Linux-libre entfernt unfreie Komponenten aus dem Kernel
Skripte für Linux-Kernel 2.6.33 veröffentlicht
Die Free Software Foundation Latin America (FSFLA) hat Linux-2.6.33-libre veröffentlicht. Skripte entfernen dabei alle Teile aus dem Linux-Kernel, die die FSFLA als unfrei ansieht. Das Hauptproblem stellen dabei die im Kernel vorhandenen Firmwarepakete dar, die von einigen Hardwarekomponenten benötigt werden.
Der Linux-Kernel liefert Firmwaredateien mit, die ausschließlich im Binärformat vorliegen. Einige Hardwarekomponenten funktionieren nur, wenn diese Firmwaredateien vorhanden sind. Die Free Software Foundation kritisiert dieses Vorgehen schon seit längerem, da dies ihrer Ansicht nach nicht GPL-kompatibel ist.
Im Kernel 2.0 seien noch 143 KByte unfreier Code vorhanden gewesen. Im Kernel 2.4.19 seien es bereits 1,3 MByte gewesen. Heutige Kernel-Versionen kämen sogar mit gut 10 MByte unfreiem Code, heißt es von der FSFLA.
Linux-libre soll dieses Problem lösen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine eigenständige Kernel-Version. Vielmehr bieten die Entwickler Deblobbing-Skripte, die den Kernel von den unfreien Komponenten befreien. Für den aktuellen Kernel 2.6.33 liegen diese nun als Linux-2.6.33-libre vor. Die neue Version wurde dabei komplett neu geschrieben, um die Laufzeit des Skriptes zu reduzieren. Eine neue Version des Skriptes für ältere Kernel-Versionen soll es ebenfalls geben.
Wer das Skript nicht selbst laufen lassen will, findet veränderte Versionen des Linux-Kernels 2.6.33 auf der Seite des Projektes.
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und generell glaub ich eh nur der Statistik die ich selbst gefälscht habe :D
[++]
Leider läuft es so auf 80% der Hardware nicht.
Genau das ist das Problem. Der Durchschnittskäufer sieht das aber nicht so, da sind...