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Timechart sucht Leistungsengpässe unter Linux

Arjan van de Ven stellt neues Werkzeug vor

Um die Leistung eines Linux-Systems zu beobachten, hat der Kernel-Entwickler Arjan van de Ven das Werkzeug Timechart veröffentlicht. Auch zur Untersuchung der Energiespareinstellungen soll sich das Programm eignen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Leistung eines Linux-Computers näher unter die Lupe zu nehmen sei bisher schwer gewesen, so van de Ven. Latencytop, Oprofile und Perf seien zwar Möglichkeiten, die aber doch nur sehr eingeschränkt Auskunft geben würden. Mit seiner Eigenentwicklung Timechart, das auf Perf basiert, sollen nähere Untersuchungen möglich sein. Van de Ven beschreibt das Tool ausführlich in seinem Blog.

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Timechart erinnert an Bootchart, soll aber noch mehr Informationen bieten. Die Ergebnisse werden als SVG präsentiert. Der Intel-Entwickler empfiehlt Inkscape, um die Grafiken zu betrachten. Andere Programme hätten Schwierigkeiten, den hohen Detailgrad der Timechart-Ausgabe darzustellen, schreibt er.

In den Darstellungen können Entwickler unter anderem erkennen, wie lange ein Programm auf den Scheduler oder Festplatten-IO wartet. Mit der Zoom-Funktion im SVG-Viewer lassen sich jeweils weitere Details erkennen - Beispiele zeigt van de Ven in seinem Blog. Diese können dann als Ansatz dienen, um die Leistungsengpässe zu beheben.

Außerdem soll Timechart Hinweise geben, welchen Effekt die Energiespareinstellungen des Systems haben, um diese zu optimieren. Entstanden ist Timechart im Rahmen der Arbeit an Moblin, der Netbook-Linux-Distribution der Linux Foundation.

Van de Ven hat Timechart bisher nur als eine Reihe von Patches auf der Linux-Kernel-Mailingliste veröffentlicht. Einen Download auf seiner Seite gibt es noch nicht, da Timechart noch einige Änderungen an der Kernel-Infrastruktur braucht. Mit dem Namen seines Programms ist der Entwickler indes noch nicht glücklich. Wer einen guten Vorschlag hat, soll sich bei ihm melden.



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billy 15. Sep 2009

kText


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