Ceph im Linux-Kernel aufgenommen
Das Cluster-Dateisystem Ceph(öffnet im neuen Fenster) verwendet mehrere Rechner, um Metadaten, Clustermonitore und sogenannte Object Storage Data (OSD) zu verwalten und zu speichern, was Speichergeschwindigkeit, Ausfall- und Datensicherheit im Form eines Netzwerk-RAIDs deutlich erhöht. Die Speicherkapazität von Ceph liegt im Petabyte-Bereich.
Als Dateisystem verwendet Ceph das eigene EBOFS, das auf einem RAW-Block-Gerät liegt. Die Verwendung eines fremden Dateisystems ist ebenfalls möglich, etwa Ext3/4 oder XFS. Für den Anwender erfolgt der Zugriff auf das Dateisystem bislang über einen Client, der über FUSE mit dem Kernel kommuniziert. Ceph-Dateisysteme werden ähnlich NFS oder SMB in das Dateisystem eingebunden.
Ab sofort soll der Client direkt mit dem Kernel interagieren, entsprechende Änderungen haben die Entwickler in die soeben erschienene Version 0.18 eingebaut. Der Quellcode kann von der Webseite des Projekts bezogen(öffnet im neuen Fenster) werden.
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