Android will in den Linux-Kernel zurückkehren

Entwickler treffen sich beim Linux Collaboration Summit

Android- und Linux-Entwickler treffen sich, um über die Wiederaufnahme des Google-Projekts in den offiziellen Kernel zu diskutieren. Google-Entwickler Chris DiBona spricht von einem mehrjährigen Prozess.

Artikel veröffentlicht am ,
Android will in den Linux-Kernel zurückkehren

Die Entwickler des Android- und des Linux-Kernels wollen auf dem diesjährigen Linux Collaboration Summit (LCS) diskutieren, wie der geschasste Android-Zweig des Linux-Kernels wieder mit dem Hauptzweig vereint werden kann. Die Android-Treiber waren vor wenigen Monaten von Greg Kroah-Hartmann aus dem Kernel entfernt worden. Kroah-Hartmann hatte damals bemängelt, der Android-Zweig werde nicht genügend gepflegt.

Anfang März hatte sich DiBona zuversichtlich geäußert, dass der Android-Zweig wieder in den Kernel integriert werde. Auf der LCS sprach er allerdings davon, dass nicht alle Teile der Android-Treiber für den Mainstream-Kernel relevant seien, etwa der Code für Chipsätze von Qualcomm, die nur in mobilen Geräten vorkommen. Der Reintegrationsprozess könnte sich sogar über mehrere Jahre hinziehen. Man wolle die Integration aber unbedingt, so DiBona.

Kernel-Entwickler Bottomley erinnerte daran, dass Abspaltungen vom Linux-Kernel - sogenannte Forks - vor allem für Embedded-Systeme nicht nur üblich seien, sondern sie oft nach Gebrauch weggeworfen würden. Meist geschieht dies unbemerkt, im Falle von Android sei das Projekt aber äußerst prominent.

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QDOS 18. Apr 2010

Stimmt das so für MINIX3 auch noch? Das soll ja offiziel nicht mehr als Lehrsystem...

Anonymer Nutzer 18. Apr 2010

Slackware benutzt einen vanilla Kernel. Bißchen weniger Frage- und Ausrufezeichen...

_david 17. Apr 2010

Sieht ja traumhaft zu bedienen aus … »Mausemulation« - super! Darauf hat die Welt...

bliblablub 17. Apr 2010

du zahlst nicht mit deinen daten?



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