Monate pflegen, danach könne er für deren Stabilität nicht mehr garantieren. Der Code habe sich seit dem Erscheinen vor zwei Jahren zu sehr verändert, als dass weiterhin Patches problemlos in diese Version einfließen könnten. Ein Freiwilliger habe sich gemeldet, um den Kernel-Zweig weiter zu pflegen, er könne aber noch nicht offiziell für ihn sprechen.

Für die Version 2.6.31 werde es zukünftig keine Updates mehr geben, so Kroah-Hartman. Die gegenwärtige Version 2.6.32 hingegen werde wieder länger gepflegt und soll somit 2.6.27 als "long-term"-Release ablösen. Damit werde die Pflege für mindestens zwei bis drei Jahre aufrechterhalten. Als Grund nennt der Kernel-Entwickler, dass diese Version von mindestens zwei Distributionen in ihren Enterprise-Varianten verwendet wird.

Vor wenigen Tagen waren für alle drei Versionen aktualisierte Varianten erschienen, die die Versionsnummern 2.6.32.4, 2.6.31.12 und 2.6.27.44 tragen. Während 2.6.32 mit 52 Patches versehen wurde, darunter einige sicherheitsrelevante, kommen die anderen beiden mit weniger als zehn Reparaturen aus. Wie immer raten die Entwickler, auf die neue Version aufzurüsten. Die Versionen 2.6.30 und 2.4.37 blieben in dieser Reparaturrunde unangetastet.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Des Jörgs sein... 22. Jan 2010

Kleiner Fehler, großer Unterschied. Bitte korrigieren.

Der Kaiser! 20. Jan 2010

http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=linux_perf_regressions http://www...

Der braune Lurch 19. Jan 2010

Das stimmt zwar eigentlich alles, aber die offenste Lizenz bringt dir herzlich wenig...

lulula 19. Jan 2010

...bin ich jetzt zu blöd und das ist ein Trollversuch, oder Du warst noch nie für einen...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption 2 auf der Xbox One X - Golem.de live

Wir zeigen auf zahlreich geäußerten Wunsch Red Dead Redemption 2 im Livestream auf der Xbox One X. In der Aufzeichung kommen die Details des zum Teil in 4K hereingezoomten Bildausschnittes gut zur Geltung.

Red Dead Redemption 2 auf der Xbox One X - Golem.de live Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

    •  /