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Kernel-Entwicklung: Mehr Code von Embedded-Herstellern

Kernel-Entwicklung

Mehr Code von Embedded-Herstellern

Der Jahresbericht zur Linux-Kernel-Entwicklung offenbart, dass die Beiträge der Hersteller von Embedded-Systemen im letzten Jahr deutlich gestiegen sind. Weitaus mehr Änderungen des Linux-Kernels stammen aber weiterhin von unabhängigen Entwicklern.

Laut dem Jahresbericht zur Entwicklung des Linux-Kernels ist die Beteiligung der Unternehmen gestiegen, die mobile und Embedded-Systeme herstellen. Darunter sind Nokia, AMD oder Samsung, die alle etwa ein Prozent der Code-Änderungen beitrugen. Fast 20 Prozent der Änderungen am Kernel im vergangenen Jahr kamen von unabhängigen Programmierern. Platz zwei belegt Red Hat mit 12,5 Prozent gefolgt von Intel mit fast acht Prozent. Novell und IBM liegen mit jeweils etwa sieben Prozent knapp dahinter. Damit bleiben die Beträge der drei Hauptsponsoren des Kernels gegenüber dem Vorjahr gleich.

Der Bericht umfasst den Zeitraum zwischen dem Erscheinen des Linux-Kernels mit der Versionsnummer 2.6.30 im Juni 2009 und Kernel 2.6.35 im August 2010.

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Die Studie nennt unterschiedliche Beweggründe der Firmen, sich an der Entwicklung des freien Kernels zu beteiligen. Einige Unternehmen nutzen den Kernel für ihre Produkte, ihre Beiträge sorgen dafür, dass der Linux-Kernel dort reibungslos läuft. Dazu gehören Hersteller von Serverhardware, etwa IBM und Intel, aber auch Hersteller von Embedded-Systemen, etwa Freescale oder MIPS. Die Linux-Distributionen Red Hat oder Suse (Novell) möchten viele neue Funktionen im Linux-Kernel sehen, damit sich ihr Softwareportfolio besser verkauft.

Die Studie belegt zudem, dass etwa 70 Prozent der etwa 1.000 Entwickler als Angestellte für ihre Arbeit an dem Linux-Kern bezahlt werden. Zu den aktivsten Entwicklern im vergangenen Jahr gehören Paul Mundt, Johannes Berg und Peter Zijlstra. Ausgerechnet der Name Linus Torvalds taucht in der Studie nicht in der Liste der aktivsten Entwickler auf. Seine Arbeit in der Koordination und Überwachung des Entwicklungsprozesses lasse sich nicht in Codezeilen messen, heißt es in der Studie.

Für den Bericht wurde der Quellcode des Linux-Kernels mit dem Werkzeug "Git Data Miner" analysiert. Die drei Autoren sind der Kernel-Entwickler und LWN-Gründer Jonathan Corbet, Kernel-Entwickler und Novell-Angestellter Greg Kroah-Hartman und Amanda McPherson von der Linux Foundation.


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Trrrrrrrx 03. Dez 2010

Gerade im Embedded-Bereich ist Linux ja inzwischen nahezu alternativlos -- höchstens BSD...

neue regeln... 03. Dez 2010

Wenn StarMoney kein Update machen will na gut. Aber wenn man Hardware nicht nutzen...

code4food 03. Dez 2010

Dank an alle Kernelentwickler, die mein Linux möglich machen.



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